Abo
  • Services:

Patentantrag: Mac-Steuerung mit Kinect-ähnlichem Interface

Den Mac mit den Händen berührungslos zu steuern, soll einem Patentantrag von Apple zufolge bald möglich sein. Kombiniert mit einer Spracherkennung und -steuerung würde das den Umgang mit dem Mac vollkommen verändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Wird der Mac künftig mit Gesten und der Stimme gesteuert?
Wird der Mac künftig mit Gesten und der Stimme gesteuert? (Bild: Lance Shields/CC BY 2.0)

Apples Patentantrag beschreibt eine Steuerung, die Xbox-Benutzer vom Kinect-System bereits kennen. Die Hardware erkennt den Benutzer und soll nicht nur Körper- und Handbewegungen deuten, sondern auch Gesichtsausdrücke interpretieren können.

  • Patentantrag 20110298798 zur Gestensteuerung des Mac (US-Patent- und Markenamt /Apple)
  • Patentantrag 20110298798 zur Gestensteuerung des Mac (US-Patent- und Markenamt /Apple)
Patentantrag 20110298798 zur Gestensteuerung des Mac (US-Patent- und Markenamt /Apple)
Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. GK Software SE, Sankt Ingbert, Köln, Schöneck

Damit könnte die Bedienung des Desktops teilweise mit der Hand berührungslos erfolgen. Der Anwender könnte damit Gesten vollführen und Aufgaben erledigen, die derzeit zum Beispiel mit dem Magic Trackpad gemacht werden. Dazu zählen das Blättern durch Dokumente und Bildersammlungen oder das Sortieren von Dateien in Ordner.

Apple hatte schon 2005 einen Patentantrag eingereicht, der sich mit der gleichen Thematik beschäftigte und genauer beschrieb, wie die Erkennung technisch erfolgt. Dazu bekam Apple auch schon im September 2011 ein Patent zugesprochen. Den neuen, ergänzenden Patentantrag hat Apple auch mit ausdrücklichem Hinweis auf das Vorpatent gestellt. Die neuerliche sogenannte Teilanmeldung wird häufig eingesetzt, weil das Ursprungspatent nicht die erforderliche Schöpfungshöhe aufweist.

Apple könnte die Gestensteuerung mit einer Sprachsteuerung und der Gesichtserkennung verfeinern. Das vorgeschlagene System könnte zwar Maus und Tastatur nicht vollständig ersetzen, aber immerhin ergänzen. Seine Spracherkennungs- und Sprachsteuerung Siri setzt Apple bislang nur für iOS ein, doch das könnte sich schnell ändern und auch für Mac OS X wäre das Siri-System geeignet.

Der Patentantrag 20110298798 mit dem Titel "Three-Dimensional Imaging and Display System" wurde in den USA Mitte August 2011 eingereicht und erst jetzt publiziert. Ob die Gestenerkennung jemals in konkrete Hard- und Softwareprodukte mündet, ist wie immer ungewiss. Eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 26,99€
  2. 19,95€
  3. 14,95€
  4. 9,95€

schwar2ss 12. Dez 2011

Microsoft forscht seit den 90ern an den Gestensteuerungen die schlussendlich u.a. zu...

renegade334 12. Dez 2011

Wie viele Leute überhaupt haben Lust, ihren PC über Gestensteuerung zu steuern? Ich frage...

ruckeleric 12. Dez 2011

Könnte mir vorstellen, dass die Version von Apple präziser ist und den Input-Lag deutlich...

Salzbretzel 12. Dez 2011

Ich würde meinen es sind Schematische Zeichnungen. Vermutlich sind diese nicht animiert...

Salzbretzel 12. Dez 2011

hat hoffentlich auch schon dieses Neue Interface. Als Leihe würde ich meinen es bedeutet...


Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /