Realnetworks: Intel kauft die Streamingpatente von Real

Realnetworks, Pionier aus den 90ern, verkauft seine Streamingpatente an Intel. Der Halbleiterkonzern will die Patentrechte in Ultrabooks und Smartphones einsetzen.

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Rob Glaser, Aufsichtsrat von Realnetworks
Rob Glaser, Aufsichtsrat von Realnetworks (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Intel hat von Realnetworks ein Patentpaket für 120 Millionen US-Dollar erworben. Das gab der weltgrößte Prozessorhersteller am 26. Januar 2012 bekannt. Danach habe Intel einen Vertrag unterzeichnet, der den Erwerb von rund 190 Patenten und 170 Patentanträgen vorsieht. Dazu gehören die Streaming-Media-Patente aus dem Kerngeschäft von Realnetworks.

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"Realnetworks behält bestimmte Rechte zur weiteren Nutzung der Patente in aktuellen und zukünftigen Produkten", erklärte Intel weiter. Realnetworks hat die Softwareprodukte Realaudio, Realvideo, Realplayer und Helix angeboten und war der Pionier beim Streamen von Audio und Video in den 90ern.

Intel will die Software in seinen Ultrabooks, Smartphones und digitalen Medien einsetzen, erklärte das Unternehmen. Firmengründer Rob Glaser war mit nur 48 Jahren im Januar 2010 vom Chefposten zurückgetreten. Es folgten mehrere Entlassungswellen im Unternehmen.

Realnetworks-Chef Thomas Nielsen erklärte, dass das zusätzliche Kapital in neue Geschäftsbereiche und Märkte investiert werde. "Realnetworks freut sich, dass Intel sich bereiterklärt hat, die nächste Generation unserer Video-Codec-Software und das Team zu erwerben", sagte Nielsen.

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"Die Nutzer wollen mehr Möglichkeiten für Medien und Grafik in ihren Geräten. Mit dem Kauf dieser grundlegenden Mediapatente und der Video-Codec-Software baut Intel sein breites Portfolio an geistigen Urheberrechten in dem Bereich aus", sagte Renee James, Intel Senior Vice President der Software und Services Group. Zudem werde künftig bei der Entwicklung der Software mit Realnetworks zusammengearbeitet.

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