• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom-Chef: Breitbandausbau bringt 400.000 Arbeitsplätze

Konzerne erheben Forderungen bei Vergabe der digitalen Dividende

Die Deutsche Telekom will beim Breitbandausbau in Deutschland nicht mit Auflagen belastet werden. Das hat Konzernchef René Obermann mit Blick auf die Bundestagswahl gefordert. Konkurrent Telefónica will bei der anstehenden Versteigerung der digitalen Dividende Beschränkungen für die D-Netz-Betreiber.

Artikel veröffentlicht am ,

Telekom-Chef René Obermann hat in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Branchenverbands Bitkom ein Jobwunder durch Breitbandausbau in Deutschland in Aussicht gestellt. Eine aktuelle Studie der Columbia Business School habe ergeben, dass die Aufrüstung der Netze auf 50 MBit/s bis zum Jahr 2014 rund 400.000 Arbeitsplätze in Deutschland schaffen würde. Das Bruttoinlandsprodukt steige dadurch bis zu dem Zeitraum um rund 60 Milliarden Euro, habe die Studie ergeben. Obermann begrüßte, dass alle Parteien sich in ihrem Programm zur Bundestagswahl für den weiteren Breitbandausbau ausgesprochen hätten.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau
  2. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr), Berlin, Bielefeld

Die für 2010 geplante Frequenzversteigerung durch die Bundesnetzagentur "sollte durch wohlüberlegte Auktionsbedingungen flankiert werden", forderte Obermann von der Politik. Wenig sinnvoll sei zum Beispiel eine pauschale Pflicht, in bisher nicht mit Breitband versorgten Gebieten Ortschaften mit weniger als 5.000 Einwohnern abzudecken, wenn sie bereits über andere Technologien mit Breitband versorgt würden. Kontraproduktiv wäre auch, die Bieter zu verpflichten, parallele Infrastrukturen in den Regionen aufzubauen. "Dies wäre bei der geringen Kundenzahl in vielen Gebieten nicht wirtschaftlich", sagte der Konzernchef.

Konkurrent Telefónica forderte einen fairen Zugang für alle Mobilfunkanbieter zu den wichtigen Frequenzen unter 1 Gigahertz. Das Spektrum sei besonders wertvoll, weil es gut für die Flächenversorgung geeignet ist, denn mit vergleichsweise wenigen Sendemasten können große Gebiete mit mobilen Sprach- und Datendiensten versorgt werden.

"Die D-Netz-Betreiber sind durch ihren frühen Markteintritt bei der Frequenzverteilung unter 1 Gigahertz bessergestellt", sagte Markus Haas, für Regulierungsfragen zuständiger Geschäftsführer bei Telefónica O2 Germany. Vodafone und T-Mobile verfügten heute über je 12,4 Megahertz im GSM-900-Bereich, O2 und E-Plus jedoch nur über je 5 Megahertz. Die "ungleiche Frequenzverteilung" auf dem deutschen Markt stelle eine Wettbewerbsverzerrung dar, so Haas.

Abhilfe könne eine Umverteilung des GSM900- und GSM1800-Spektrums schaffen. Sollten die D-Netzbetreiber sich weigern, müsse die Bundesnetzagentur eine Spektrumskappe anordnen. "Kein Mobilfunkbetreiber darf über mehr als 20 Megahertz im Bereich unter 1 Gigahertz verfügen", forderte Haas.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (ES GEHT ENDLICH LOS!)
  2. ab 21,00€
  3. (aktuell u. a. Toshiba-Festplatte mit 10 TB für 279,00€ (Bestpreis!), Be quiet Silent Base 801...
  4. ab 30,00€ bei ubi.com

hurtz 10. Sep 2009

wer zu erst kommt mahlt zu erst und wer die meiste kohle hat, hat eh gewonnen. logischer...

hurtz 09. Sep 2009

in diesem falle wäre das keine miete! hier wäre eher der vegleich ich baue ein haus, ich...

Siga9876 09. Sep 2009

Ja. Son Unfug. Autobahnen bauen geht halt nicht mehr. Effizienz z.b. durch Computer würde...


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

    •  /