Angebot von Napster stößt auf Ablehnung bei Plattenfirmen
So ließ etwa Sony Music Entertainment verlauten, dass es wenig Sinn mache, den großen Plattenfirmen jährlich 150 Millionen Dollar zu zahlen, wenn es sich dabei um eine Industrie handle, die jährlich etwa 40 Milliarden US-Dollar umsetze.
Auch Hilary Rosen, Präsidentin und CEO der Recording Industry Association of America (RIAA), zeigte sich wenig beeindruckt vom Angebot: "Napster hat mittlerweile ein Jahr Zeit gehabt, seitdem der Prozess angestrengt wurde. Es ist schade, dass es ihnen in dieser Zweit nicht gelungen ist, ein adäquates Geschäftsmodell zu entwickeln, das sowohl den Interessen der Konsumenten als auch denen der Künstler gerecht wird."
Ähnliches war von der EMI zu vernehmen: Sobald es ein zwingendes und überzeugendes Konzept seitens Napster gebe, sei man sofort an einer Beteiligung interessiert, die Geldzahlung von einer Milliarde innerhalb der nächsten fünf Jahre würde den Ansprüchen der Künstler und Plattenfirmen aber kaum gerecht werden.