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Regulierer setzt neue Preise fürs Ortsnetz fest

Telekom muss Wettbewerbern DSL-Leitungen anbieten. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat ihre Entscheidung über die Entgelte für die letzte Meile veröffentlicht. So sinkt die Miete für eine Teilnehmeranschlussleitung von 25,40 DM auf 24,40 DM. Dem DSL-Preis der Telekom gab die RegTP zudem ihren Segen, verlangt aber, dass die Telekom auch ihren Wettbewerbern die DSL-Leitungen zur Verfügung stellt.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Forderungen der Telekom und ihren Konkurrenten gingen dabei deutlich auseinander. Während die Wettbewerber einen Preis von 15,- bis 18,- DM im Monat für gerechtfertigt halten, fordert die Telekom 34,03 DM. Die RegTP bleibt mit ihrer Entscheidung nun in der Region der bisherigen Preise.

Auch bei den einmaligen Kosten für die Umschaltung gibt es leichte Änderungen. Der Preis für die Kündigungsabwicklung sinkt von 107,70 DM auf 74,45 DM.

Die Telekom muss zudem ein Line Sharing, also die Nutzung eines Teiles der Anschlussleitung speziell für DSL-Dienste, einführen und das schon innerhalb der nächsten zwei Monate. Auch wird die Telekom aufgefordert, den Wettbewerbern ein Reselling-Angebot zu machen.

"Mit diesen geringen Preissenkungen wird kein ausreichender Druck auf die Telekom ausgeübt, endlich ihre alten und vor allem teuren bürokratischen Arbeitsabläufe zu modernisieren", kritisiert Dr. Joachim Dreyer, Präsident des VATM die Entscheidung. "Die Zeche zahlt der Privatkunde, da es bei diesen Preisen auch weiterhin kaum Wettbewerb im Ortsnetz geben wird."


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