Open-Source-Software bringt Bundesverwaltung voran
"Open-Source-Software ist ein wichtiger Innovationsfaktor für den Standort Deutschland" , erklärte Frau Vogt in ihrer Eröffnungsrede. "Freie Software trägt dazu bei, neue Arbeitsplätze in kleinen wie großen IT-Unternehmen zu schaffen und bietet gerade der jungen Generation die Möglichkeit, technisches Know-how und Kreativität in einem rasant wachsenden Zukunftssektor miteinander zu verbinden."
Man bekenne sich zu offenen Standards und zur Vielfalt in der Software-Landschaft der Behörden, weil durch den Wettbewerb um beste Lösungen Qualität und Innovationen gefördert werden, schwärmt Ute Vogt. Auch in diesem Jahr hat Bundesinnenminister Otto Schily die Schirmherrschaft für den LinuxTag übernommen.
Das Bundesministerium des Innern engagiert sich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schon seit Jahren als Mitveranstalter des Behördenkongresses auf diesem wichtigen Forum. Der Behördenkongress bietet eine Leistungsschau zum aktuellen Stand der Einführung von Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung und ermöglicht einen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Experten.
Diesen Erfahrungsaustausch versucht das Bundesinnenministerium seit März 2004 auch mit dem virtuellen OSS-Kompetenzzentrum, das in gemeinsamer Initiative mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und dem BSI eingerichtet wurde, zu unterstützen. Es soll zur Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen OSS-Projekten in der Bundesverwaltung ausgebaut werden.