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Microsoft weist Vorwürfe im Berufungsverfahren von sich

Richter fühlen Anwälten beider Seiten auf den Zahn

In der ersten Anhörung im Berufungsverfahren USA gegen Microsoft hat Microsoft die Vorwürfe der Regierung zurückgewiesen, durch das Bundling des Internet Explorers mit Windows den Konkurrenten Netscape auf unerlaubte Weise attackiert zu haben. Vielmehr habe Microsoft nur versucht, seine "innovativen Technologien" möglichst vielen Leuten zugänglich zu machen und so Entwickler dazu zu bewegen, deren Möglichkeiten auch auszunutzen.

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Als Beweise führte Microsoft-Anwalt Richard Urowsky an, "Millionen User hätten beide Browser verwendet".

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Auf der anderen Seite versuchte Jeffrey Minear, Anwalt des US-Justizministeriums, darzustellen, dass allein der Fakt, dass mit dem Internet Explorer ein Browser mit dem Betriebssystem mitgeliefert wurde, OEMs davon abhielt, zusätzlich Netscape zu installieren. Laut Minear müsse sich ein OEM für eine Plattform entscheiden, um die Supportkosten niedrig zu halten. Da Microsoft nicht erlaubte, den Internet Explorer zu entfernen, wurde auf diese Weise Netscape der Marktzugang deutlich erschwert, da Microsoft als Monopolist für Desktop-Betriebssysteme zu betrachten sei.

Auch die Exklusiv-Verträge mit ISPs wie AOL hätten dafür gesorgt, dass der Endkunde nicht ohne weiteres von der Alternative Netscape erfahren hätte, so Minear. Die Richter hingegen drängten Minear, den direkten Zusammenhang und vor allem die unerlaubte Ausnutzung des Monopols hieran aufzuzeigen, den sie nicht ohne weiteres sehen wollten.

So fragte Chief Judge Harry Edwards, ob es gegen Kartellgesetze verstoßen würde, wenn Microsoft mit seinen Möglichkeiten eine Lebensmittelkette aus dem Markt drängen würde. Minear verneinte und Edwards verglich Netscape mit einer solchen Lebensmittelkette, da Netscape sich selbst nicht als Konkurrent Microsofts ansah, so Edwards.



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