Romeo: Aldebaran stellt neuen humanoiden Roboter vor

Mit einiger Verzögerung hat das französische Unternehmen Aldebaran Robotics den humanoiden Roboter Romeo präsentiert. Er soll Senioren oder Sehbehinderten assistieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter Romeo: Serviceroboter hilft im Haushalt.
Roboter Romeo: Serviceroboter hilft im Haushalt. (Bild: Aldebaran Robotics/Screenshot: Golem.de)

Das französische Unternehmen Aldebaran Robotics hat den Prototyp seines neuen Roboters vorgestellt. Romeo ist wie der Nao ein humanoider Roboter, er ist aber deutlich größer und hat mehr Funktionen.

Stellenmarkt
  1. Java Software Entwickler (m/w/x)
    über grinnberg GmbH, Raum Darmstadt
  2. Sachgebietsleiter (m/w/d) Samariter-Adressmanagement (SAM) / Database Management
    ASB Deutschland e.V., Köln
Detailsuche

Der Roboter ist etwa 1,43 Meter groß und wiegt etwa 40 Kilogramm. Gedacht ist er als persönlicher Assistent etwa für Senioren, sehbehinderte Menschen oder solche mit Bewegungseinschränkungen. Er soll ihnen beispielsweise Gegenstände holen oder wegbringen, beim Gehen stützen oder beim Aufstehen helfen.

Gemeinschaftsprojekt

Die Größe erkläre sich aus diesen Aufgaben, sagte Petra Koudelkova, Projektkoordinatorin bei Aldebaran, auf der Hannover Messe 2011 im Gespräch mit Golem.de: Solle Romeo einen Menschen zu Hause unterstützen, müsse er von einem Raum in einen anderen gehen. Also müsse er groß genug sein, um eine Tür zu öffnen oder um auf den Tisch zu reichen, wenn er diesen decke und abräume.

  • Früher Entwurf des humanoiden Roboters Romeo (Bild: Aldebaran)
  • Er soll als Serviceroboter im Haushalt eingesetzt werden. (Bild: Aldebaran)
Früher Entwurf des humanoiden Roboters Romeo (Bild: Aldebaran)

Romeo ist aber kein vergrößerter Nao. Es handele sich um eine komplette Neuentwicklung, erklärte Koudelkova. Wenn der Roboter größer werde, veränderten sich auch die Anforderungen an die Komponenten, etwa die Motoren. Allerdings hätten sie die Software des Nao als Grundlage nutzen können. Sie sei aber um neue Funktionen ergänzt worden.

Gemeinschaftsprojekt

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

An der Entwicklung arbeiten neben Aldebaran mehrere Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie die Organisation Voir et Entendre (Sehen und Hören), die Seh- und Hörbehinderten hilft, mit.

Romeo hat sich verspätet: Eigentlich wollten die Franzosen den Roboter schon im vergangenen Herbst vorstellen. Aldebaran rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Romeo 2015 serienreif ist. Nach Informationen des US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum soll er für rund 335.000 US-Dollar auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Salzbretzel 28. Feb 2012

Das ist der falsche Ansatz! Menschen machen Fehler, Maschinen machen alles richtig - nur...

Salzbretzel 28. Feb 2012

Ja, aber selbst von normalen Menschen bekommst du nicht eindeutige Informationen die du...

Bouncy 28. Feb 2012

Immer diese Neunmalklugen, die ständig irgendwelche Sachen fressen wollen. Und wenn es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geekbench & GFXBench
Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max

Das Apple Silicon schneidet gut ab: Der M1 Max legt sich tatsächlich mit einer Geforce RTX 3080 Mobile und den schnellsten Laptop-CPUs an.

Geekbench & GFXBench: Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max
Artikel
  1. Kernnetz: Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus
    Kernnetz
    Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus

    Die Deutsche Telekom hat einen besseren Cisco-Router in ihrem zentralen Backbone installiert. Der erreicht 260 TBit/s und wirft Fragen zur IT-Sicherheit auf.

  2. PC-Hardware: Razer baut jetzt Netzteile, Lüfter und Wasserkühlungen
    PC-Hardware
    Razer baut jetzt Netzteile, Lüfter und Wasserkühlungen

    Nach Masken und anderem Zubehör wird Razer künftig auch PC-Hardware anbieten: Dazu gehören Netzteile, Lüfter und eine Wasserkühlung.

  3. Windows 11: User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück
    Windows 11
    User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück

    Windows 11 gruppiert Instanzen einer App zusammen und streicht die Möglichkeit, sie separat anzuzeigen. Das gefällt der Community gar nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Finale des GP Anniversary Sales • Amazon Music 3 Monate gratis • Saturn Gutscheinheft: Direktabzüge und Zugaben [Werbung]
    •  /