Abschreibungen

Deutsche Telekom macht Verlust von 582 Millionen Euro

Die Telekom macht hohe Verluste durch Abschreibungen im Ausland. In Deutschland legte der Umsatz mit mobilen Datendiensten stark zu.

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René Obermann bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse (Bild: Telekom)
René Obermann bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom hat im vierten Quartal 2010 (PDF) einen Verlust von 582 Millionen Euro verzeichnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das Minus bei 3 Millionen Euro. Wie ein Telekom-Sprecher Golem.de sagte, entstand der Verlust durch Abschreibungen auf Aktivitäten in Griechenland und Rumänien sowie durch Personalabbau. Dadurch wurde die Bilanz mit 1,9 Milliarden Euro belastet.

In Griechenland besitzt die Telekom 30 Prozent an der Hellenic Telecommunications Organization. Die Beendigung des jahrelangen Streits mit dem französischen Medienkonzern Vivendi um die polnische PTC und eine verlängerte Sondersteuer für ausländische Konzerne in Ungarn drückten zusätzlich die Bilanz der Telekom.

Aber auch das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sank von 5,07 Milliarden Euro auf 4,55 Milliarden Euro. Der Umsatz fiel von 16,2 Milliarden Euro auf 15,5 Milliarden Euro.

Auch der Ausblick für 2011 fiel vorsichtig aus. Die Telekom erwartet einen leichten Ergebnisrückgang und will ein bereinigtes EBITDA von 19,1 Milliarden Euro erwirtschaften. 2010 lag das EBITDA bei 19,5 Milliarden Euro.

"Wir haben 2010 solide Zahlen geliefert. Gerade das leichte Umsatzplus freut mich", sagte Konzernchef René Obermann zur Entwicklung im Gesamtjahr. "Gleichzeitig haben wir begonnen, die neue Strategie umzusetzen, und wir haben in die Zukunft investiert: Bevor man ernten kann, muss man säen."

Die mobilen Datenumsätze stiegen in Deutschland 2010 um 29,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Auch das Geschäft von T-Systems mit Cloud-Services lieferte wachsende Umsätze.

Im vierten Quartal lag der Umsatz des deutschen Mobilfunkgeschäfts mit 2,1 Milliarden Euro um fast 2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Serviceumsätze stiegen um 3,4 Prozent. Der Anteil der Smartphones an den abgesetzten Endgeräten lag im vierten Quartal bei 50 Prozent. Der Umsatz im Festnetzsegment ging im vierten Quartal 2010 um 0,7 Prozent zurück. Bis Ende des Geschäftsjahres 2010 hat die Telekom rund 1,6 Millionen Entertain-Pakete vermarktet.

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