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Politik

UMTS-Auktion: Reg TP stürzt ab

Regulierungsbehörde offline. Schon kurz vor Beginn der UMTS-Versteigerung um 10 Uhr ging auf den Webseiten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nicht mehr viel, mittlerweile haben die Server offenbar ganz den Dienst quittiert.

UMTS-Auktion gestartet

Auftakt zur dritten Mobilfunkgeneration. Seit 10 Uhr werden von der Regulierungsbehörder für Post und Telekommunikation Frequenzpakete für die dritte Mobilfunkgeneration, UMTS, versteigert. Die Schätzungen, über welche Einnahmen sich Finanzminister Hans Eichel hier freuen darf, driften weit auseinander. Wurde anfangs noch mit bis zu 120 Milliarden DM gerechnet, gehen vorsichtige Schätzungen mittlerweile von 20 Milliarden aus.

UMTS-Versteigerung im Internet und Handy zu beobachten

Den Auktionären über die Schulter schauen. Fast in Echtzeit können die Bundesbürger in dieser Woche miterleben, wie sich die Taschen von Finanzminister Hans Eichel beziehungsweise der Finanzkasse füllen: Mit umfangreichen Tabellen und einer Live-Kamera sorgt die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) dafür, dass sich Internet-Nutzer stets über den jeweils letzten Stand der teuersten Auktion, die jemals in Deutschland stattgefunden hat, informieren können. Das berichtet der Spiegel in der aktuellen Ausgabe.

Ist das Internet ein Steuerschlupfloch?

Spiegel-Bericht: Internetfirmen unterschlagen Umsatzsteuern. Der Bundesrechnungshof schlägt nach Informationen des Magazins Spiegel Alarm: Immer mehr Firmen suchten nach Wegen, Steuerbelastungen durch die Nutzung des Internets zu umgehen, so die Prüfer in einem Bericht an das Berliner Finanzministerium.

Elektronisches Urkundenarchiv für Österreichs Notare

Zugang per Chipkarte sorgt für schnellen Datenzugriff. Wenn die Wirtschaft ihre Geschäfte über das Internet abwickelt, warum sollte die öffentliche Verwaltung nicht das Gleiche machen? "Electronic Government" heißt diese Variante des "Electronic Business", die - wie man schon ahnen kann - aus den USA stammt, aber mittlerweile auch in Europa Einzug hält. Beispielsweise in Österreich: Dort können Notare auch Aufgaben der öffentlichen Hand übernehmen. Mit Hilfe von Siemens und der österreichischen Notariatskammer wird in dem Alpenland erstmalig in Europa ein elektronisches Urkundenarchiv realisiert.
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Napster darf weitermachen - vorerst

Einstweilige Verfügung abgeschmettert. Der beliebte Musik-Download-Dienst Napster hat am Freitag vor einem Berufungsgericht einen kleinen Erfolg errungen: Die Verfügung von US-Bundesrichterin Marilyn Patel, nach der Napster bis Freitagnacht alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss, wurde aufgehoben.

FirstTuesday Berlin "tagt" auf dem Reichstag

Kontaktbörse für Start-ups steigt dem Bundestag aufs Dach. Zum 1. August 2000 findet der Berliner FirstTuesday, auf Einladung der FDP-Fraktion, erstmals auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes statt. Ab 18.00 Uhr haben interessierte Start-up-Unternehmer und Venture-Capitalisten die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und die Kontaktbörse zur Anbahnung neuer Kontakte zu nutzen.

Napster vorerst auf Eis gelegt

Tauschbörse muss urheberrechtlich geschützte Werke sperren. Die US-Musikindustrie hat im Streit mit Napster gestern einen Sieg errungen, denn die US-Bundesrichterin Marilyn Patel verfügte, dass Napster bis Freitagnacht alle Titel, auf die Urheberrechte angemeldet sind, aus seinen Verzeichnissen entfernen muss.

