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LTE: Telekom startet 4G-Netz mit 10 MBit/s

Die Deutsche Telekom hat ihren ersten LTE-Sendemast in Betrieb genommen. Bis Ende 2010 sind rund 500 LTE-Standorte geplant.
/ Achim Sawall
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Kyritz
Kyritz

Die Deutsche Telekom hat ihren ersten LTE-Sendemast im brandenburgischen Kyritz in Betrieb genommen. Staatssekretärin Tina Fischer, Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund, und Telekom-Konzernchef René Obermann übergaben die 4G-Basisstation ihrer Bestimmung. Die neue Technikausstattung in einer Mobilfunkstation in Ostprignitz-Ruppin soll komplett betriebsbereit sein. Nutzen kann das Mobilfunknetz aber noch niemand.

Telekom-Sprecher Georg von Wagner sagte Golem.de, dass in Kyritz eine Datenübertragungsrate von 10 MBit/s erreicht wurde. "Es gibt Pilotteilnehmer in Kyritz, die haben Endgeräte von Nokia, die an sie ausgegeben wurden. Auf dem Markt gibt es derzeit noch keine Endgeräte." Diese würden bis Anfang 2011 erwartet. Bis Jahresende werde die Telekom über mehr als 500 eingeschaltete LTE-Stationen verfügen, so von Wagner, 32 davon stünden in Brandenburg. Die Preise für eine LTE-Flatrate stehen noch nicht fest, sie werden abhängig von den Preisen der Endgeräte festgelegt, sagte er.

Die Telekom setzt beim LTE-Ausbau auf die Netzwerkausrüster Huawei und Nokia Siemens Networks. Das deutsch-finnische Gemeinschaftsunternehmen liefert auch die Technik am Standort Kyritz.

"Es ist wichtig, dass heute der Startschuss für die neue Mobilfunktechnik im Land Brandenburg gegeben wurde. Für unsere Unternehmen und für die Bürger ist eine leistungsfähige Netzinfrastruktur von zentraler Bedeutung" , sagte Staatssekretärin Tina Fischer. Für die Telekom erklärte Obermann: "Wir schließen die weißen Flecken und schaffen gleichzeitig das Netz der Zukunft und hier in Kyritz fangen wir an." Der Funkmast in Kyritz versorgt auch die Gemeinde Gumtow im Südosten der Prignitz, wo es bislang keine breitbandigen Internetzugänge gab.


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