Die Adressen von Freunden des CIA-Direktors John Brennan sind jetzt für jedermann nachvollziehbar - Wikileaks hat mehrere Dokumente veröffentlicht, die aus dem E-Mail-Account des CIA-Direktors stammen sollen. Brennan hatte seinen privaten AOL-Account offenbar auch für dienstliche Zwecke genutzt.
Die Hersteller von DVDs und Blu-ray-Laufwerken haben sich heimlich auf Parkplätzen und in Kinos getroffen, um Preisabsprachen gegen Dell und HP zu treffen. Philips und Lite-On waren zuerst mit dabei, petzten dann aber bei der EU-Kommission.
Betrachtet man die Stapel der liegengelassenen EC- und Kreditkarten an Tankstellen oder bei Fahrkartenschaltern der Deutschen Bahn sind die Entgeltklauseln der Banken eine lukrative Abzocke. Dagegen hat nun der Bundesgerichtshof geurteilt, denn die Banken müssen die Karte gratis bereitstellen.
Speakfree, RefuChat, HelpHelp2: Viele Entwickler programmieren ehrenamtlich Apps, die Asylsuchenden helfen sollen. Doch sie stehen sich dabei gegenseitig im Weg. Die Gruppe Nerds4Refugees will das ändern.
Die Speicherpraxis von Facebook wird von der irischen Datenschutzbehörde untersucht: Das hat der Aktivist Max Schrems mit seiner Klage vor dem EuGH erreicht. Mit einem anderen Angriff auf das soziale Netzwerk war er gestern nicht ganz so erfolgreich.
Sprecher gesucht: Golem.de präsentiert in diesem Jahr erstmals eine eigene Programmreihe auf der Fachmesse Quo Vadis. Unter dem Motto "Connecting Worlds" soll sie Entwicklungen in der IT beleuchten, die für die Spielebranche interessant werden können.
Update Die Werbeblockersperre von Bild.de ist mit Hilfe von Filtereinstellungen leicht zu umgehen. Weil ein Nutzer das auf Youtube erläuterte, hat er nun unangenehme Post vom Anwalt bekommen. Der Verlag will gegen "alle" vorgehen, die die Anti-Adblocker-Initiative "unlauter" umgehen.
Bund und Länder haben sich über die Vergabe der Euro-Milliarden für den Breitbandausbau geeinigt. Doch die Planungen der Bundesregierung für 50 MBit/s sind international längst überholt und benachteiligen längerfristige FTTH-Projekte.
Sämtliche Behörden des Vereinigten Königreiches können künftig eine speziell für den öffentlichen Dienst zugeschnittene Version von Libreoffice nutzen. Bereitgestellt wird dies durch den Partner Collabora, dessen kommendes Cloud-Angebot ebenfalls Teil der Vereinbarung ist.
Sicherheit geht vor: Die US-Regierung zieht die Konsequenz aus der steigenden Zahl von Zwischenfällen mit unbemannten Fluggeräten. Drohnen müssen deshalb in Zukunft registriert werden. Die Regelung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Weil Facebook volksverhetzende Kommentare oftmals nicht löscht, hat ein Anwalt Strafanzeige gestellt. Er geht gezielt gegen die Facebook Germany GmbH in Hamburg vor.
IMHO Wikileaks will Informanten künftig bezahlen, um an geheime Informationen zu kommen. Doch die Organisation dient damit nicht der Aufklärung von Missständen, sondern beschädigt die Idee des Whistleblowings.
Amazon hat in den USA mehr als 1.000 Personen verklagt, die gefälschte Bewertungen im Auftrag von einzelnen Händlern veröffentlicht haben sollen. Sie wurden über die Website Fiverr rekrutiert und erhielten dafür Geld. Das ging Amazon zu weit.
Laut einem Medienbericht müssen in den USA künftig alle Flugdrohnen registriert werden. Die Regierung will mit dem Gesetz die Besitzer stärker in die Pflicht nehmen und so unter anderem Zusammenstöße mit Flugzeugen verhindern.