Fall Microsoft geht in die nächste Runde

Microsoft will nicht direkt zum Supreme Court. Microsoft hat beim U.S. Supreme Court beantragt, das Kartellverfahren gegen den Konzern an das zuständige Berufungsgericht abzugeben, statt ihn direkt vor dem höchsten US-Gericht zu verhandeln. Die Kläger hatten beantragt, die Berufung direkt vor dem Supreme Court zu verhandeln, der erstinstanzliche Richter Thomas Penfield Jackson stimmte dem zu.
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Giga: Microsoft ist das meistgehasste IT-Unternehmen

Anwender verlangen "Open Windows". Die europäische Wirtschaft ist weniger an einer Aufspaltung von Microsoft als vielmehr an der Offenlegung des Quellcodes von Windows interessiert, das hat eine europaweite Umfrage der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group ergeben. 49 Prozent der befragten Unternehmen verlangen, dass die Gates Company zur Herausgabe des Betriebssystem-Codes gezwungen wird.

Bundesregierung: Gesetzesentwürfe werden online gesetzt

Zusammenarbeit der Bundesministerien modernisiert. Die Bundesregierung hat die neue Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) beschlossen. Die Zusammenarbeit und Organisation der Bundesministerien sowie die Vorbereitung von Gesetzesentwürfen sollen damit umfassend modernisiert werden.
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TU-Flugroboter MARVIN in Aktion erleben

Vorführung des autonom handelnden TU-Flugroboters in Saarmund. Autonom agierende Roboter sind bereits heute mit einem vergleichsweise geringen Budget möglich, wie Wissenschaftler und Studierende vom Institut für Technische Informatik der TU Berlin mit dem autonomen Flugroboter MARVIN (Multi-purpose Aerial Robot Vehicle with Intelligent Navigation) bewiesen haben. Wer MARVIN sehen will und die Präsentation im Juni verpasst hat, sollte am 2. August in Saarmund sein, wenn die Erbauer den preisgekrönten Roboter erneut in Aktion zeigen.

US-Navy will Palms auf Zerstörer einsetzen

Experiment soll für weniger Papierkrieg sorgen. In einem vorerst als Experiment bezeichnetem Projekt will die US-Navy die Crew des Zerstörers USS McFaul mit Palm-Computern ausstatten und Infrarot-Schnittstellen zur Synchronisation an Bord des Schiffes einbauen.

Neues Preismodell bei LetsBuyIt.com

Kein Einfluss auf die anderen europäischen Sites. LetsBuyIt.com hat heute ein neues, einstufiges Preismodell auf seiner deutschen Website eingeführt. Die Änderung des mehrstufigen Preismodells folgt der Zustellung einer einstweiligen Verfügung gegen LetsBuyIt.com, die von der Berliner Cnited AG erwirkt wurde.

LetsBuyIt.com will Preismodell ändern

Künftig nur noch ein Preis. LetsBuyIt.com ist am 24. Juli 2000 eine einstweilige Verfügung zugestellt worden, die ein Mitbewerber gegen die Gesellschaft beantragt und die das Landgericht Hamburg erlassen hat. LetsBuyIt.com will nun sein Preismodell ändern.

Yahoo drohen in Frankreich Strafen wegen Nazi-Auktionen

Juristisches grenzüberschreitendes Neuland. Der Portalbetreiber Yahoo wird in Frankreich möglicherweise Geldstrafen von täglich bis zu 300.000 DM zahlen müssen, entschied ein Gericht, wenn weiterhin französische Surfer auf die Auktionsseite zugreifen können, auf denen unter anderem Nazi-Gegenstände versteigert werden.

Reg TP legt Marktzahlen vor

Preise sinken - Wachstum nimmt zu. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat die neuen Marktzahlen für den Telekommunikations- und Postbereich vorgelegt: Wettbewerber der Telekom erreichen 20 Prozent Marktanteil, 25 Millionen Internetnutzer in Deutschland bis Ende des Jahres.
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Forschungsministerin Bulmahn ruft zur ICANN-Wahl auf

IT-Community soll Kandidaten für das Board of Directors benennen. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat einen E-Mail-Rundbrief an alle Großforschungseinrichtungen und IT-Forschungseinrichtungen geschickt, mit der Bitte, sich möglichst breit an der Wahl einer Internet-Regierung zu beteiligen. Zudem spricht sich die Ministerin für einen deutschen Kandidaten für die ICANN-Wahl aus.

10 Prozent der UMTS-Einnahmen für M-Commerce-Unternehmen?

Initiative Mobiles Netz fordert Investitionen in M-Commerce. Die Initiative Mobiles Netz (IMN) hat Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem offenen Brief aufgefordert, zehn Prozent der Einnahmen aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen zur Förderung des mobilen Internets zu verwenden. Die UMTS-Frequenzen werden in Deutschland ab dem 31. Juli 2000 im Versteigerungsverfahren vergeben. Es wird mit Milliardenerlösen gerechnet, die als Einnahmen in den Staatshaushalt einfließen.

ZDF will weiterhin im Internet werben

Intendant Stolte: Verbot ist Fehlentscheidung. Nach einem Artikel der Berliner Zeitung will der Intendant des ZDF, Dieter Stolte, sich weiterhin für die Erlaubnis einsetzen, auf den Online-Seiten des Senders Werbung schalten zu dürfen und Sponsoring-Verträge zu erlauben.

LetsBuyIt.com mit fulminantem Börsenstart

Erster Kurs bei 5,00 Euro. Der steinige Weg von LetsBuyIt.com an die Börse scheint nun ein Happy-End gefunden zu haben. Der erste Kurs am Frankfurter Neuen Markt lag mit 5,00 Euro deutlich über dem Ausgabekurs von 3,50 Euro und legte im Verlauf der ersten Handelsstunde bereits kurzfristig um über 85 Prozent auf 6,5 Euro zu.

LetsBuyIt.com kommt zu 3,50 Euro

Nur 62,3 Millionen Euro Emissionsvolumen. Der im Bookbuilding-Verfahren ermittelte Platzierungspreis für die Aktien des in der letzten Zeit viel gescholtenen Unternehmens LetsBuyIt.com beträgt 3,50 Euro. Die Preisspanne hatte zwischen 3,- Euro und 4,- Euro betragen. Das Emissionsvolumen beläuft sich vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf 62,3 Millionen Euro bei einer Marktkapitalisierung des gesamten Unternehmens von rund 316 Millionen Euro.

Pilotprojekt "tick.et" erfolgreich abgeschlossen

Chipkarten als elektronische Fahrscheine in Berlin getestet. Motorola hat auf dem Smart Card Forum in Schaumburg/USA den erfolgreichen Abschluss des Smart-Card-Pilotprojekts in Berlin bekannt gegeben. Motorola und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bezeichneten das Projekt als großen Erfolg für Berlin und den Öffentlichen Nahverkehr.

Napster-Gründer starten Projekt AppleSoup

Nächste Generation des Netzwerkes soll Urheberrechte berücksichtigen. Die Napster-Gründer Bill Bales und Adrian Scott haben eine neue Generation des Peer-to-Peer-Netzwerkes Napster angekündigt. Unter dem Namen AppleSoup soll ein benutzerfreundliches und die Kritiker besänftigendes Produkt entstehen, mit dem nicht nur Musikstücke, sondern sämtliche digitalen Inhalte verbreitet werden können.

LetsBuyIt.com verteidigt CoShopping-Modell

LetsBuyIt.com sieht einstweiliger Verfügung gelassen entgegen. Der CoShopping-Anbieter LetsBuyIt.com sieht der am Freitag vom Hamburger Landgericht bestätigten einstweiligen Verfügung gelassen entgegen. Zum einen geht man davon aus, dass man die Änderungen am Preismodell schnell durchführen kann und hofft zudem auf eine Änderung der Rabattgesetze in Deutschland.

Universitäten wehren sich gegen Schummelseiten

Software findet Plagiate. Britische Colleges und Universitäten wollen ein in den USA entwickeltes System einsetzen, um künftig automatisch Plagiate von schriftlichen Arbeiten zu identifizieren, nachdem Schummelseiten im Internet es den Studierenden immer leichter machen, Plagiate anzufertigen anstatt selbst tätig zu werden.

Neue Top Level Domains beschlossen

ICANN ebnet Weg für neue TLDs. Auf dem "Meeting of the ICANN Board in Yokohama" hat das ICANN (The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) die Einführung neuer Top Level Domains (TLDs) beschlossen. Damit ist allerdings keine Entscheidung darüber gefallen, welche dies sein werden.

Buchpreisbindung von Bundesrat bestätigt

Reimportierte Bücher unterliegen der nationalen Buchpreisbindung. Auch reimportierte Bücher unterliegen der nationalen Buchpreisbindung, sofern mit ihnen die nationale Preisbindung umgangen werden soll. Ein entsprechendes Gesetz zur Sicherung der nationalen Buchpreisbindung billigte heute der Bundesrat.

LetsBuyIt - Einstweilige Verfügung gegen Stufenpreismodell

Landgericht Hamburg bestätigt einstweilige Verfügung gegen LetsBuyIt.com. Das Landgericht Hamburg hat heute eine einstweilige Verfügung gegen LetsBuyIt.com in Deutschland bestätigt. Damit gerät das Stufenpreismodell von LetsBuyIt.com hier zu Lande in dieser Form in Gefahr. Wird die jetzt bestätigte einstweilige Verfügung zugestellt, was bisher nicht geschehen ist, "könnte es notwendig werden, die Online-Dienste ganz oder teilweise, zumindest zeitweilig, möglicherweise sogar dauerhaft, zu verändern, einzuschränken oder einzustellen", darauf verweist LetsBuyIt.com bereits in seinem 'Unvollständigen Verkaufsprospekt'.

Explorer-Streit: c't will gegen Serienabmahnung vorgehen

Einstweilige Verfügung gegen c't. Mittlerweile ist die bereits gestern von Freiherrn von Gravenreuth angekündigte einstweilige Verfügung der Symicron GmbH gegen den Heise-Verlag zugegangen. Demnach ist es dem Verlag in Zukunft untersagt, "die Kennzeichnung 'Explore2fs' und/oder 'HFVExplorer' im geschäftlichen Verkehr für eine Software auf einer CD-ROM als Beilage zur Zeitschrift zu benutzen". Der Verlag nimmt dies bis zu einer gerichtlichen Klärung gelassen hin, erscheint doch die nächste Ausgabe bereits am Montag.

Explorer-Streit - Schlägt Gravenreuth zurück?

Angeblich einstweilige Verfügung gegen Verlag Heinz Heise. Laut einem Posting von Günter Freiherr von Gravenreuth im Forum von Freedom for Links erging gestern eine einstweilige Verfügung gegen den Verlag Heinz Heise, wonach diesem untersagt wurde, die "HFVExplorer"- und/oder die "explore2fs"-Software zu verbreiten. Zuvor hatte der Heise-Verlag eine einstweilige Verfügung gegen Gravenreuth und seine Mandantin, die Symicron GmbH, erwirkt, die diesen untersagt, die Verkaufsstellen des c't-Magazins auf den angeblichen Markenverstoß hinzuweisen oder gar abzumahnen.

DDV-Forum definiert Customer Relationship Management (CRM)

"CRM ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Unternehmensführung". Das kürzlich unter dem Dach des Deutschen Direktmarketing Verbandes (DDV) gegründete Forum hat sich nun auf eine Definition des Begriffs Customer Relationship Management (CRM) als Arbeitsgrundlage verständigt. Dabei geht das Forum davon aus, dass CRM-Konzepte Vorkehrungen zur permanenten Verbesserung der Kundenprozesse und zu lebenslangem Lernen der Mitarbeiter enthalten.
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EU-Kommission will Internet zu günstigen Pauschalpreisen

Entbündelung des Teilnehmeranschlusses bis zum Jahresende. Die Europäische Kommission schlug heute eine Verordnung vor, die die Mitgliedstaaten zur Entbündelung ihrer Telekom-Teilnehmeranschlüsse bis zum 31. Dezember 2000 verpflichtet. Die Entbündelung des Teilnehmeranschlusses ist wesentlicher Bestandteil des Aktionsplans eEurope und soll dafür sorgen, dass die Kluft zwischen Europa und seinen weltweiten Mitbewerbern hinsichtlich der Nutzung des Internet überbrückt wird. Die Einführung des Wettbewerbs in Kupferdraht-Ortsnetzen soll den raschen Ausbau des schnellen Internet-Zugangs in Europa zu Pauschalpreisen gestatten.

