Abo
  • Services:
Anzeige
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

DSL-Drosselung: Telekom bietet weiter Flatrates an, aber teurer

Der scheidende Telekom-Chef René Obermann
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Telekom will wegen des massiven Unmuts der Nutzer und Drucks von Verbraucherschützern und Bundesnetzagentur weiter Flatrates anbieten, nur eben teurer. Die Telekom ignoriere die Kritik an ihrer DSL-Drosselung nicht, verspricht Obermann.

Der Chef der Deutschen Telekom René Obermann hat bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf die massive Kritik an der Einführung der DSL-Drosselung reagiert. Er sagte am 8. Mai 2013: "Wir wollen auch in Zukunft Flatrates anbieten." Diese Flatrates für Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, würden "dann aber auch ein paar Euro teurer sein - aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat."

Anzeige

Obermann erklärte, dass die Telekom mit Kritik an der Einführung der Drosselung gerechnet habe. "Wir ignorieren diese Kritik nicht, sondern hören genau hin", sagte er und erinnerte daran, dass die neuen Tarife technisch frühestens 2016 umgesetzt werden. "Bis dahin werden wir uns die Markt- und Nutzungsentwicklung genau ansehen." In kurzer Zeit haben 174.000 Menschen eine Petition gegen die Abschaffung der Flatrate durch die Deutsche Telekom unterzeichnet.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte die Telekom mit einer Abmahnung aufgefordert, die seit dem 2. Mai 2013 geltenden Drosselungsklauseln wieder aus ihren DSL-Verträgen zu nehmen.

Die Bundesnetzagentur hatte der Telekom aufgegeben, zur Einführung der DSL-Drosselung Fragen zu möglichen Verstößen gegen die Netzneutralität zu beantworten.

Bei den bisherigen Call-&-Surf-Paketen mit einem Telefonanschluss kostet das kleinste Angebot mit bis zu 16 MBit/s pro Monat 30 Euro. VDSL mit 50 MBit/s kommt auf 40 Euro. Es ist aber wahrscheinlich, dass sich am Preisgefüge für Internetanschlüsse bis 2016 noch einiges ändert. Zum einen treiben die Telekom und lokale Provider den Glasfaserausbau voran, und zum anderen will die Telekom die Kupferkabel mittels Vectoring auf 100 MBit/s bringen.

Telekom-Sprecher Philipp Blank hatte Golem.de zur Drosselung bislang gesagt, dass "Kunden ihren Anschluss für ein paar Euro weiterhin mit Highspeed nutzen" könnten. Zu den genauen Preisen für die "Ent-Drosselung" könne sich der Netzbetreiber noch nicht äußern.


eye home zur Startseite
knoppelx 12. Aug 2014

Es gibt auch Alternativen, z.B. kann man auch durch einen privaten Anbieter in der Region...

Seradest 10. Mai 2013

Wo hast du denn die Zahl her? Ein EBITDA in Höhe von 18 Mio Euro ist ja wohl kein...

Seradest 10. Mai 2013

Die Telekom ist börsennotiert und versucht ihren Marktwert zu maximieren. Da sie...

Neuro-Chef 10. Mai 2013

Umziehen, verzichten oder hinnehmen.

Abseus 10. Mai 2013

Sollten sich mal eins vor Augen führen: Es gibt andere Anbieter wie 1&1 die teils 10...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. CAL Consult GmbH, Nürnberg
  2. Ratbacher GmbH, Hamburg
  3. Völkl Sports GmbH & Co. KG, Straubing, Raum Regensburg / Deggendorf
  4. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. und bis zu 60€ Steam-Guthaben erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Fake News

    Ägypten blockiert 21 Internetmedien

  2. Bungie

    Destiny 2 mischt Peer-to-Peer und dedizierte Server

  3. Rocketlabs

    Neuseeländische Rakete erreicht den Weltraum

  4. Prozessor

    Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren

  5. Debatte nach Wanna Cry

    Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?

  6. Drohne

    DJI Spark ist ein winziger Spaßcopter mit Gestensteuerung

  7. Virb 360

    Garmins erste 360-Grad-Kamera nimmt 5,7K-Videos auf

  8. Digitalkamera

    Ricoh WG-50 soll Fotos bei extremen Bedingungen ermöglichen

  9. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  10. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Toller Artikel, coole Technik

    Seroy | 11:36

  2. Re: Coole Sache aber,

    Niaxa | 11:34

  3. Re: Alles veröffentlichen

    David64Bit | 11:33

  4. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Geddo2k | 11:33

  5. Re: Sieht für 350 Euro ganz schön billig aus.

    Niaxa | 11:29


  1. 11:30

  2. 11:10

  3. 10:50

  4. 10:22

  5. 09:02

  6. 08:28

  7. 07:16

  8. 07:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel