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Reg TP: Vermittlungsvorschlag für Inkassogebühren

Regulierungsbehörde will im Streit um Gebühreneinzug vermitteln

In dem seit einem Jahr andauernden Streit über die Fakturierungs- und Inkassoentgelte hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post jetzt in einem auf Wunsch der Deutschen Telekom AG und der neuen Wettbewerber angeregten Schlichtungsverfahren nach zahlreichen und intensiven Gesprächen einen Vermittlungsvorschlag für künftige Fakturierungs- und Inkassoentgelte vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,

So sollen die Wettbewerber der Telekom für die Abrechnung ihrer Tarifentgelte ab März 2001 28,- DM je 1000 übermittelten Leistungsdaten zuzüglich 0,09 DM pro Rechnung bezahlen. Ab 2003 sollen die Preise auf 25,- DM und 0,08 DM gesenkt werden.

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"Dieser Vorschlag für ein neues Entgeltmodell ist eine sachgerechte Abkehr von den bisherigen umsatzabhängigen Entgelten. Diese waren weder zeitgemäß noch wurden sie den Regulierungszielen gerecht", so Präsident Matthias Kurth. Das deutsche Regulierungsrecht verlange kostenorientierte Preise. Der Schlichtungsvorschlag sei ein Kompromiss zwischen den von der Telekom beantragten Entgelten und den Musterkalkulationen der Wettbewerber.

Nach dem gegenwärtigen Regime ist von den Wettbewerbern für die Leistung, Fakturierung und Inkasso neben einem Anteil von 4,5 Prozent vom Umsatz ein Betrag von 7,- DM je 1000 angelieferter Leistungsdaten (Verbindungsdaten) zu zahlen. Jetzt falle das umsatzabhängige Entgelt völlig weg und es seien statt dessen nach dem Schlichtungsvorschlag für den Leistungsumfang 28,- DM je 1000 angelieferten Leistungsdaten und 0,09 DM je Rechnung zu zahlen.

"In einem Markt, in dem die Margen schon seit langem am Boden sind, müssen die Unternehmen nun genau prüfen, ob unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Call-by-Call für Sprache oder Internet überhaupt noch angeboten werden kann", kritisiert Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) den Vermittlungsvorschlag. "Berücksichtigt man, dass die Telekom nur noch etwa die Hälfte der Leistung, nämlich die Fakturierung (also die Rechnungserstellung), nicht mehr aber das eigentliche Inkasso (also Mahnung und Beitreibung) sowie die Reklamationsbearbeitung anbieten muss, kommen auf die Wettbewerber hierfür ohnehin dramatische Mehrkosten zu. Damit sollen die Wettbewerber für erheblich weniger Leistung deutlich mehr an die DTAG zahlen als bisher", so Grützner weiter.

Die Telekom hatte 46,99 DM je 1000 angelieferten Leistungsdaten, 0,16 DM pro Rechnung und 0,27 DM für jede weitere Rechnungsposition verlangt. Die Wettbewerber boten 13,- DM je 1000 angelieferten Leistungsdaten und 0,09 DM pro Rechnung.



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Scamp 18. Mär 2001

Aha, also sprechen nun die "Wettbewerber" von dramatischen Preisen für...


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