Anstelle von Green Card: Hessen führt "Blaue Karte" ein

Förderung des Wirtschaftsstandorts Hessen. Die hessische Landesregierung will den Technologie-Standort Hessen fördern. Innenminister Volker Bouffier hat per Erlass an die Ausländerbehörden sichergestellt, dass ausländische Computerspezialisten, die von der Arbeitsverwaltung (Arbeitsamt) eine Arbeitserlaubnis erhalten, nach Hessen einreisen können und hier eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

AOL warnt vor Euphorie im "Wirtschaftsbericht 2000"

Wirtschaftsminister überschätze deutsche Rahmenbedingungen. AOL-Deutschland-Geschäftsführer Uwe Heddendorp zeigte sich angesichts des von Bundeswirtschaftsminister Müller veröffentlichten "Wirtschaftsberichts 2000" erfreut über die Prognose, dass durch den Internet-Boom hunderttausende neuer Arbeitsplätze entstehen würden, warnte aber gleichzeitig vor voreiliger Euphorie.

DRAM-Hersteller erwägen Kartellbeschwerde gegen Rambus

Monopolstellung von Rambus befürchtet. Laut TechWeb erwägt die DRAM-Industrie dem Treiben von Rambus ein Ende zu setzen. So werde im Moment eine Kartellrechtsbeschwerde bei der US Federal Trade Commission (FTC) gegen den Speichertechnologie-Hersteller geplant. Grund dafür ist, dass Rambus seit Anfang des Jahres von Speicher- und PC-Herstellern Lizenzgebühren verlangt, sofern diese SDRAM einsetzen.

Regionalgesellschaft "Kabel Berlin-Brandenburg" gegründet

Neben TV auch Breitbanddienste geplant. Die Regionalgesellschaft Kabel Berlin-Brandenburg GmbH & Co KG wurde zum 1. Juli 2000 gegründet. Dazu wurden von der hundertprozentigen Telekom-Tochter Kabel Deutschland GmbH die auf die Region Berlin/Brandenburg entfallenden Anteile aus dem Kabel-TV-Geschäft in die neue Regionalgesellschaft eingebracht.

Dreamcast - Sega nimmt Kampf gegen Raubkopien auf

Private Websites und Onlineshops im Visier. Segas Spielekonsole Dreamcast hat dank ihres ungewöhnlichen und nicht in CD-Brennern kopierbaren CD-ROM-Formats mit 1 GB Speicher (GD-ROM) lange Zeit als ausreichend kopiergeschützt gegolten. Seit einigen Wochen gibt es jedoch die Möglichkeit, auf eine gewöhnliche CD-R kopierte Spiele mit Hilfe einer speziellen Boot-CD zum Laufen zu bekommen und den Kopierschutz damit auszuhebeln.

Kartellverfahren gegen Microsoft auch in Deutschland?

Microsofts Preispolitik ruft Bundeskartellamt auf den Plan. Derzeit prüft das Bundeskartellamt die Eröffnung eines Kartellverfahrens gegen Microsoft, da der Softwarekonzern seine Marktposition womöglich auch in Deutschland missbraucht hat, das zumindest will das Handelsblatt von Microsoft-Sprecher Andreas Kumpholz bestätigt bekommen haben.

