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Spiele-Preview: Soldiers - Heroes of World War II

Actionreiches Taktikspiel aus der Iso-Perspektive. Mit Soldiers: Heroes of World War II will Codemasters Anfang Juli 2004 ein Taktikspiel mit dem derzeit mal wieder beliebten Thema Zweiter Weltkrieg herausbringen. Im Spiel steuert man eine kleine Gruppe von Soldaten quer durch feindliches Terrain und bedient sich dabei eines Interfaces, wie man es auch von anderen Strategiespielen wie Blitzkrieg her kennt, doch hat man erheblich mehr Einfluss auf seine Mannschaft. Die Golem.de vorliegende Preview-Version des Spiels macht dabei schon einen recht vielversprechenden Eindruck.
/ Andreas Donath
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Die Steuerung erlaubt es beispielsweise, nicht nur einen Panzer zu steuern und die Munition auszuwählen, sondern auch den Turm und das Chassis zu schwenken, einzelne Besatzungsmitglieder ein- und aussteigen zu lassen oder auch den Panzer mit Bordmitteln zu reparieren und bei Bedarf wieder aufzumunitionieren. In Soldiers muss man sich zwar nicht um alles alleine kümmern, da es auch einen Automatikmodus gibt, bei dem man den Figuren lediglich Richtungs- und grobe Handlungsanweisungen gibt, doch kann man jederzeit auf Knopfdruck die komplette Kontrolle über die selektierte Einheit erlangen.

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Die einzelnen Soldaten müssen auf ihren Munitionsvorrat achten, denn der geht schnell zur Neige. Die passenden Munitionstypen – auch die der Panzer – findet man auch nicht immer beim Feind, so dass es angebracht sein kann, sich mit den Waffen des Gegners auszurüsten. Das Zielen kann automatisch, aber eben auch manuell erfolgen, was zumindest in der Beta auch der bessere Weg war, da die künstliche Intelligenz noch nicht sehr weit entwickelt war.

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Die Treffergenauigkeit wird durch einen blauen Punkt symbolisiert, der im günstigsten Fall genau auf dem Gegner ruht. Die Geländetopographie ist hier von entscheidender Bedeutung für alle nicht ballistischen Waffen – quer über das Spielfeld schießen ist meist nicht möglich.

Die dreidimensionale Szenerie kann gedreht und gewendet werden, die Zoom-Stufen waren allerdings in der Beta noch kaum vorhanden. Da man hinter so ziemlich allen Gegenständen im Spiel in Deckung gehen kann und dies angesichts der Übermacht des Feindes auch angebracht ist, ist die Betrachtung des Spielfeldes von allen Seiten auch unumgänglich.

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Soldiers ist kein Action-Taktikspiel, bei dem man Dutzende eigener Einheiten auf den Gegner hetzt – vielmehr kommt es auf geschicktes, vorsichtiges Vorgehen an. Dass es durchaus hektisch werden kann, liegt an den vielen gescripteten Ereignissen, die den Spieler erwarten. Die Gegner verhalten sich zumindest in der Beta noch nicht besonders intelligent – Panzerbesatzungen, die aus abgeschossenen Tanks aussteigen, rennen sogar direkt ins gegnerische MG-Sperrfeuer und versuchen, die Blechbüchsen des Gegners mit automatischen Waffen sinnlos zu beharken. Das Schadensmodell ist sehr detailliert und so ist es beispielsweise entscheidend, an welcher Stelle man Fahrzeuge oder Gebäude trifft. Das Terrain ist teilweise zerstörbar, so dass man der Infanterie die sicher geglaubte Deckung durch Häuser oder Schützengräben nehmen kann.

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Das Spiel besteht aus mehreren Kampagnen, die sich auf deutsche, russische, britische und amerikanische Einsätze konzentrieren. Außerdem gibt es einige Zusatzmissionen und natürlich einen Multiplayer-Modus, der im Rahmen der Beta jedoch noch nicht ausprobiert werden konnte. Zu Beginn jeder Mission wird eine knappe Einleitung über die Ausgangssituation und die Missionsziele gegeben.

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Die Grafik des Spiels ist hoch detailliert und gerade auch was die Vegetation und die Bebauung angeht sehr schön anzusehen, was auch für die Explosions- und Animationseffekte der Figuren gilt. Man sieht sogar die Panzerfahrer die Panzer besteigen, Luken auf- und zuklappen oder Infanterie hinter Gebäuden in Deckung gehen.

Auch tonal überzeugt Soldiers schon in der Betaphase durch entfernungsabhängige schuss- und lebensechte Fahrgeräusche. Musik war noch nicht implementiert, was aber nicht weiter schadete.

Kommentar:
Man darf gespannt sein, ob die wenigen Probleme, die vor allem die KI der eigenen und gegnerischen Einheiten betreffen, noch vor dem Release behoben werden und etwas an der Programmstabilität gefeilt wird. Ansonsten ist schon jetzt klar, dass Soldiers: Heroes of World War II einen Spitzenplatz in seinem Genre einnehmen und für viele Stunden Spielspaß bieten wird – vor allem wenn der Multiplayer-Modus, bei dem man seine Einheiten zusammenkaufen können soll, gelingt.


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