T-Mobile Netherlands: Telekom verkauft Konzernteil für 5,1 Milliarden Euro
Die Deutsche Telekom verkauft T-Mobile Netherlands für 5,1 Milliarden Euro an ein Konsortium aus den Investmentkonzernen Apax und Warburg Pincus. Das gab die Telekom am 7. September 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Bei Warburg Pincus führt Rene Obermann, ehemaliger Chef der Telekom, die Transaktion durch. Gabriele Cipparrone, Partner von Apax, sagte, es passe zu seiner Strategie, "in innovative Unternehmen mit solidem Fundament und starken Wachstumsaussichten zu investieren" .
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und die europäische Fusionskontrolle. Morgan Stanley ist bei dem Verkauf der Berater der Telekom.
Die Telekom erhält netto rund 3,8 Milliarden Euro, weil Tele2 einen Anteil von 25 Prozent an T-Mobile NL besitzt. Weitere Abzüge ergeben sich aus der Nettoverschuldung des niederländischen Netzbetreibers.
Höttges: "Clean the garage"
Telekom-Chef Tim Höttges bestätigte im Mai 2021 offiziell , den Verkauf von T-Mobile Netherlands und der Funkturmsparte zu betreiben. "Wir werden die Holländer und Funktürme ins Schaufenster stellen" , erklärte Höttges. Man überlege, ob die Minderheit oder Mehrheit verkauft werde. "Wir müssen das nicht halten. Wir werden strategisch evaluieren, wie wir mit Tower und Holland umgehen" , machte Höttges deutlich. "Was nicht funktioniert, wird verkauft. 'Clean the garage'" sei das Motto, wie man in Rumänien oder Albanien bereits gezeigt habe. Derzeit hat der Konzern Schulden in Höhe von knapp 130 Milliarden Euro.
Der niederländische Betreiber ist seit Dezember 2017 zu 75 Prozent im Besitz der Telekom, der Rest der Anteile wird nach einer Fusion von der Tele2 Group gehalten.
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