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Wi-LAN erhebt Patentansprüche auf WLAN-Standards

Kanadisches Unternehmen verklagt Cisco wegen Patentverletzungen. Die kanadische Firma Wi-LAN verklagt Cisco, da diese nach Ansicht von Wi-LAN gegen die eigenen Patente an OFDM-Technologien (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) verstoßen. Nach Ansicht von Wi-LAN verstoßen aber nicht nur Ciscos WLAN-Geräte gegen die eigenen Patente, denn diese sollen die Grundlage der WLAN-Standards IEEE 802.11a und 802.11g darstellen.
/ Jens Ihlenfeld
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Wi-LAN verklagt Cisco, da diese Geräte von Ciscos Tochter Linksys wie auch Ciscos Aironet-Produkte von der OFDM-Technik, wie sie die WLAN-Standards 802.11a und 802.11g vorsehen, nutzen. Damit verstoße Cisco gegen drei kanadische Patente von Wi-LAN, ohne Lizenzgebühren zu entrichten.

Mit anderen Herstellern wie Philips Semiconductor, Fujitsu Microelectronics und Redline Communications habe man sich hingegen auf Lizenzabkommen einigen können, so Wi-LAN.

Mit der Klage gegen Cisco wolle man zeigen, dass Wi-LAN die eigenen Patente aggressiv verteidigen werde, so Sayed-Amr El Hamamsy, Präsident und CEO von Wi-LAN. Man habe wiederholt darauf hingewiesen, dass die eigenen Patente notwendig seien, um WLAN-Geräte nach den Standards IEEE 802.11a und 802.11g zu entwickeln. Auch IEEE 802.16 alias WiMAX sei davon betroffen. Man werde entweder direkt von den Geräteherstellern oder den Chip-Produzenten, die 802.11a und 802.11g unterstützen, sowie von Herstellern WiMAX-zertifizierter Hardware Lizenzzahlungen verlangen, so Hamamsy weiter.

Die Klage gegen Cisco soll laut Wi-LAN nur den Auftakt eines verschärften Vorgehens zur Verteidigung der eigenen Patente darstellen.


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