Abo
  • Services:
Anzeige
Roboter der Firma Kiva Systems
Roboter der Firma Kiva Systems (Bild: Kiva Systems)

Amazon kauft Kiva Systems: Roboter statt Menschen im Lagerhaus

Roboter der Firma Kiva Systems
Roboter der Firma Kiva Systems (Bild: Kiva Systems)

Amazon steckt 775 Millionen US-Dollar in einen Lagerroboterhersteller. Durch die Roboter steigt die Produktivität der Lagerarbeiter um das Drei- bis Vierfache. Entsprechend weniger Menschen werden gebraucht.

Amazon wird den Lagerroboterhersteller Kiva Systems für 775 Millionen US-Dollar übernehmen. Das teilte der Internethändler am 19. März 2012 mit. Die Übernahme habe die Zustimmung der Kiva-Anteilseigner und werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2012 vollzogen.

Anzeige

Zu den Kunden von Kiva Systems gehören die Modekette Gap und der Büroartikelhändler Staples. Der Schuhhändler Zappos.com und der Windelversender Diapers.com nutzen ebenfalls Lagerroboter von Kiva, beide Unternehmen wurden von Amazon übernommen.

Amazon investiert massiv in den Ausbau seiner Lager und Rechenzentren, was den Gewinn seit einiger Zeit stark zurückgehen ließ.

Die orangefarbenen Kiva-Roboter finden selbstständig die bestellten Waren, holen die passende Verpackung und bringen beides zum Lagerarbeiter. "Kiva-Technologie ist ein weiterer Weg, um die Produktivität zu steigern, indem die Produkte direkt zu dem Mitarbeiter gebracht werden, zum Verpacken und Verstauen", sagte Dave Clark, Vice President für Global Customer Fulfillment bei Amazon. Damit lasse sich die Produktivität pro Lagerarbeiter in der Stunde um das Drei- bis Vierfache steigern.

Für Amazon ist dies die zweitgrößte Übernahme in der Firmengeschichte, nach dem Kauf von Zappos.com für 894 Millionen US-Dollar. Die Kiva-Roboter würden weiter für andere Unternehmen angeboten. Die Roboter kosten von einigen Millionen bis hin zu 20 Millionen US-Dollar.

Amazon macht keine Angaben zur Zahl seiner Lagerarbeiter. Ende 2011 hatte der weltgrößte Internethändler 56.200 Beschäftigte. Eine Amazon-Sprecherin betonte, dass es wegen der Kiva-Übernahme keine Entlassungen geben werde. Kiva ist von den Finanzinvestoren Bain Capital Ventures und Meakem-Becker Venture Capital finanziert und hat seinen Sitz in North Reading, Massachusetts. Im Januar 2011 kündigte Amazon den Bau von 17 neuen Lagern an.


eye home zur Startseite
Vorlif 21. Mär 2012

Aber genau hier liegt das Problem: Es wird nicht immer, für alle, Arbeit geben! Niemand...

grorg 21. Mär 2012

Das klingt pervers .... erzähl mir mehr davon :].

Anarcho_Kommunist 20. Mär 2012

Doch, andre Gorz (bekannter frz Marxist) schreibt das die Kapitalisten die Leute in...

Charles Marlow 20. Mär 2012

Wobei, auf so etwas kommen eher die cleveren Japaner. ;)

wasabi 20. Mär 2012

kommen hier bestimmt auch einige an und beklagen, dass das eine Katastrophe wäre, jetzt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Heraeus infosystems GmbH, Hanau bei Frankfurt am Main
  2. über Nash Direct GmbH, Böblingen
  3. BWI GmbH, München, Nürnberg, Rheinbach
  4. ARRI Media GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung Galaxy S8 499,00€, PS4 inkl. FIFA 18 und 2 Controllern 279,00€)
  2. bis zu 41% reduziert (u. a. Samsung 27 Zoll Curved 177€)
  3. 44,99€ statt 60,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  2. Unitymedia

    Discounter Easy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz

  3. Rollenspielklassiker

    Enhanced Edition für Neverwinter Nights angekündigt

  4. Montagewerk in Tilburg

    Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert

  5. AUV

    US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

  6. Apple Watch

    WatchOS-1-App-Updates gibt es bis zum April 2018

  7. ZDF mit 4K-UHD

    Bergretter und Bergdoktoren werden in HLG-HDR ausgestrahlt

  8. Star Wars Battlefront 2

    Macht und Mikrotransaktionen

  9. Tether

    Kryptowährungsstartup verliert 31 Millionen Dollar

  10. Time Warner

    Trump-Regierung will Milliardenübernahme durch AT&T stoppen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. uefi ist geil

    triplekiller | 13:17

  2. Re: Sackgasse fürs Hirn

    McTristan | 13:15

  3. Re: Mein Rechner bootet nicht mehr

    triplekiller | 13:15

  4. Altkunden von Unitymedia sei der Wechsel nach...

    M.P. | 13:15

  5. Re: Anwendungsbeispiel Leistungsschwaches...

    Tet | 13:14


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:23

  4. 11:59

  5. 11:50

  6. 11:34

  7. 11:20

  8. 11:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel