Frauen rein - Männer raus

Telekom baut Vorstand für Frauenanteil um

Die Telekom will drei männliche Vorstandsmitglieder durch Frauen ersetzen. In einem Fall, bei der neuen Personalchefin, regt sich Widerstand aus den Kreisen der Arbeitnehmervertreter.

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Frauen rein - Männer raus: Telekom baut Vorstand für Frauenanteil um
(Bild: Deutsche Telekom)

Deutsche-Telekom-Chef René Obermann wird den Vorstand umbauen: Drei der sieben bislang männlichen Vorstandsmitglieder sollen durch Frauen ersetzt werden, berichtet das Handelsblatt aus Aufsichtsratskreisen. Der Aufsichtsrat trifft sich heute Nachmittag zu einer außerordentlichen Sitzung, um über die drei Kandidatinnen zu beraten.

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Es geht um die zentralen Vorstandsbereiche Europa, Datenschutz, Recht und Compliance sowie das Personalressort. Damit könnte die Frauenquote der Telekom im Vorstand auf mehr als 40 Prozent steigen.

Als sicher gelte die Zustimmung des Kontrollgremiums für Claudia Nemat als Europachefin. Die 42-Jährige ist bisher Partnerin bei der Unternehmensberatung McKinsey. Sie übernimmt den Telekom-Posten Anfang Oktober 2011. Die Stelle ist offen, weil der bisherige Europachef Guido Kerkhoff im April als Finanzvorstand zu Thyssen-Krupp wechselte.

Auch der bisherige Compliance-Vorstand, Manfred Balz, wird einer Frau weichen. Der Vertrag von Balz läuft zwar noch bis Oktober 2012. Der 66-Jährige hört aber früher auf. Die Unterstützung der Kandidatin, deren Namen die Telekom noch geheim halten konnte, gilt als sicher.

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Streit dagegen bahnt sich bei der geplanten Nachfolgerin für Personalvorstand Thomas Sattelberger an. Vergangenen Samstag berief Aufsichtsratschef Ulrich Lehner eine Telefonkonferenz ein, um doch noch einen Konsens im Gremium herzustellen. Obermann wünscht sich für den Posten die ehemalige Bildungsministerin aus Baden-Württemberg, Marion Schick (CDU). Doch mehrere Kontrolleure sind dagegen: Vor allem die Arbeitnehmervertreter befürchten, dass die Konservative nicht die Interessen der Mitarbeiter beachten werde. Andere haben Zweifel an Schicks Qualifikation. Sie habe keine Erfahrung im Management von Unternehmen, hieß es.

Die neue Chefin von IBM Deutschland hatte sich im Juni 2010 gegen eine Frauenquote für das Unternehmen ausgesprochen. Bei der von der Regierung diskutierten Vorgabe für eine Verdreifachung der Frauenquote in den Führungsgremien soll der Anteil bis 2020 von drei auf neun Prozent erhöht werden. Die Fachgruppe Frauen und Informatik in der Gesellschaft für Informatik unterstützt die Frauenquote.

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