Cebit 2012 Die Telekom startet zur Cebit einen Cloud-Marktplatz für den Mittelstand, standardisierte Cloud-Dienste zum Festpreis, die an Amazons S3 und EC2 erinnern, sowie den E-Mail-Dienst De-Mail. Eine einzelne De-Mail soll 39 Cent kosten.
Wegen Marktsättigung trennt sich die Telekom von einem ihrer Internetunternehmen. Der Verkauf der Stellenplattform widerspricht der Telekom-Strategie 2.0, die Konzernchef Obermann im Februar 2010 verkündet hatte.
Schon einmal hat die Kanzlerin beim US-Präsidenten für den Verkauf von T-Mobile USA geworben. Jetzt drängt Konzernchef Obermann trotz Kartellklage auf ein weiteres Gespräch der Regierungschefs, um die Übernahme doch noch zu ermöglichen.
Die Telekom will FTTH zielgerechter ausbauen und vermarkten und schafft dafür ein neues Unternehmen. Die FTTH GmbH soll dort aktiv werden, wo es in einer Stadt oder in einem Stadtteil genügend Interessenten für Glasfaseranschlüsse gibt.
Im Machtzentrum der Telekom in Bonn geht die Angst um. Der Vorstandsvorsitzende René Obermann plant im Rahmen des laufenden Sparprogramms umfangreiche Entlassungen - in Führungspositionen.
Die Telekom will drei männliche Vorstandsmitglieder durch Frauen ersetzen. In einem Fall, bei der neuen Personalchefin, regt sich Widerstand aus den Kreisen der Arbeitnehmervertreter.
Die Telekom beginnt in Hannover mit dem Verlegen von 600 Kilometern Glasfaser bis ins Haus. Doch die Reaktionen der Hauseigentümer sind noch verhalten.
Kabel Deutschland hat sein Netz in Schwerin und Kempten ausgebaut. 20 Prozent der neuen Internetkunden entschieden sich für 100 MBit/s, sagte eine Sprecherin Golem.de.
Die Milliarden aus dem Verkauf ihrer US-Tochter steckt die Deutsche Telekom auch in den Ausbau von Glasfasernetzen, UMTS und LTE. Köln werde 2011 die erste Großstadt in Deutschland sein, die die Telekom nahezu flächendeckend mit LTE versorgt.
Gerd Tenzer, einer der früheren Topmanager der Deutschen Telekom, hat den Konzern wegen seines zögerlichen Ausbaus von FTTH/FTTB scharf angegriffen. Mit diesem Tempo wäre der 1990 begonnene Ausbau des Telefonnetzes im Osten immer noch nicht fertig.
Die Deutsche Telekom leidet unter sinkenden Gewinnen in Griechenland und Rumänien und Kundenverlusten bei T-Mobile USA. Trotz starken Deutschlandgeschäfts brach der Gewinn ein. Konzernchef Obermann sieht "weitere Herausforderungen" auf sich zukommen.
Überraschend hat Deutsche-Telekom-Chef René Obermann die Zielvorgaben beim FTTH-Ausbau massiv gesenkt. Schuld seien die Regulierung und die mangelnde Nachfrage durch den Endkunden.
Die Deutsche Telekom erwägt eine Klage gegen die Bundesnetzagentur. Als Grund wird die Ankündigung genannt, die Terminierungsentgelte für Mobilfunkanbieter deutlich zu verringern. Der Telekom-Chef hält das für wirtschaftlich katastrophal.
Telekom-Chef René Obermann plädiert für eine Abschaffung der Netzneutralität. Er will "je nach Service unterschiedliche Qualitätsstufen bereitstellen, ohne den heutigen Standard zu verschlechtern."
Das mobile Internet wird für die Telekom zum wichtigsten Wachstumstreiber beim Umsatz. Weltweit erzielte der Konzern mit mobilen Datenumsätzen 3,2 Milliarden Euro. In Deutschland waren 53 Prozent der verkauften Endgeräte Smartphones.
Deutschland wird eine der führenden Nationen bei der Entwicklung und Anwendung von Cloud Computing. Das sagte Steve Ballmer vor Mitarbeitern in Microsofts Kölner Niederlassung. Bis 2013 will Microsoft 100 Millionen Euro in die Entwicklung und Umsetzung von Cloud-Services in Deutschland investieren.
Die Deutsche Telekom zentralisiert hierzulande ihren Mittelstandsvertrieb und die IT-Infrastruktur. Insgesamt müssen 5.140 Beschäftigte umziehen. Verdi protestiert.
