• IT-Karriere:
  • Services:

IP-Mitnahme bei Providerwechsel?

US-Gericht: Kunden sollen ihre IP-Adressen mitnehmen können

Ein Gericht im US-Bundesstaat New Jersey hat entschieden, dass Kunden beim Wechsel ihres Providers ihre IP-Adresse mitnehmen können, berichtet Alex Rubenstein in einer Mailingliste der North American Network Operators Group. Rubenstein arbietet für den Internet Service Provider (ISP) Net Access Corporation (NAC), gegen den einstweilige Verfügung erlassen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Sollte die Entscheidung des Gerichts im weiteren Verlauf des Verfahrens bestätigt werden, könnte dies Internet Provider vor erhebliche Probleme stellen. Das Gericht fordert NAC auf, einem ehemaligen Kunden die Nutzung seiner IP-Adressen bei jedem anderen Provider zu erlauben. Die vom Kunden bislang genutzten IP-Adressen dürfen explizit keinem anderen Kunde zugeteilt werden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Nürnberg
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Nach Ansicht von NAC verstößt das Urteil gegen die Richtlinien der American Registry for Internet Numbers (ARIN) und deren Standard-Verträge, die jeder, der IP-Adressen zugeteilt bekommt, unterschreiben müsse. Darin heißt es explizit, dass zugeteilte IP-Adressen nicht in das Eigentum eines Providers übergehen und nicht verkauft oder transferiert werden dürfen.

Bei dem betroffenen IP-Block handle es sich eindeutig um nicht portable IP-Adressen, so Rubenstein. Im besagten Fall habe sich der Kunde selbst entschieden, den Provider zu wechseln und seinen Vertrag nicht zu verlängern. Zudem habe man dem Kunden über ein Jahr Zeit gelassen, seine IP-Adressen zu ändern, was dieser aber verweigert habe.

Kann der Kunde nun seine IP-Adressen aber zum nächsten Provider mitnehmen, so würden zum einen dem bisherigen Provider diese IP-Adressen verloren gehen, zum anderen würde aber auch die ARIN die Kontrolle über die IP-Adressen verlieren. Außerdem könne die Mitnahme der Adressen und die Tatsache, dass der Kunde diese kontrollieren kann, zu Routing-Problemen führen, so Rubenstein weiter. Und da die IP-Adressen dennoch weiterhin als dem nun ehemaligen Provider zugeteilt behandelt würden, müsste dieser auch weiterhin auf Beschwerden wegen Spam, Angriffen auf andere Rechner oder möglicher Urheberrechtsverletzungen reagieren, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, die IP-Adressen im Notfall sperren zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,00€, Portable T5 500 GB SSD 86,00€, Evo Select microSDXC 128...

Michael - alt 05. Jul 2004

naja, ich glaube wir reden von ähnlichen dingen. im moment sind wir uns nur deswegen...

UnAdmin 01. Jul 2004

Chronisch bei dir oder?

UnAdmin 01. Jul 2004

Vergessen wir mal den zweiten Teil meines Beitrags... Ich sage: "Ok, wir haben hier einen...

UnAdmin 01. Jul 2004

Der Prozess heißt "Informationsbeschaffung" und das Tool heißt IP.

Lenny G. 30. Jun 2004

einfach mal deutsch lernen. ;)


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /