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Politik

Open Content Alliance will Inhalte frei zugänglich machen

Internet Archive sucht Schulterschluss mit Unternehmen und Universitäten. Unter dem Namen "Open Content Alliance" will eine Gruppe von Organisationen und Unternehmen Inhalte unterschiedlicher Art und Weise frei zugänglich machen. Daran beteiligt sind neben dem "Internet Archive" auch Yahoo, Adobe, HP und die Universität Kalifornien.
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Auf dem Weg zur europäischen Digital-Bibliothek

Digitale Bibliotheken sollen europäisches Kulturerbe bewahren. Die Europäische Kommission plant, Europas geschriebenes und audiovisuelles Erbe zu digitalisieren und im Internet für alle Bürger verfügbar zu machen. Dazu schlägt die Kommission vor, dass die EU-Mitgliedsstaaten eng zusammenarbeiten, um Bücher, Bilder und Tondokumente zu digitalisieren, zu bewahren und allen verfügbar zu machen; ein erster Satz von Maßnahmen auf europäischer Ebene wurde bereits vorgelegt.
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RIM freut sich über Zurückweisung von NTP-Patenten

US-Patent- und Markenamt soll alle Ansprüche von NTP zurückgewiesen haben. Das US-Patent- und Markenamt (USPTO) hat eines der Patente von NTP zurückgewiesen, mit dem das Unternehmen gegen den BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) zu Felde zieht. Das Patent ist Bestandteil von RIMs Berufungsantrag im Rechtsstreit mit NTP.
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Auskunft 11875 abgeschaltet

Oberverwaltungsgericht bestätigt Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur hat die Auskunftsdiensterufnummer 11875 abschalten lassen und dabei nun auch Rückendeckung vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster erhalten. Es lehnte einen "Antrag auf vorläufige Aussetzung der Vollziehung der Abschaltungsaufforderung" ab. Über die eigentliche Beschwerde gegen die Abschaltung wurde indes noch nicht entschieden.
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Eolas-Patent bedroht weiter das WWW

Patent könnte Auswirkungen auf das gesamte World Wide Web haben. Im März 2004 sah es noch nach einem Erfolg für Microsoft im Patentstreit mit Eolas aus, hatte das US-Patent- und Trademark Office (USPTO) doch das umstrittene Eolas-Patent vorerst aufgehoben. Doch nun unterstrich das USPTO nach Abschluss einer erneuten Überprüfung die Gültigkeit des Patents, dessen Auswirkungen nicht nur Microsoft betreffen, die auf dessen Basis im August 2003 zur Zahlung von rund 521 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt wurden.
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EU-Kommission will mehr Flexibilität bei Frequenznutzung

Deregulierung soll für mehr Wirtschaftswachstum sorgen. Die Europäische Kommission will die Nutzung des Funkfrequenzspektrums innerhalb der EU verbessern und damit das Wachstum von Diensten voranbringen, die diese Strukturen dann effizienter nutzen könnten, wenn EU-weit einheitlichere Maßstäbe bei der Frequenznutzung gelten würden.
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Schaar: Bürger sollen freien Informationszugang nutzen

Bundesbeauftragter für die Informationsfreiheit sieht Bürgerrechte gestärkt. Am 1. Januar 2006 tritt das neue Informationsfreiheitsgesetz des Bundes in Kraft. Der Bund will so dafür sorgen, dass jeder, der dies wünscht, ohne weitere Voraussetzungen Zugang zu amtlichen Informationen aller öffentlichen Stellen des Bundes erhalten und in Verwaltungsvorgänge Einsicht nehmen kann.
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Axis und Forgent einigen sich im JPEG-Streit

Forgent verbucht weiteren Mini-Erfolg auf der Jagd nach Lizenzgebühren. Der Webcam-Hersteller Axis gibt im Streit mit Forgent wegen Patentverletzungen nach. Forgent hatte Axis und auch weitere Unternehmen wie Microsoft, Google, Sun, Adobe und Macromedia verklagt und sich auf ein Patent berufen, das laut Forgent Teile der JPEG-Kompression abdeckt.
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TrustedFlash: SanDisk stellt Speicherkarten mit DRM vor

Speichermedien für mobilen Content und zur Absicherung von Transaktionen mit DRM. SanDisk hat mit dem System TrustedFlash ein Speicherkartensystem vorgestellt, das mit einem DRM ausgestattet vornehmlich für Mobiltelefone und mobile Unterhaltungsgeräte gedacht ist. TrustedFlash baut auf dem Formfaktor von miniSD, microSD und SD-Cards auf und erfordert auf Seiten der Software- bzw. Gerätehersteller eine Unterstützung der zusätzlichen DRM-Funktionen.
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EU-Datenschutzbeauftragter gegen Vorratsdatenspeicherung

Hustinx: Richtlinie muss Schutz der Privatsphäre wahren. Peter Hustinx, der Europäische Datenschutzbeauftragte, übt sanfte Kritik an der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Verbindungsdaten bei der Telekommunikation. Hustinx mahnt vor allem Vorsicht in Bezug auf die Richtlinie an, weist die Vorratsdatenspeicherung aber nicht in jedem Fall zurück.
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Massachusetts setzt auf OpenDocument

Bundesstaat erteilt Microsoft klare Absage. Der US-Bundesstaat Massachusetts will künftig auf das freie Office-Dateiformat OpenDocument setzen. Während die Entscheidung bei den Unterstützern des freien Office-Formats begeistert aufgenommen wurde, übte Microsoft heftige Kritik. Dennoch legten die Offiziellen des Bundesstaates ihre Regelung Ende der vergangenen Woche in einer fertigen Version vor und reagierten dabei auch auf die Kritik an den Plänen.
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GPL v3: Richard Stallman nennt erste Details

Auch Online-Dienste sollen Quelltexte von GPL-Software zur Verfügung stellen. Erst Anfang 2006 soll ein erster Entwurf der GNU General Public License v3 veröffentlicht und dann ein Jahr diskutiert werden. Im Interview mit Federico Biancuzzi von O'Reilly OnLamp.com nannte GNU-Gründer Richard Stallman nun aber erste Details zur neuen Ausgabe der am weitesten verbreiteten Open-Source-Lizenz.
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Jamba-Fernseh-Spots in Großbritannien nur noch nach 21 Uhr

Advertising Standards Authority will Kinder vor Jamster-Spots schützen. Dem Klingeton-Händler Jamba bläst in Großbritannien heftig der Wind ins Gesicht. Die britische "Advertising Standards Authority" (ASA) untersagte dem britischen Jamba-Ableger Jamster, vor 21 Uhr im Fernsehen für Klingeltöne von "Crazy Frog", "Sweetie the Chick" und "Nessie the Dragon" zu werben. Jambas Versuch, die Entscheidung mit einer Verfügung zu verhindern, scheiterte vor Gericht.
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eco begrüßt Richtlinienvorschlag zur Vorratsdatenspeicherung

Ende 2003 hielt der Verband ähnliche Vorhaben noch für verfassungswidrig. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft begrüßte, dass die EU-Kommission einen eigenen Vorschlag zu einer Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Verbindungsdaten vorgelegt hat, sieht an einigen Stellen aber noch Nachbesserungsbedarf. Ende 2003 hatte sich der Verband noch vehement gegen ähnliche Pläne gestellt, die im Bundesrat diskutiert wurden.
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Bundesnetzagentur: 0190 wird Ende 2005 abgeschaltet

Kostenlose Bandansagen unter 0190er-Rufnummern noch bis Mitte 2006 erlaubt. 0190-Rufnummern müssen bis zum Jahresende 2005 abgeschaltet werden, dies bekräftige jetzt die Bundesnetzagentur, die sich damit gegen eine Verlängerung der Frist für die Abschaltung entschied. Allerdings dürfen Betreiber bis Mitte 2006 noch Bandansagen auf 0190er-Nummern hinterlassen, um auf eine Ersatzrufnummer hinzuweisen.
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"Digital File Check" soll PCs von Tauschbörsen säubern

IFPI und GVU wollen Computer legal und sicher machen. Gingen die Musik- und Filmindustrie bislang mit eher schroffen Methoden gegen Nutzer von Tauschbörsen vor, wollen IFPI (Phonoverbände) und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen Nutzern jetzt zu legalen Computern verhelfen. Sie bieten mit dem "Digital File Check" ein Programm an, das Tauschbörsen-Software auf dem PC sucht und löscht.
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Palm wegen Mängeln in Treo-Smartphones verklagt

Sammelklage gegen PDA- und Telefonhersteller in Kalifornien eingereicht. Am "Superior Court of The State of California" wurde eine Sammelklage gegen Palm eingereicht. Die Kläger berichten von Problemen, die sie mit Palms Treo 600 und 650 haben und die von Palm auch bei Nachbesserungsversuchen nicht gelöst wurden.
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Google wehrt sich gegen Copyright-Vorwürfe

Nur kleinste Ausschnitte werden angezeigt. Im Google-Blog nimmt Susan Wojcicki, Vice President im Produktmanagement von Google, zu den Vorwürfen der US-Autoren-Gesellschaft "Authors Guild" Stellung, man würde die Urheberrechte der Autoren verletzen. Dabei geht es um das Scannen und Kopieren von Büchern im Rahmen des Google-Library-Programms.
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EU-Kommission: Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung

Telefondaten sollen ein Jahr gespeichert werden, Internetdaten sechs Monate. Die Europäische Kommission hat einen Richtlinienvorschlag zur Speicherung von Vorratsdaten von Verbindungsdaten vorgelegt. Festnetz- und Mobilfunkanbieter sollen EU-weit einheitlich ihre Verbindungsdaten künftig ein Jahr speichern, Internetanbieter sechs Monate. Auf die übertragenen Inhalte soll die Richtlinie ausdrücklich nicht angewendet werden.
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Klage: Google soll Urheberrecht verletzt haben

Authors Guild und Einzelautoren verklagen Google. Die US-Autoren-Gesellschaft "Authors Guild" hat zusammen mit einigen einzelnen Autoren aus verschiedenen Bereichen Google wegen massiver Urheberrechtsverletzungen verklagt. Der Suchmaschinen-Krösus soll mit dem Scannen und Kopieren von Büchern im Rahmen seines Google-Library-Programms gegen Urheberrechte verstoßen haben.
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Plant die EU weiteres Vorgehen gegen Microsoft?

New York Times: Weitere Beschwerden bei der EU-Kommission eingegangen. Während die vor rund 18 Monaten durch die EU-Kommission gegen Microsoft verhängten Strafen noch Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen sind, erwägt die EU nun offenbar weitere Schritte gegen Microsoft, berichtet die New York Times unter Berufung auf die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.
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VATM: Regulierer soll Preise für Breitband-Internet senken

Verband setzt auf weiteres Marktwachstum durch geringe Preise. Anlässlich einer Anhörung zur Entgeltgenehmigung für Breitband-Vorleistungen für ISPs drängt der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) auf eine Senkung der Vorleistungspreise. Nur dann könne im Zuge des anhaltenden Preiskampfes bei DSL mit einer weiterhin hohen Nachfrage gerechnet werden.
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Tunebite: Analoge Musikkopien mit 4facher Geschwindigkeit

"Virtuelle Soundkarte" zur Aufzeichnung von Musik. Die Möglichkeit, Musik zu privaten Zwecken zu kopieren, schränkt das Urheberrecht insoweit stark ein, dass bei vorhandenem Kopierschutz eine digitale Kopie mit legalen Mitteln nicht möglich ist. Mit einem Umweg über die Aufzeichnung eines analogen Musikstroms will RapidSolution mit seiner Software Tunebite einen Ausweg bieten, die in der Version 2.0 Kopien mit vierfacher Geschwindigkeit erlaubt.
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Apple will sich Kameras in Notebooks patentieren lassen

Im Notebook-Verschluss integriert. Apple hat in den USA ein Patent beantragt, nach dem man Schutz für eine Konstruktion beansprucht, die die Integration einer Kamera in ein Notebook vorsieht. So etwas gibt es zwar grundsätzlich schon seit vielen Jahren beispielsweise in einigen Sony- und Asus-Notebooks, doch Apple bringt seine Kamera nicht im Gehäuserahmen, sondern im Deckelverschluss selbst unter.
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ARD doch mit Microsoft-Logo zur Wahl

NDR legt Einspruch gegen einstweilige Verfügung ein. Nachdem das Landgericht Hamburg am Freitag, dem 16. September 2005, auf Antrag des Linux-Verbandes eine einstweilige Verfügung gegen den für die ARD-Wahlberichterstattung verantwortlichen NDR erlassen hat, hat dieser noch am gleichen Tag Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt. Zur Bundestagswahl am Sonntag wird in den Grafiken der Wahlberichterstattung demnach wohl weiterhin ein Microsoft-Logo prangen.
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Gericht: ARD-Wahlberichterstattung nur ohne Microsoft-Logo

Linux-Verband erwirkt einstweilige Verfügung gegen den NDR. Im Streit um die Einblendung des Microsoft-Logos in der ARD-Wahlberichterstattung hat der Linux-Verband am heutigen Freitag (16. September 2005) beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den NDR durchgesetzt. Demnach darf der für die ARD-Wahlberichterstattung verantwortliche NDR in den Umfrageergebnissen von infratest dimap das Logo von Microsoft nicht mehr zeigen.
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Bundesnetzagentur prüft Vorgehen gegen Handy-Payment

Rechtliche Prüfung zum Thema Handy-Payment läuft bei der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob sie rechtlich gegen Missbrauch durch Handy-Payment vorgehen kann, berichtet die Webseite Dialerschutz.de. Unter anderem haben missverständliche Preisauszeichnungen oder eine mangelhafte Kostentransparenz die Bezahlmethode per Handy in den vergangenen Wochen immer wieder für Wirbel gesorgt.
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EFF: Apple härter gegen Journalisten als Mitarbeiter

Apple soll erst in den eigenen Reihen nach Schwachstellen suchen. Nachdem einige Gerichtsdokumente in Apples Rechtsstreit mit den Websites AppleInsider und PowerPage veröffentlicht wurden, sieht die Electronic Frontier Foundation (EFF) ihre Vorwürfe gegen Apple untermauert. Das Unternehmen habe die Journalisten verklagt, ohne zuvor in ausreichendem Maße im eigenen Unternehmen nach den Schwachstellen zu suchen.
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Kai-Fu Lee darf für Google arbeiten, aber ...

... Microsoft konnte seinem Tätigkeitsfeld Grenzen setzen. Im Streit um die Dienste des ehemaligen Microsoft-Vize-Präsidenten Kai-Fu Lee zwischen Microsoft und Google fühlen sich derzeit wohl beide Unternehmen als Sieger. Ein US-Gericht entschied jetzt, dass Lee für Google eine Forschungsstätte in China aufbauen kann, setzt ihm aber gewisse Grenzen im Hinblick auf seine frühere Tätigkeit für Microsoft.
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Sipgate kritisiert Bundesnetzagentur

Chancen von VoIP werden nicht ausgeschöpft. Der netzunabhängige VoIP-Anbieter Sipgate zeigt sich von den von der Bundesnetzagentur vorgelegten Regel-Eckpunkten zu "Voice over IP" (VoIP) enttäuscht. Zwar seien die Eckpunkte ein Schritt in die richtige Richtung, doch fehle es weiterhin an einer Entkopplung des Internetzugangs vom Telefonanschluss. Zudem seien die Interessen netzunabhängiger Anbieter in der neuen Projektgruppe rund um VoIP nicht vertreten.
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Namensstreit: Gmail auch in Großbritannien unter Beschuss

Britisches Unternehmen erwägt Klage gegen Google wegen Gmail. Nachdem Google vor kurzem den im Beta-Test befindlichen E-Mail-Dienst Gmail für den deutschen Markt wegen Namensstreitigkeiten umbenennen musste, droht dem Suchmaschinenprimus nun in Großbritannien ein Prozess wegen der Bezeichnung Gmail. Ein britisches Unternehmen erwägt eine Klage gegen Google, damit der Name Gmail nicht mehr von dem Suchmaschinenbetreiber verwendet wird.
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Beckstein: Mit Filtern gegen Bombenbauanleitungen im Netz

Bayerns Innenminister will Sicherheitsproblem ausfiltern. Der Bayerische Innenminister Günther Beckstein sieht in Bombenbauanleitungen im Internet ein gravierendes Sicherheitsproblem, dem die Wirtschaft entgegentreten soll. Gegenüber dem Handelsblatt schlägt Beckstein den Einsatz von Filterprogrammen vor.
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Internet2: Auch MPAA und RIAA sind dabei

US-Film- und Musikindustrie wollen Internet2 als Testfeld nutzen. Das bislang Forschungseinrichtungen vorbehaltene Internet2 bekommt Zuwachs. Sowohl der Verband der US-Filmindustrie, die Motion Picture Association of America (MPAA), als auch der Verband der US-Musikindustrie, die Recording Industry Association of America (RIAA), schließen sich dem Internet2-Konsortium an. Offiziell sind die beiden Verbände auf der Suche nach innovativen Ideen zur Verbreitung von Inhalten und wollen am Internet2 neue Geschäftsmodelle studieren.
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NDR: Wir machen keine Schleichwerbung für Microsoft

Microsoft-Logo als Quellennenung des technischen Dienstleisters. NDR-Sprecher Martin Gartzke weist den Vorwurf des Linux-Verbands zurück, demzufolge die ARD in ihren Grafiken zur Wahlberichterstattung Schleichwerbung für Microsoft mache. Der Verband hatte kritisiert, dass in die Grafiken zur ARD-Wahlberichterstattung das Logo von Microsoft eingebettet ist.
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Bundesnetzagentur: Erste Regeln für VoIP

Voice over IP erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Bundesnetzagentur hat erste Eckpunkte zur regulatorischen Behandlung von Voice over IP (VoIP) veröffentlicht. Unter anderem wird die ortsgebundene Vergabe von Ortsnetzrufnummern an VoIP-Anbieter bekräftigt. Wenig Konkretes gibt es hingegen zu den noch ungeklärten Fragen der Notruf-Behandlung bei VoIP.
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Vint Cerf heuert bei Google an

TCP/IP-Entwickler will das Internet auf andere Planeten bringen. Vint Cerf gilt gemeinhin als einer der Gründerväter des Internets, war er doch an der Entwicklung des TCP/IP-Protokolls maßgeblich beteiligt, das die Grundlage des Internets darstellt. Jetzt heuerte der 62-Jährige als Chief Internet Evangelist beim Suchmaschinen-Primus Google an.
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Sony Pictures will Filme mit Wasserzeichen versehen

Verance lizenziert Kopierschutz an Sony. Sony Pictures Entertainment hat eine langjährige Kooperation mit Verance vereinbart und will die Kopierschutztechnik des Unternehmens in Kinofilme integrieren. Dabei sollen nicht hörbare Wasserzeichen in die Tonspuren von Kino- und Videofilmen integriert werden.
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Wen wählen?

Unabhängiges Projekt bietet Alternative zum Wahl-O-Mat. Mit dem Wahl-O-Mat will die Bundeszentrale für politische Bildung unentschlossenen Wähler anhand eines kurzen Fragenkatalogs die eigene Wahlentscheidung erleichtern. Die Ergebnisse fallen dabei mitunter sehr merkwürdig aus, sicher auch wegen des sehr stark vereinfachten Fragenpakets. Einen deutlich komplexeren Ansatz mit ähnlicher Zielsetzung verfolgt das Projekt "Wen wählen" von Netzaktivist Alvar Freude.
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CCC warnt vor Biometrie-Desaster bei neuen Reisepässen

Zu hohe Fehlerquote in der Erkennungsgenauigkeit. Der Chaos Computer Club (CCC) warnt vor den möglichen Folgen der neuen Reisepässe mit biometrischen Merkmalen, die ab 1. November 2005 in der Bundesrepublik eingeführt werden und beruft sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
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Verbraucherschützer kritisieren Streit um Blu-ray und HD-DVD

"Kopierschutz darf Handlungsfreiheit des Verbrauchers nicht einschränken". Zum Ende der IFA 2005 in Berlin hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Hersteller aufgefordert, die Systemstandards bei der Digitalisierung der Alltagsmedien besser aufeinander abzustimmen. Als Beispiel einer Fehlentwicklung nennt der vzbv den anhaltenden Streit um das "richtige" Aufzeichnungssystem für die künftige hochauflösende DVD zwischen Blu-ray und HD-DVD.
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Diskussionsplattform für die GPLv3

Globales Projekt soll neue GPL-Version ein Jahr lang beraten. Die Free Software Foundation (FSF) bereitet sich auf die Veröffentlichung eines ersten Vorschlags der "GPLv3" vor und startet das "GPL Version 3 Development and Publicity Project". Auf der Plattform will die FSF tausende von Organisationen, Software-Entwicklern und Nutzern zusammenbringen, um im ganzen Jahr 2006 die GPL 3 zu diskutieren.
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Handy-Payment: Regierung kritisiert Mobilfunkindustrie

ARD-Magazin Plusminus nimmt Handy-Payment ins Visier. Die Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) hat auf aktuelle Beschwerden von Verbrauchern über Handy-Payment reagiert und die Mobilfunkindustrie für ihr Verhalten kritisiert. Gegenüber dem ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus sprach sich Künast dafür aus, dass sich die Mobilfunkunternehmen nicht zu Inkassofirmen machen dürften.
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Kazaa will Niederlage nicht hinnehmen

Berufung gegen australisches Urteil angekündigt. Sharman Networks, der Betreiber der Tauschbörse Kazaa, will seine Niederlage vor dem australischen Bundesgericht nicht ohne weiteres hinnehmen. Das Unternehmen kündigte an, in jedem Fall Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.
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BSA: Mehr Schadensersatz für illegale Software

Meist Nachlässigkeit und weniger kriminelle Energie als Ursache. Die Business Software Alliance freut sich über einen Zuwachs von 23 Prozent bei der Höhe der Schadensersatzzahlungen für den Einsatz unlizenzierter Software im laufenden Jahr 2005. Allein im August hätten sich zwei Unternehmen aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zur Zahlung von insgesamt 385.000,- Euro Schadensersatz verpflichtet.
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Bundestag schließt Linux-Umstieg ab

Server laufen nun mit Linux, Samba und OpenLDAP. Die Umstellung der Bundestagsserver von Windows NT auf Linux ist vollzogen. Im Rahmen des im Mai 2003 gestarteten Projekts MigOS der Bundestagsverwaltung wurden mehr als 100 Serversysteme umgestellt. Zusätzlich wurden ungefähr 5.000 PCs in den Abgeordnetenbüros und der Verwaltung von Windows NT 4.0 auf Windows XP migriert.
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Herbe Schlappe für Kazaa

Kazaa muss Urheberrechtsverletzungen künftig ausfiltern. Die Betreiber der Tauschbörse Kazaa, allen voran das australische Unternehmen Sharman Networks, mussten vor dem australischen Bundesgericht am Montag, dem 5. September 2005, eine herbe Niederlage hinnehmen. Das Gericht macht sechs der von der Musikindustrie Verklagte für Urheberrechtsverstöße verantwortlich und fordert einschneidende Maßnahme für Kazaa.
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A2LL: Weiter Probleme mit Software für Arbeitslosengeld II

Auszahlung des ALG-II nicht gefährdet - Krankenkassen erhalten zu viel Geld. Die Bundesagentur für Arbeit hat weiterhin Probleme mit der Software "A2LL", mit der die Leistungen für Arbeitslosengeld-II-Empfänger abgewickelt wird. Insoweit bestätigte die Agentur entsprechende Berichte von "Spiegel" und "Focus", die Auszahlungen des Arbeitslosengeldes II seien aber nicht gefährdet.
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