
Das eigentlich aufgehobene Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1 in Australien ist wieder in Kraft. Ein Gericht folgte einem Einspruch Apples und verlängerte das Verkaufsverbot für das Android-Tablet um eine Woche.

Samsung war mit seiner Berufung gegen ein auf Antrag von Apple verhängtes Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1 erfolgreich. Verkaufen darf Samsung die Galaxy Tabs dennoch nicht.

Die Richterin hat im Rechtsstreit zwischen Samsung und Apple das von Apple erwirkte Verkaufsverbot für Tablets von Samsung als unfair bezeichnet. Damit könnte die einstweilige Verfügung bereits nächste Woche aufgehoben werden.

Der Rechtsstreit zwischen IPCom und HTC spitzt sich weiter zu. HTC sieht alle Forderungen von IPCom als gegenstandslos, während IPCom HTC mit einem Zwangsgeldverfahren droht und das Verkaufsverbot von HTC-Smartphones durchsetzen will.

Apple hat einen Patentantrag eingereicht, in dem eine Super-Zwischenablage oder ein dauerhafter Notizzettel beschrieben wird, mit dem Elemente aus Websites und anderen iOS-Anwendungen mit einer Geste gespeichert werden können.

Der Münchner UMTS-Patenverwerter IPCom könnte dafür sorgen, dass HTC mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft keine Smartphones mehr in Deutschland verkaufen darf. Auch Nokia könnte betroffen sein.

Auch ohne formelle Beschwerde durch Dritte will die EU die Nutzung von Patenten im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung überprüfen. Dazu werden beide Seiten zunächst befragt.

Western Digital darf Hitachis Festplattengeschäft kaufen. Für die Zustimmung der EU-Kommission muss der US-Konzern aber ein Werk und Patente verkaufen.

Angesichts der gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Apple und Samsung über die mögliche Verletzung von Schutzrechten für Smartphone-Technologien untersucht die EU-Kommission nun Risiken für den Wettbewerb.

Der Kauf von Palm entwickelt sich immer mehr zum Desaster für HP. Der Konzern hat eine Milliardenabschreibung auf WebOS und das Geschäft mit WebOS-Geräten vorgenommen. Eine Entscheidung über die Zukunft des Betriebssystems steht weiter aus.

Apple ist in den USA ein Patent zugesprochen worden, das ein Macbook beschreibt, in dessen Scharnier mehrere Antennen und Handytechnik eingebaut sind.

Nicht mit einem Laser, sondern mit einer Single-Mode-LED können Forscher der Stanford-Universität Daten übertragen. Das klappt jetzt bei Raumtemperatur und soll für sparsamere optische Vernetzungen von Chips sorgen.

Der zuständige Bezirksrichter im Patentstreit zwischen Oracle und Google hat einen zweiten Sachverständigen von Oracle im Rechtsstreit verboten. Dieser darf nicht als Zeuge in der Verhandlung gehört werden.

Der Speicherentwickler Rambus hat einen jahrelangen Rechtsstreit gegen Hynix und Micron verloren. Statt vier Milliarden US-Dollar Schadensersatz gab es die Quittung an der Börse: Die Rambus-Aktie stürzte um fast 60 Prozent ab.

Nikon ist in Japan ein Patent zugesprochen worden, in dem ein Sucher für eine digitale Spiegelreflexkamera beschrieben wird, der wahlweise elektronisch oder mit Hilfe des Spiegels optisch funktioniert.

In seiner Beschwerde beim US-Justizministerium bezeichnet Barnes and Noble die von Microsoft gegen Android angeführten Patente als "trivial und ungültig". Der US-Buchhändler will den von Microsoft geforderten Lizenzforderungen nicht nachkommen.

Während der Verhandlung des Patentstreits zwischen Apple und Samsung durfte aus dem Gerichtssaal nicht getwittert werden. Der Richter hatte die Nutzung von Mobiltelefonen verboten.

Google hat einige Millionen US-Dollar für das Startup Katango ausgegeben. Katango wurde mit Geld des Konkurrenten Facebook aufgebaut. Jetzt wird die Software in Google+ integriert.