Golem-Wochenrückblick Der größte IT-Deal der Geschichte wurde in dieser Woche abgeschlossen. Die Vorratsdatenspeicherung wurde wieder eingeführt - und es gab heftige Diskussionen über Adblocker. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Safe-Harbor-Urteil des EUGH hat viel Arbeit für Datenschutzanwälte zur Folge. Jetzt haben Google und Microsoft bekanntgegeben, wie sie den Datenverkehr künftig abwickeln wollen.
Der Deutsche Bundestag hat trotz massiver Kritik mit großer Mehrheit die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Oppositionsparteien und Bürgerrechtler haben bereits angekündigt, das Gesetz vom Bundesverfassungsgericht prüfen zu lassen.
Nicht wenige würden Drohnen gern mit Schrotflinten jagen und vom Himmel holen. Der Rüstungskonzern Battelle hat mit dem Dronedefender eine technische Lösung gefunden.
Vor dem NSA-Ausschuss hat der frühere Soldat Brandon Bryant schockierende Details des US-Drohnenprogramms erläutert. Schon Zwölfjährige seien legitime Ziele. Bei allen Einsätzen müssten die Daten über den deutschen Stützpunkt Ramstein geleitet werden.
Der Bundesnachrichtendienst soll sich bei der Auslandsaufklärung nicht an den Auftrag der Regierung gehalten haben. Die große Koalition ist sich nun weitgehend einig, dass das BND-Gesetz geändert werden muss.
Als enttarnter Doppelagent muss ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes ab November vor Gericht. Der Mann soll geheime Dokumente des BND und aus dem NSA-Untersuchungsausschuss an CIA und FSB weitergegeben haben.
In die Debatte über die Abschaffung der Störerhaftung kommt Bewegung. Nach der SPD will nun auch die Union den Gesetzentwurf der Regierung ändern und Hürden für WLAN-Betreiber senken.
Ausspähen unter Freunden geht laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gar nicht. Der Bundesnachrichtendienst hält sich an diese Devise offenbar erst seit kurzer Zeit.
Die Europaabgeordnete Constanze Krehl (SPD) sieht die Konzerne in der Pflicht, Digitalisierung und Telekommunikation weiterzuentwickeln. Beim Roaming hätten sie lange den Fortschritt bewusst verhindert, spezielle Software berechnete den Netzbetreibern die Extraeinahmen durch Roaming.
Auch wer eine große Mehrheit hat, muss manchmal nach seinen Abgeordneten suchen. Als die Regierungsfraktionen heute im Rechtsausschuss über den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung abstimmen wollten, waren zunächst nicht ausreichend Parlamentarier anwesend. Letztlich gelang das Vorhaben aber.
Nach dem Aus für das Safe-Harbor-Abkommen warnen Schleswig-Holsteins Datenschützer vor dem Datentransfer in die USA. Nur eine Änderung der dortigen Gesetze könne eine Rechtssicherheit schaffen. Ansonsten könnten Bußgelder drohen.
Offenbar diskutiert das für JPEG zuständige Gremium die native Umsetzung von DRM in dem Bildformat. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist erwartungsgemäß gegen diese Idee und schlägt praktikable Alternativen vor.
In zwei Wochen dürften bei den großen Telekom-Firmen die Sektkorken knallen: Der EU-Kompromiss zur Netzneutralität lässt viele Schlupflöcher für kostenpflichtige Dienste im Internet zu. Beschlossen wird er trotzdem.
Die RIAA hat nur wenige Tage nach dem Start von Aurous, dem Popcorn Time für Musik, eine Schadensersatzklage über 3 Millionen US-Dollar eingereicht. Doch das Aurous-Team reagiert völlig unbeeindruckt.
Der digitale Assistent Google Now speichert Audiosamples von Anfragen. Mit Googles Dashboard-Dienst können Nutzer die gespeicherten Dateien einsehen, anhören und auch löschen.
Modernes Spielzeug hat LEDs und Prozessoren, es kann nach Ansicht von Disney also für die Kommunikation mit sichtbarem Licht genutzt werden. Auf der Linuxcon hat die Forschungsabteilung des Konzerns ihre Ergebnisse dazu vorgestellt und ein magisches Prinzessinnenkleid präsentiert.
Ein Hindernis für den Brennstoffzellen-Elektromotorantrieb sind die fehlenden Tankstellen für Wasserstoff. Eine Initiative will in Deutschland ein flächendeckendes Tankstellennetz mit 400 Stationen aufbauen. Doch das soll noch dauern.
Im neuen Asterix-Band streiten sich die Gallier mit den Römern auf publizistische Weise. Selbst über ein schnurrbärtiges WLAN-Netz verfügen die Gallier.
Zwei Kino.to-Uploader müssen zum Teil hohe Geldstrafen zahlen, kommen aber mit Haftstrafen auf Bewährung davon. Beide haben gestanden und auf eine Revision verzichtet.
Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD plant offenbar, die Vorratsdatenspeicherung noch diese Woche durchs Parlament zu bringen. Am Mittwoch soll der Rechtsausschuss beraten, vermutlich am Freitag soll dann der Bundestag entscheiden.
Die Firma One World Lab des IT-Sicherheitsforschers Chris Roberts hat finanzielle Probleme - und jetzt Gläubigerschutz beantragt. Roberts hatte wegen seiner Untersuchungen mehrfach Probleme mit dem FBI.
IT-Firmen in den USA werden nun doch nicht gezwungen, Hintertüren in Verschlüsselung einzubauen. Doch FBI und NSA bohren weiter Löcher in gesicherte Kommunikation.
Golem-Wochenrückblick Microsoft hat uns diese Woche mit Innovationen überrascht, Safe Harbor wurde für ungültig erklärt und Linux-Kernel-Entwickler hatten die Nase voll vom Streiten. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Bundeskabinett hat die Bedenken des Bundesrates zur Abschaffung des Routerzwanges zurückgewiesen. Die Regierung sieht keinen Bedarf, den Gesetzentwurf anzupassen. Nun wird sich der Bundestag mit dem Entwurf befassen. Dem Gesetz zur freien Routerwahl dürfte jetzt nichts mehr im Wege stehen.
Kodak hat mit der CFH-V20 eine Kamera mit WLAN vorgestellt, die zu Hause die Räume überwachen und bei Bewegung den Nutzer informieren soll. Der Dienst If This Then That (IFTTT) wird unterstützt und ermöglicht, Automatisierungen vorzunehmen.
Wie säubert man seine Uni von geheimen Snowden-Dokumenten, die der US-Journalist Barton Gellman dort gezeigt hat? Ganz klar: Alles löschen und den benutzten Beamer vernichten! Aber halt ...
IMHO Mit seinem Urteil zum Datenschutzabkommen Safe Harbor stellt der Europäische Gerichtshof sowohl die Wirtschaft als auch die Politik vor praktisch unlösbare Probleme.
Eine Jury in Sacramento hat den US-Journalisten Matthew Keys des Hackings für schuldig befunden. Er soll Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs Zugangsdaten für die Webseite der Los Angeles Times gegeben haben, damit diese dort Schaden anrichten. Sein Anwalt will gegen das Urteil in Berufung gehen.
Bundesverkehrsminister Dobrindt hat den Bundesländern genug Euro-Milliarden gegeben, dass diese WLAN für die Pendler in Nahverkehrs- und Regionalzügen bieten können. Dass die Länder dies bei Ausschreibungen angeben müssen, bespricht heute die Verkehrsministerkonferenz.
Die Regel der GPL zu befolgen, habe einige direkte Vorteile für Unternehmen, darunter auch finanzielle, erklärt Bradley Kuhn auf der Linuxcon. Die Verfügbarkeit des Codes sorge letztlich sogar für Hackernachwuchs.