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HP-Chefin Meg Whitman
HP-Chefin Meg Whitman (Bild: Reuters Staff/Reuters)

HP: Milliardenabschreibung auf WebOS

HP-Chefin Meg Whitman
HP-Chefin Meg Whitman (Bild: Reuters Staff/Reuters)

Der Kauf von Palm entwickelt sich immer mehr zum Desaster für HP. Der Konzern hat eine Milliardenabschreibung auf WebOS und das Geschäft mit WebOS-Geräten vorgenommen. Eine Entscheidung über die Zukunft des Betriebssystems steht weiter aus.

Hewlett-Packard hat im vergangenen Quartal 3,3 Milliarden US-Dollar abgeschrieben, rund die Hälfte davon auf das Geschäft mit WebOS. Das erklärte das IT-Unternehmen am 21. November 2011 bei der Bekanntgabe seiner Ergebnisse für das vierte Finanzquartal. Im April 2010 bezahlte Hewlett-Packard 1,2 Milliarden US-Dollar für Palm.

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In dem Geschäftsbericht heißt es: "Das Betriebsergebnis schließt nach Steuern Kosten in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar (1,56 US-Dollar pro Aktie) für Abschreibungen auf HPs Geschäft mit WebOS-Geräten, Abschreibungen auf Firmenwerte und erworbene immaterielle Vermögenswerte, Restrukturierungsaufwendungen und akquisitionsbedingte Aufwendungen ein."

Der Nettogewinn fiel im Geschäftsquartal auf 239 Millionen US-Dollar nach 2,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um drei Prozent auf 32,1 Milliarden US-Dollar zurück.

Hewlett-Packard prüft weiter den Verkauf des Betriebssystems WebOS. Zu den Interessenten sollen laut einem unbestätigten Bericht Amazon, Research In Motion (RIM), IBM, Oracle und Intel gehören.

Wert von WebOS gefallen

Der Verkauf könnte aber nur mehrere 100 Millionen US-Dollar einbringen. Hewlett-Packard hat über ein Jahr lang kaum in die Software investiert, weshalb der Preis für WebOS bei einer Auktion nicht besonders hoch sein wird. WebOS ist auch wegen der dazugehörigen Patente interessant.

Der damalige Konzernchef Léo Apotheker hatte erklärt, das Geschäft mit WebOS-Hardware werde im vierten Quartal 2011 eingestellt. Das sollte auch das Aus für das Tablet- und Smartphone-Geschäft bedeuten. Am 27. Oktober 2011 hatte Hewlett-Packard den geplanten Verkauf der PC-Sparte wegen zu hoher Kosten rückgängig gemacht.


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fratze123 22. Nov 2011

warum sollte sich irgendjemand dafür interessieren? unbestätigter bericht = gerücht. für...

Hanson 22. Nov 2011

Der Umsatz ging um drei Prozent auf 32,1 US-Dollar zurück. ;)



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