Abo
  • Services:
Anzeige

IP-Mitnahme bei Providerwechsel?

US-Gericht: Kunden sollen ihre IP-Adressen mitnehmen können

Ein Gericht im US-Bundesstaat New Jersey hat entschieden, dass Kunden beim Wechsel ihres Providers ihre IP-Adresse mitnehmen können, berichtet Alex Rubenstein in einer Mailingliste der North American Network Operators Group. Rubenstein arbietet für den Internet Service Provider (ISP) Net Access Corporation (NAC), gegen den einstweilige Verfügung erlassen wurde.

Sollte die Entscheidung des Gerichts im weiteren Verlauf des Verfahrens bestätigt werden, könnte dies Internet Provider vor erhebliche Probleme stellen. Das Gericht fordert NAC auf, einem ehemaligen Kunden die Nutzung seiner IP-Adressen bei jedem anderen Provider zu erlauben. Die vom Kunden bislang genutzten IP-Adressen dürfen explizit keinem anderen Kunde zugeteilt werden.

Anzeige

Nach Ansicht von NAC verstößt das Urteil gegen die Richtlinien der American Registry for Internet Numbers (ARIN) und deren Standard-Verträge, die jeder, der IP-Adressen zugeteilt bekommt, unterschreiben müsse. Darin heißt es explizit, dass zugeteilte IP-Adressen nicht in das Eigentum eines Providers übergehen und nicht verkauft oder transferiert werden dürfen.

Bei dem betroffenen IP-Block handle es sich eindeutig um nicht portable IP-Adressen, so Rubenstein. Im besagten Fall habe sich der Kunde selbst entschieden, den Provider zu wechseln und seinen Vertrag nicht zu verlängern. Zudem habe man dem Kunden über ein Jahr Zeit gelassen, seine IP-Adressen zu ändern, was dieser aber verweigert habe.

Kann der Kunde nun seine IP-Adressen aber zum nächsten Provider mitnehmen, so würden zum einen dem bisherigen Provider diese IP-Adressen verloren gehen, zum anderen würde aber auch die ARIN die Kontrolle über die IP-Adressen verlieren. Außerdem könne die Mitnahme der Adressen und die Tatsache, dass der Kunde diese kontrollieren kann, zu Routing-Problemen führen, so Rubenstein weiter. Und da die IP-Adressen dennoch weiterhin als dem nun ehemaligen Provider zugeteilt behandelt würden, müsste dieser auch weiterhin auf Beschwerden wegen Spam, Angriffen auf andere Rechner oder möglicher Urheberrechtsverletzungen reagieren, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, die IP-Adressen im Notfall sperren zu können.


eye home zur Startseite
Michael - alt 05. Jul 2004

naja, ich glaube wir reden von ähnlichen dingen. im moment sind wir uns nur deswegen...

UnAdmin 01. Jul 2004

Chronisch bei dir oder?

UnAdmin 01. Jul 2004

Vergessen wir mal den zweiten Teil meines Beitrags... Ich sage: "Ok, wir haben hier einen...

UnAdmin 01. Jul 2004

Der Prozess heißt "Informationsbeschaffung" und das Tool heißt IP.

Lenny G. 30. Jun 2004

einfach mal deutsch lernen. ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Schkopau
  2. Fresenius Netcare GmbH, Berlin
  3. OSRAM GmbH, München, Garching bei München, Berlin
  4. Weischer.Regio GmbH & Co. KG, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 5,00€
  2. 34,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Rauschgift?

    Niaxa | 20:02

  2. Re: Jede App muss für jedes neue iPhone angepasst...

    stiGGG | 20:02

  3. Re: Und dann wird rumgeheult...

    xProcyonx | 20:01

  4. Bleibt nur Verstaatlichung?

    Sharra | 20:00

  5. Re: Ende 2017 kein LTE... ohne Worte!

    blaub4r | 19:58


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel