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IMHO: Runter mit den Roaminggebühren für mobiles Internet

Hohe Roaminggebühren machen moderne Smartphones im Ausland fast nutzlos

Immer mehr Smartphones lassen sich ohne eine mobile Datenverbindung nicht mehr sinnvoll nutzen. Doch das mobile Internet verschlingt im Ausland Unsummen. Moderne Smartphones verlieren genau dann ihre Vorzüge, wenn sie besonders gebraucht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Roaming-Einstellungen in WebOS
Roaming-Einstellungen in WebOS

Für Besitzer eines iPhones, eines Android- oder WebOS-Smartphones ist es ganz alltäglich, sich mit Hilfe von Google Maps zu orientieren. Auch Informationen zur nächsten Einkaufsmöglichkeit werden via Mobilfunk auf das Gerät übertragen. Das gilt auch für Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel sowie die Datenbestände von Übersetzungssoftware. Diese Geräte werden daher sinnvollerweise mit einer mobilen Datenflatrate verwendet.

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Besonders im Ausland sind solche Informationen wichtig, aber wer hier keine Unsummen für Roaminggebühren ausgeben will, lässt sein Smartphone lieber in der Tasche. Denn ohne den mobilen Internetzugriff ist ein modernes Smartphone so leistungsfähig wie ein einfaches Handy, nur noch die Grundfunktionen stehen zur Verfügung.

Telekom-Vorstandschef: Datenroaminggebühren zu teuer

Der Vorstandschef der Deutschen Telekom, René Obermann, forderte auf der gestrigen Hauptversammlung in Köln, dass die Roaminggebühren für das mobile Internet sinken müssten. Es sei für den Kunden unzumutbar, "für ein paar Stunden Surfen im Auslandsnetz dreistellige Beträge zu zahlen", sagte Obermann. Verwundert reibt man sich die Augen: Warum ändert Obermann daran nichts? An wen richtet er seinen Aufruf? Die Forderung mutet wie ein Selbstgespräch an.

Dass auch Obermann diesen Missstand nach Jahren erkannt hat, ist immerhin ein positives Zeichen. Vielleicht ringt sich ja der Konzernlenker zu einem mutigen Schritt durch und schafft die Roaminggebühren einfach ganz ab, wenn sich der Kunde im Mobilfunknetz des gleichen Konzerns befindet? Das würde bedeuten, dass ein deutscher T-Mobile-Kunde in den USA im T-Mobile-Netz keine Roaminggebühr zahlen müsste, schließlich bleibt er Kunde von T-Mobile.

Wo bleiben Innovationen beim mobilen Internet im Ausland?

Warum sollte ein deutscher T-Mobile-Kunde Roaminggebühren an T-Mobile zahlen, wenn er das Netz von T-Mobile verwendet? Gleiches gilt für die anderen multinational agierenden Netzbetreiber wie Vodafone oder O2, die in vielen Ländern Europas aktiv sind. Es ist unverständlich, warum der Kunde für eine Basisdienstleistung zahlen soll, die mit einer mobilen Datenflatrate bereits abgegolten ist.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)



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Skylla 01. Jun 2010

Du bist mein Held.

DuundICh 05. Mai 2010

Besonders Ich hätte an dem Punkt nur "Danke, Rechnung schick ich ihnen" gesagt und...

cdg 04. Mai 2010

kann es sein, dass Ihr beiden (Replay hier unter ebenfalls) absolut keine Peilung habt...

el3ktro 04. Mai 2010

Natürlich haben T-Mobile USA und T-Mobile DE jeweils ihre eigene Buchhaltung und jeweils...

el3ktro 04. Mai 2010

Aus dem Disclaimer von T-Mobile USA Inc.: "Ownership: T-Mobile USA is the US operating...


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