Barnes and Noble, Hersteller von Android-Geräten und gleichzeitig Buchhandelskette, will Microsofts Lizenzforderungen für Android weiterhin nicht akzeptieren. Das Unternehmen hat das US-Justizministerium aufgefordert, sich damit zu befassen.

Nvidia hat seine Mobil-CPU Tegra 3 ausführlich vorgestellt. Neben einem Quad-Core gibt es einen fünften Kern, der sich vor dem Betriebssystem versteckt. Mit ersten Smartphones ist aber nicht vor dem ersten Quartal 2012 zu rechnen.

Die Auktion des HP-Betriebssystems WebOS wird von der Investmentbank Merrill Lynch vorbereitet. Fünf bekannte Namen aus der IT-Branche werden als Interessenten genannt.

Das Landgericht Mannheim hat im Patentrechtsstreit zwischen Motorola Mobility und Apple ein Verkaufsverbot verhängt. Auch wenn sich das Urteil gegen die Konzernzentrale in Kalifornien richtet, könnten Apples deutscher Onlineshop und die Warenlieferungen aus den USA betroffen sein.

Der Philologenverband will den Schultrojaner stoppen, bevor er auf Schulnetzwerke losgelassen wird. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger soll helfen.

In der Europäischen Union rufen Bürgerrechtler zum Widerstand gegen das internationale Antipiraterieabkommen Acta auf. In einem Video warnen sie vor gravierenden Folgen für Privatsphäre, freie Meinungsäußerung, medizinische Versorgung und Lebensmittelversorgung von EU-Bürgern.

Samsung konnte kein Verkaufsverbot für Apples iPhone 4S auf dem italienischen Markt erwirken. Damit kann Apple das aktuelle iPhone-Modell ab dem 28. Oktober 2011 auch in Italien anbieten.

Der Sony-Konzern will künftig große Ressourcen auf eigene Smartphones und Tablets konzentrieren, die mit Fernsehern und PCs verbunden werden sollen. Der Partner Ericsson wurde dafür aus dem Joint Venture Sony Ericsson Mobile gekauft.

Das US-Patent- und Markenamt hat Apple ein Patent für den bekannten Entsperren-Knopf von iOS und die dazugehörige Geste zugesprochen. Bei Android-Handys wird diese Technik teilweise ebenfalls eingesetzt.

Mit einer vorläufigen Einschätzung der US-Handelskommission ITC hat HTC einen Rückschlag erlitten. Demnach verwenden Apples iPhone, iPad und iPod keine HTC-Patente.

Canon hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der einen Ausblick auf neue Spiegelreflexkameras ermöglicht. Ein Teil des Bildschirms ist dabei berührungsempfindlich. Das eingebaute Netzwerkmodul wird im Patent nur am Rande erwähnt.

Samsung hat in Japan und Australien Klage gegen Apple eingereicht, weil das iPhone 4S Patentrechte von Samsung verletze. In Japan will Samsung zudem gerichtlich gegen den Verkauf von iPhone 4 und iPad 2 vorgehen.

Samsung hat im Streit mit Apple um das Design des Galaxy Tab eine weitere Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen. Eine US-Bundesrichterin in Kalifornien hat entschieden, dass Samsung mit dem Galaxy Tab das geschützte Gebrauchsmuster von Apple verletzt.

Der grüne Ball von Jonas Pfeil ist nicht zum Spielen, sondern zum Fotografieren gedacht. Im Inneren sitzen 36 Handykameras, die beim Werfen ein Bild aufnehmen, das zu einem Rundumpanorama zusammengesetzt wird.

Ein australisches Gericht hat in einer einstweiligen Verfügung den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 vorerst verboten. Das Verbot wurde im Vorfeld einer Patentklage von Apple gegen Samsung erlassen, die noch verhandelt werden soll.

Um die von Apple in den Niederlanden erwirkten Verkaufsverbote zu umgehen, will Samsung die betroffenen Smartphones leicht verändern. Eine ähnliche Strategie könnte auch für andere Märkte gewählt werden.

In der Verhandlung über eine mögliche einstweilige Verfügung vor einem Gericht in Australien hat Apple ein Angebot von Samsung zurückgewiesen. Damit wird ein vorzeitiger Vergleich unwahrscheinlich.

Samsung sucht nach einer Lösung im Patentstreit in Australien: Das Unternehmen will nun zwei Multitouch-Funktionen deaktivieren, auf die Apple Patente besitzt. Sollte Apple der Einigung zustimmen, wird es keine einstweilige Verfügung geben, die den Verkauf des Galaxy Tabs verbietet.

Expertenschätzungen zufolge wird Microsoft mehr als 400 Millionen US-Dollar mit Lizenzen für Android-Geräte einnehmen. Bei einem Jahresumsatz von 75 Milliarden US-Dollar ist das allerdings nicht viel.

Das US-Justizministerium wird etwas länger brauchen, um Googles Übernahme von Motorola Mobility zu prüfen. Ein Google-Manager nannte dies reine "Routine".

Wieder einmal geben sich Google und Microsoft einen öffentlichen Schlagabtausch: Google beklagt sich über Microsofts Abkassieren für Android, und Microsoft zeigt lachend mit dem Finger auf Google.

Microsoft und Samsung haben ein Patentabkommen geschlossen, wonach Microsoft an verkauften Android-Geräten des koreanischen Herstellers verdient. Damit erhält Microsoft Tantiemen für über die Hälfte der verkauften Android-Geräte in den USA.

Das japanische Außenministerium hat die Acta-Verhandlungspartner in die Hauptstadt Tokio eingeladen. Dort sollen sie am kommenden Samstag das umstrittene Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums unterzeichnen.

Forscher an der Universität Purdue haben mit FeTRAM eine weitere Alternative zu herkömmlichen DRAM- und Flash-Speichern entwickelt. FeTRAM soll weniger Leistung aufnehmen als Flash-Speicher und schneller arbeiten als SRAM, so die Forscher.

Ein Gamepad für Spiele, eine Tastatur für Texteingaben - und das alles je nach Bedarf zum Austauschen: Auf diese naheliegende Idee hat sich Microsoft ein Patent gesichert. Ob daraus konkrete Produkte werden, ist wie immer in solchen Fällen noch unklar.

Geht es nach einem Gesetzesvorschlag von Silvio Berlusconis Volkspartei, bekommt Italien die härteste europäische Regelung gegen Urheberrechtsverstöße im Internet: ein illegaler Download, dann ist Schluss.

Samsung will Berichten zufolge auch in Europa gerichtlich gegen den Verkauf des nächsten iPhones vorgehen. Erst am Dienstag hatte ein Insider berichtet, Samsung wolle entschieden gegen die Klagewelle von Apple vorgehen.

Microsoft und Casio haben ein Abkommen zur wechselseitigen Lizenzierung von Patenten unterzeichnet. Von dem Abkommen erfasst sind laut Microsoft auch Patente für den Linux-Einsatz auf Casio-Geräten.

Acer befürchtet, dass der Kauf von Motorola zu einer Bevorzugung des Herstellers mit dem mobilen Betriebssystem Android führen könnte. Acers Europa-Chef äußerte sich kritisch und deutete an, ein Wechsel zu Microsoft sei denkbar.

Samsung will den Verkauf des noch nicht erhältlichen iPhone 5 in Korea verbieten lassen. Als Grundlage soll eine Patentklage dienen. Apple soll Patente zur drahtlosen Datenübertragung verletzt haben.

Intel will an führenden Universitäten Science and Technology Centers einrichten. Dort soll zu einem bestimmten Thema mit Fördergeldern geforscht werden - unter der Bedingung, dass Software quelloffen und patentfrei veröffentlicht wird.

Apple ist in den USA ein Patent für eine Gestenerkennung mittels Kamera anerkannt worden. Das Prinzip ähnelt Microsofts Kinect, das Kamerasystem wird jedoch unter den Händen platziert.