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USA: Exportbeschränkung für Desktop-PCs?

Fehler in Gesetzesvorlage könnte Probleme für PC-Hersteller bringen. Laut einem Bericht von CNet könnte die jährliche Überarbeitung des National Defense Authorization Act für die IT-Industrie mit erheblichen Konsequenzen verbunden sein. Bliebe es bei der aktuellen Vorlage, würden die Exportbeschränkungen für High-End-Computer selbst für bereits veraltete Desktop-PCs gelten.
/ Jens Ihlenfeld
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Derzeit sei eine Ausfuhrgenehmigung für Systeme mit einer Rechenleistung von 32 Itanium-Prozessoren und höher notwendig. Mit der Überarbeitung des Gesetzes würde dies aber für alle Computer gelten, die als "militärisch kritisch" von US-Verteidigungsministerium eingestuft wurden und dies betrifft dann – wie 1999 festgelegt – Computer ab der Leistung eines Pentium III mit 650 MHz.

Die Exportbeschränkungen sollen zudem für alle Länder gelten, auch für Alliierte der USA. Dies wäre für die Industrie eine Katastrophe. Allerdings sei zu erwarten, dass die entsprechende Passage letztendlich nicht im Gesetz enthalten sein wird, heißt es in dem Bericht(öffnet im neuen Fenster) .


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