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Militärisch kurz: Roboterfriseur bei der Arbeit
Militärisch kurz: Roboterfriseur bei der Arbeit (Bild: IAI/Screenshot: Golem.de)

Friseur: Dreiarmiger Roboter rasiert Kopf

Militärisch kurz: Roboterfriseur bei der Arbeit
Militärisch kurz: Roboterfriseur bei der Arbeit (Bild: IAI/Screenshot: Golem.de)

Ein dreiarmiger Roboter, der fürs Militär entwickelt wurde, erweist sich als vielseitig: Er kann nicht nur Rucksäcke durchsuchen oder Bomben entschärfen, sondern auch Haare schneiden. Wenn auch nur bedingt kunstvoll.

Waschen, schneiden, legen ist nicht ganz sein Metier. Auch eine Dauerwelle geht über seine Fähigkeiten. Der Roboter kennt nur eine Frisur: kurz. Ganz kurz. Kein Wunder: Das US-Unternehmen Intelligent Automation (IAI) hat das Multi-Arm Unmanned Ground Vehicle (MA-UGV) für das Militär entwickelt.

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Zwei Ketten, drei Arme

MA-UGV ist eine Plattform auf zwei Raupenketten, auf die drei Roboterarme montiert sind. Jeder der Arme ist mit einer Kamera ausgestattet, die es ermöglichen, den Roboter fernzusteuern. Insgesamt verfügt er über 29 Freiheitsgrade.

Gedacht ist das MA-UGV für den militärischen Einsatz. Der Roboter kann beispielsweise Rucksäcke oder Taschen durchsuchen, Bomben entschärfen, Türen aufbrechen, mit einer Schaufel graben oder Knoten knüpfen. Der Roboter verfügt über eine gewissen Autonomie, was dem Bedienpersonal die Arbeit erleichtert.

Haare für Spenden

Außerdem kann er eben Köpfe rasieren: Für einen guten Zweck hat IAI-Mitarbeiter Tim das ausprobiert. Das Roboterrasieren war Teil der Spendensammelaktion, die die St. Baldrick's Foundation jedes Jahr veranstaltet: Die US-Stiftung, die sich um krebskranke Kinder kümmert, sucht dann Freiwillige, die sich die Haare scheren lassen. Mit den Spenden wird die Krebsforschung finanziert.

Ob das Ergebnis indes vor den gestrengen Augen eines Offiziers standhält, ist fraglich. Bei der Friseur-Innung dürfte er aber ziemlich sicher durchfallen. Den Anwesenden hingegen scheint die Aktion - dem Lachen im Hintergrund nach zu urteilen - großen Spaß bereitet zu haben. Trost für Tim: Das wächst wieder.


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chriz.koch 26. Mär 2012

(Ironie) gibt eh zu viele Friseure und ob die Bombe nu hochgeht oder entschärft wird...

Turd 26. Mär 2012

Für einen Nerd sieht er jetzt wie ein Modell aus.



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