Internetnutzer sollen künftig einen Auskunftsanspruch auf personenbezogene Daten von den Plattformbetreibern bekommen. Das forderte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anlässlich des Geodatengipfels. Der Innenminister will das mit einem Schadenersatzanspruch verbinden.
Viele Deutsche haben Angst vor Google Street View. Google Deutschland hat bereits mehrere hunderttausend Widersprüche gegeben, in denen die Verpixelung der Häuserfassaden eingefordert wird. Zugleich ist der Geodatendienst in Deutschland offenbar sehr beliebt.
Obwohl René Obermann zu den Beschuldigten in einem länger zurückliegenden Bestechungsfall gehört, wird der Manager weiter die Deutsche Telekom führen. Sein Vertrag soll verlängert werden.
Die Wohnung von Telekom-Chef Obermann ist durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt in einem lange zurückliegenden Bestechungsfall bei der ungarischen Tochter Magyar Telekom. Obermann nannte die Vorwürfe haltlos.
Die Deutsche Telekom will mit intelligenten Netzen bis 2015 rund 1 Milliarde Euro erwirtschaften. Bisher liegt der Umsatz in dem Bereich noch bei null.
Google soll mit dem Netzbetreiber Verizon über eine bevorzugte Auslieferung seiner Inhalte gegen Bezahlung verhandeln. Das berichten US-Medien. Google weist das zurück. Das Unternehmen stehe weiterhin zur Netzneutralität, heißt es.
Die Telekom plant, Anbieter datenintensiver Dienste gesondert zur Kasse zu bitten, wenn sie diese über das Mobilfunknetz der Telekom vertreiben wollen. Telekom-Chef René Obermann stellt damit die Netzneutralität in Frage.
Zwei Redakteure der Wirtschaftswoche haben Beschwerde wegen der Einstellung der Ermittlungsverfahren gegen ranghohe Manager der Deutschen Telekom eingelegt. In den Jahren 2005 und 2006 waren Aufsichtsräte, Gewerkschafter und Journalisten von der Telekom bespitzelt worden.
Bei Magdeburg baut die Telekom ein neues Rechenzentrum. Der Konzern will sich damit auf einen erhofften Boom beim Cloud-Computing vorbereiten. Die Landesregierung greift tief in die Tasche.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will sich nicht mit der Einstellung der Ermittlungen gegen Ex-Telekom-Vorstandschef Ricke und den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Zumwinkel abfinden.
T-Mobile-Kunden könnten Skype demnächst kostenlos im Mobilfunknetz nutzen, das lässt der Konzernchef derzeit prüfen. Bisher ist eine VoIP-Nutzung mit den Mobilfunktarifen der Deutschen Telekom nur mit zusätzlichen Gebühren möglich.
Nach hohen Abschreibungen im Vorjahr hat die Telekom im ersten Quartal 2010 wieder satte Gewinne gemeldet. Das Mobilfunkgeschäft in den USA verzeichnete aber einen Rückgang bei Kundenzahlen und Umsatz.
Hohe Roaminggebühren machen moderne Smartphones im Ausland fast nutzlos. Immer mehr Smartphones lassen sich ohne eine mobile Datenverbindung nicht mehr sinnvoll nutzen. Doch das mobile Internet verschlingt im Ausland Unsummen. Moderne Smartphones verlieren genau dann ihre Vorzüge, wenn sie besonders gebraucht werden.
Achim Berg geht in die USA. Achim Berg, der Landeschef von Microsoft Deutschland, bekommt einen neuen Job in der Konzernzentrale in Redmond, USA. Seine Nachfolge tritt der Sales-Experte Ralph Haupter an. Berg war drei Jahre Chef von Microsoft Deutschland. Über seine neuen Aufgaben ist noch nichts bekannt.
10 Milliarden Euro für Festnetz und Mobilfunk. Die Telekom setzt auf Netzausbau und eigene Webangebote. In Deutschland soll der Aufbau eines Glasfasernetzes bis in die Gebäude in diesem Jahr anlaufen und bis 2012 zehn Prozent der Haushalte erreichen.
Integration wird laut Zeitungsbericht schon seit Wochen vorbereitet. Die Telekom will mit dem Verkauf von Medieninhalten Geld verdienen und plant den Kauf des Bezahldienstleisters Clickandbuy. Der Konzern ist bereits an der Firma beteiligt.
