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Automatisierung: Führerlose Züge sollen Erz transportieren

Das Bergbauunternehmen Rio Tinto will in Zukunft führerlose Güterzüge einsetzen, die Erz von den Abbaustätten im australischen Landesinnern zu den Verladehäfen transportieren. Ab 2014 sollen die autonomen Züge rollen.

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Erzzug in der Region Pilbara: erste automatische Schwerlastferntransporte auf der Schiene
Erzzug in der Region Pilbara: erste automatische Schwerlastferntransporte auf der Schiene (Bild: Rio Tinto)

Züge ohne Lokführer sollen künftig Erz transportieren: Das australische Bergbauunternehmen Rio Tinto will zukünftig führerlose Güterzüge zwischen seinen Minen und den Verladehäfen verkehren lassen.

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Ab 2014 sollen die ersten führerlosen Güterzüge das Erz von den Minen in der Region Pilbara im Bundesstaat Westaustralien zu den Häfen an der Küste bringen. Gesteuert wird das System, das den Namen Autohaul tragen wird, vom 1.500 Kilometer entfernten Perth aus.

Mehr Sicherheit, mehr Effizienz

Es werden erste automatische Schwerlastferntransporte per Zug sein, erklärte das Unternehmen. 481.86 Millionen Australische Dollar, umgerechnet gut 391 Millionen Euro, veranschlagt das britisch-australische Unternehmen für die Umstellung. Rio Tinto verspricht sich von der Automatisierung mehr Sicherheit, mehr Effizienz und vor allem weniger Kosten.

Derzeit beschäftigt das Bergbauunternehmen 500 Angestellte für den Transport. Rio Tinto unterhält ein etwa 1.500 Kilometer langes Schienennetz, auf dem 41 firmeneigene Züge verkehren. Der Fuhrpark umfasst 148 Lokomotiven und 9.400 Güterwagen.

Mehr Mitarbeiter

Die zuständige Gewerkschaft befürchtet, dass die Mitarbeiter entlassen werden. Greg Lilleyman, der den Eisenerzabbau in Pilbara leitet, bestreitet das. Die Automatisierung sei Teil des Expansionsprogramms des Unternehmens. Im Zuge dessen werden mehr Mitarbeiter als heute gebraucht, wenn auch mit einem anderen Anforderungsprofil, sagte er dem australischen Rundfunksender ABC.

Die führerlosen Züge sind nur ein Teil des Automatisierungsprogramms: Rio Tinto plant zudem den Einsatz von 150 autonom fahrenden Lastwagen sowie von automatischen Bohrern. Am Ende soll eine Mine komplett automatisch betrieben werden.



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