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EU-Kommission: WD darf Hitachi-Festplattensparte kaufen

Western Digital darf Hitachis Festplattengeschäft kaufen. Für die Zustimmung der EU-Kommission muss der US-Konzern aber ein Werk und Patente verkaufen.

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Western-Digital-Festplatte, fotografiert im April 2011
Western-Digital-Festplatte, fotografiert im April 2011 (Bild: Mike Blake/Reuters)

Die Europäische Kommission hat die Übernahme des Festplattengeschäfts von Hitachi durch Western Digital unter Auflagen genehmigt. Das gab die Wettbewerbsbehörde am 23. November 2011 bekannt. Im März 2011 erklärte Western Digital, einen Kaufvertrag für rund 4,3 Milliarden US-Dollar für Hitachi Global Storage Technologies (HGST) abgeschlossen zu haben. Hitachi wurde im Gegenzug mit rund zehn Prozent an Western Digital beteiligt.

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Doch Western Digital darf das kürzlich in Viviti Technologies umfirmierte Unternehmen nur kaufen, wenn eine Fabrik für 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerke veräußert wird und bestimmte begleitende Maßnahmen ergriffen werden. "Die Übernahme von Viviti darf erst vollzogen werden, wenn ein geeigneter Käufer gefunden ist, dem die EU-Kommission zugestimmt hat", hieß es. "Durch die zugesagte Veräußerung wird sichergestellt, dass der Wettbewerb in diesem Wirtschaftszweig vor dem Vollzug des Zusammenschlusses vollständig wiederhergestellt wird", sagte der für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Vizepräsident Joaquín Almunia.

Um eine Genehmigung zu ermöglichen, hatte Western Digital angeboten, eine Produktionsanlage, gewerbliche Schutzrechte, Personal und Lieferverträge von HDD-Komponenten abzugeben.

"Wir arbeiten daran, die Bedingung zu erfüllen, damit wir fortfahren können, um die Übernahme so schnell wie möglich abzuschließen", so Steve Shattuck, ein Sprecher für Western Digital.

Seagate teilte im April 2011 mit, für 1,375 Milliarden US-Dollar die Festplattensparte von Samsung Electronics kaufen zu wollen. Die EU-Kommission begann Ende Mai 2011 eine erweiterte kartellrechtliche Prüfung der beiden Milliardenübernahmen. Seagate bekam die Zustimmung der EU im vergangenen Monat. Die beiden Transaktionen verringerten die Zahl der großen Festplattenhersteller von fünf auf drei. Nach Angaben der iSuppli-Marktforschung sind dies Western Digital mit 50 Prozent des Marktes, Seagate mit 40 Prozent und Toshiba mit rund 10 Prozent.



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