Abo
  • Services:

Deutsche Telekom prüft milliardenschweren Zukauf in USA

Sprint Nextels Marktwert auf 10,6 Milliarden US-Dollar gefallen

Die Telekom wagt offenbar einen neuen Anlauf zur Übernahme des US-Mobilfunkbetreibers Sprint Nextel. Seit den letzten Sondierungen im Mai 2006 hat sich der Börsenwert der Firma mehr als halbiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Deutsche Telekom soll erneut den Kauf des US-Mobilfunkbetreibers Sprint Nextel prüfen. Konzernchef René Obermann habe Berater der Deutschen Bank beauftragt, eine Übernahme des drittgrößten Netzbetreibers in den USA auszuloten, berichtet die britische Sonntagszeitung Telegraph unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Service Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG, Frankfurt am Main

Ein Angebot für die Firma, deren Marktwert bei nur noch 10,6 Milliarden US-Dollar liegt, könne schon in den nächsten Wochen erfolgen, so das Blatt weiter. Um den Zukauf bewältigen zu können, benötige die Telekom eine Finanzspritze von den Aktionären, was auch die Bundesregierung, die 32 Prozent der Anteile hält, betreffen würde.

T-Mobiles Landestöchter in den USA und in Großbritannien hatten 2009 beide Ergebnisse unter den Erwartungen abgeliefert. In der letzten Wochen brachte die Telekom ihr britisches Landesgeschäft in ein Joint Venture mit France Télécom ein. Anfang des Jahres hatte Obermann die Probleme in den USA als "teilweise strukturbedingt" bezeichnet. 1 Milliarde US-Dollar hatte die Telekom dort in den Ausbau der Netze in den USA investiert.

Marktführer in den USA sind Verizon Wireless und AT&T. T-Mobile ist der viertgrößte Netzbetreiber, Sprint Nextel ist die Nummer 3. Zusammen kämen T-Mobile USA und Sprint Nextel auf 78,2 Millionen Kunden und könnten AT&T den zweiten Rang streitig machen.

Sprint Nextel betreibt ein CDMA-iDEN-Netz, T-Mobile USA basiert auf GSM. Wenn die Netzwerke auf 4G aufgerüstet werden, seien sie jedoch leichter zu integrieren, berichtet die Zeitung weiter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 349€
  2. bei Caseking kaufen
  3. für 147,99€ statt 259,94€

Youssarian 14. Sep 2009

Hierfür bleibst Du in Deinem Artikel jeden Beleg schuldig. Oder gilt das "einfach so...

Youssarian 14. Sep 2009

Warum sind sie "die Telekom" und Du nur "BWLer-Metzger"? Weil Du derjenige bist, der...

DSadaed 13. Sep 2009

Die meisten kritisieren zwar solche Vorhaben der Telekom, ich befürworte sie! Andere...

TeleTupsy 13. Sep 2009

Die TELEKOM will schon wieder ein Verlustgeschäft auf Kosten der Deutschen Beitragszahler...


Folgen Sie uns
       


Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018)

Wir haben uns auf dem Genfer Autosalon 2018 den C_Two von Rimac angesehen.

Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018) Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. Mobilfunk Nokia erwartet ersten 5G-Start noch dieses Jahr in den USA
  2. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  3. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
  2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    •  /