Massive Abschreibung auf griechische OTE belastet das vierte Quartal. Die Telekom hat im vierten Quartal eine weitere hohe Abschreibung auf das Auslandsgeschäft verbucht, was die Bilanzen für 2009 stark belastete. Dennoch schüttet der Bonner Konzern eine hohe Dividende aus und garantiert eine Mindestdividende über die nächsten drei Jahre, die die Telekom circa 10 Milliarden Euro kostet.
Fünf-Punkte-Plan enthält wenig Neues. Der Telekom-Chef will seine "Strategie 2.0" im März präsentieren. Schon jetzt ist klar, dass er dem Konzern keine neuen Impulse geben wird. Der Vorstandsvorsitzende verordnet vielmehr eine Fortführung der bisherigen Praxis: Die Telekom will im Mobilfunk wachsen und die Netze weiter ausbauen.
Konzernchef Obermann will Regulierung für breitbandige TV-Kabelnetzzugänge. Die Deutsche Telekom bekommt Angst vor der Konkurrenz durch die TV-Kabelnetzbetreiber. Der Exmonopolist, der für sich selbst immer wieder die Lockerung der Regulierung durch die Bundesnetzagentur fordert, ruft nun selbst die Aufsichtsbehörde an. Kabel Deutschland soll die Breitbandnetze für die Konkurrenz öffnen.
Chief Operating Officer wechselt zu Siemens Enterprise Communications. Der Topmanager Hamid Akhavan verlässt nach einer Umstrukturierung die Deutsche Telekom, um Chef bei Siemens Enterprise Communications (SEN) zu werden. Er war im Bonner Konzern als Chief Operating Officer (COO) für die IT und den Einkauf zuständig.
Obermann plant weiteren Personalabbau. Telekom-Chef René Obermann erwartet einen neuen Einbruch der Konjunktur. Die wirtschaftliche Entwicklung werde sich "nur sehr kurzfristig" erholen, sagte Obermann im Interview mit dem Handelsblatt. Mittel- bis langfristig erwartet er Rückschläge. Verbraucher und Unternehmen müssten für die hohe Staatsverschuldung zahlen.
Außerordentliche Hauptversammlung soll der Fusion zustimmen. Die Telekom bittet heute die Aktionäre um Zustimmung für die Verschmelzung der Konzernsparten Mobilfunk und Festnetz. Kombiangebote ließen sich so leichter bereitstellen, meint Konzernchef René Obermann.
Sparkurs und Beteiligung an OTE bringen Besserung. Die Telekom kann den Gewinn auf 959 Millionen Euro steigern. Ebitda und Umsatz wurden durch die Beteiligung an der griechischen OTE verbessert.
Obermann will neue Gewinnwarnung vermeiden. Bei der Deutschen Telekom droht eine neue Gewinnwarnung. Um dies abzuwenden, lässt Konzernchef René Obermann sogar die Techniker nach ungenutzten Kupferkabeln suchen, weil sich der Preis für das Edelmetall seit Jahresbeginn verdoppelte.
Sprint Nextels Marktwert auf 10,6 Milliarden US-Dollar gefallen. Die Telekom wagt offenbar einen neuen Anlauf zur Übernahme des US-Mobilfunkbetreibers Sprint Nextel. Seit den letzten Sondierungen im Mai 2006 hat sich der Börsenwert der Firma mehr als halbiert.
Konzerne erheben Forderungen bei Vergabe der digitalen Dividende. Die Deutsche Telekom will beim Breitbandausbau in Deutschland nicht mit Auflagen belastet werden. Das hat Konzernchef René Obermann mit Blick auf die Bundestagswahl gefordert. Konkurrent Telefónica will bei der anstehenden Versteigerung der digitalen Dividende Beschränkungen für die D-Netz-Betreiber.
Gemeinschaftsunternehmen in Großbritannien entsteht. T-Mobile Großbritannien verliert seine Eigenständigkeit und soll in einem Joint Venture mit France Télécom aufgehen. Zusammen sind die Mobilfunkbetreiber über 8 Milliarden Euro wert.
Milliardeninvestitionen in T-Mobile USA geplant. Die Deutsche Telekom erteilt größeren Zukäufen auf absehbare Zeit eine Absage. Stattdessen konzentriert sich der Konzern in den kommenden Monaten auf drei Dinge: die Partnerschaft für die angeschlagene Mobilfunktochter T-Mobile UK; Stärkung der lahmenden T-Mobile USA sowie den Erwerb zusätzlicher Mobilfunkfrequenzen. Alles in allem fallen Milliardeninvestitionen an.