01051 Telecom bezahlt Gerichtskosten für 0179.com

Telefongesellschaft unterstützt kleine Website. Die Telefongesellschaft 01051 Telecom unterstützt den Eigentümer der Domain 0179.com im Kampf gegen Viag Interkom, berichtet Teltarif. Viag Interkom hatte Stefan Scheller (0179.com) abgemaht, da Verwechslungsgefahr mit dem Mobilfunkangebot des Unternehmens bestehe, das die Vorwahl 0179 verwendet.

VATM warnt vor Verteuerung der Telefongespräche

Unzureichender Wettbewerb verhindere Preissenkungen im Ortsnetz. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) warnt vor einer drohenden Verteuerung der Gesprächsgebühren auf dem Land. "Müsste sich die Telekom die Telefonpreise nicht mehr genehmigen lassen - wie sie dies nun für Geschäftskunden in Berlin fordert - könnte sie mit extrem günstigen Angeboten die Wettbewerber verdrängen", erklärt Dr. Joachim Dreyer, Präsident des VATM.

c't wehrt sich gegen Abmahnung wegen "Explorer"

Negative Feststellungsklage und Löschung der Marke beantragt. Das Computermagazin c't legte der aktuellen Ausgabe 14/00 eine CD-ROM bei, auf der sich unter mehr als 350 Programmen auch die beiden Systemtools "HFVExplorer" und "Explore2fs" befanden. Nachdem die Ratinger Firma Symicron GmbH eine Marke auf den Namen Explorer angemeldet hat, versuchte nun der Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth eine Lizenzvereinbarung durchzusetzen.

GEMA bittet PC-Hersteller zur Kasse

Abgabe von 41 DM pro verkauftem PC gefordert. Auf die Hersteller und Importeure von modernen Datenträgern und Speichermedien wie PCs und Modems kommt eine Abgabenpflicht zu, zumindest wenn es nach der GEMA geht, die nun 41,- DM pro verkauftem PC verlangt. Die Verwertungsgesellschaft reagiert damit auf einen bislang noch unveröffentlichten Vergütungsbericht der Bundesregierung, der sich mit den weitreichenden digitalen Möglichkeiten der Verletzung von Urheberrechten befasst.

Keine Entwarnung bei Software-Patenten

Linux Verband kritisiert Haltung der EU-Kommission. Die in einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) gemeldete Ablehnung der USA-Praxis bei Software-Patenten durch die Europäische Kommission bedeutet nach Ansicht des LIVE Linux Verband e.V. keine Entwarnung für mittelständische Softwarehersteller oder die Free-Software-Gemeinde.

BGH: Microsoft unterliegt im Streit um OEM-Vertrieb

Gesonderter Vertrieb für OEM-Produkte urheberrechtlich nicht durchsetzbar. Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat entschieden, dass ein Softwareunternehmen keine Ansprüche gegen einen mit ihm vertraglich nicht verbundenen Händler geltend machen kann, wenn dieser ausdrücklich als OEM-Software gekennzeichnete Ware - also Software, die nur mit einem neuen PC vertrieben werden soll - isoliert an einen Verbraucher veräußert.
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EU-Kommission beantragt .eu-Domain

"dot EU" soll den E-Commerce in Europa beschleunigen. Die Europäische Kommission will ihre Pläne einer Top-Level-Domain ".eu" jetzt konkretisieren. Damit will man vor allem den E-Commerce in Europa beschleunigen und europäisch tätigen Unternehmen eine einheitliche europäische Domain statt vieler landesspezifischer Domains bieten.

Chipsatz-Klage: Intel und VIA einigen sich in Teilbereichen

VIA zahlt Lizenzgebühren für seine Intel-Prozessor-kompatiblen Chipsätze. Mitte Januar dieses Jahres hat Intel gegen seinen taiwanesischen Konkurrenten VIA Technologies eine Klage angestrengt, da dieser in seinen Mainboard-Chipsätzen unerlaubt Intel-Technologie verwenden würde. Nun scheinen sich die Unternehmen zumindest in einem wichtigen Teil geeinigt zu haben: VIA wird fortan Lizenzgebühren für seine selbst entwicklten Pentium-III- und Celeron-Chipsätze an Intel zahlen.