Abo
  • Services:

Proview Technology: Apple darf iPad-Marke in China nicht mehr nutzen

Apple hat nach einem Urteil in China keine Rechte an der Marke iPad. Markeninhaber Proview will nun ein Verkaufsverbot erreichen und klagt auf 1,17 Milliarden Euro Schadensersatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Apple-Verkäuferin führt das iPad 2 in Schanghai vor.
Eine Apple-Verkäuferin führt das iPad 2 in Schanghai vor. (Bild: Aly Song/Reuters)

Apple hat eine Markenrechtsklage um das iPad in China verloren. Das berichtet die chinesische Tageszeitung Southern Metropolis Daily unter Berufung auf ein Gerichtsurteil aus Shenzhen. Apple hatte gegen Proview International, einen taiwanischen Auftragshersteller für Displays, zwei Klagen eingereicht.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Proview International bot vor fast zehn Jahren einen Computer mit der Bezeichnung I-Pad an und registrierte in den Jahren zwischen 2000 bis 2004 die Marke I-Pad in der EU, China, Mexiko, Südkorea, Singapur, Indonesien, Thailand und Vietnam. Apple kaufte die Marke 2009 von Proview in Großbritannien. Dieser Vertrag gelte aber nicht für die Proview-Tochter in Shenzhen, die die Rechte in China besitzt. Daher habe Apple kein Recht, die Marke iPad in China zu benutzen, so die Richter.

Proview führt seit Oktober 2011 zudem eine Klage gegen Apple und fordert wegen Markenrechtsverletzung einen Schadensersatz in Höhe von 10 Milliarden Yuan (1,17 Milliarden Euro).

Apple hat den Prozess bestätigt, einen Kommentar zu dem Urteil jedoch abgelehnt. Der US-Konzern kann gegen das Urteil noch in Revision gehen, sagte der Proview-Anwalt Xiao Caiyuan zu IDG News. Proview habe aber bereits nach dem Urteil eine weitere Klage gegen Apple eingereicht, die auch vor Gericht verhandelt werde. Damit will Proview ein Verkaufsverbot für das iPad in China erreichen.

Im Januar 2010 hatte Fujitsu bereits versucht, Apple die Markenrechte am iPad streitig zu machen. In den USA hatte der japanische IT-Hersteller 2003 einen mobilen Computer für Lebensmittelgeschäfte herausgebracht, den Fujitsu iPAD.

Der Markenrechtsstreit um den Namen iPad zwischen Apple und Fujitsu wurde im März 2010 beigelegt. Das US-amerikanische Patent and Trademark Office (USPTO) wies den Konzern aus Cupertino als neuen Besitzer der Marke iPad aus.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)

Trollfeeder 09. Dez 2011

Oder wie bei Sense 3.0. Also die Implementierung einer Funktion die aus der Open Source...

SoniX 09. Dez 2011

Oder man hat es einfach ignoriert, was ich noch für am wahrscheinlichsten halte. Wo kein...

Tantalus 08. Dez 2011

Das ist ein separater Prozess. Nur so als Hinweis. Gruß Tantalus

7hyrael 08. Dez 2011

bei einem einzelnen 8GB Modul kann das auch nach wie vor günstig sein, je nach typ und...

SoniX 08. Dez 2011

Da hast du Recht. Zwischen einem I-Pad und einem iPad sehe ich schon...


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer (1995) - Golem retro_

Grünes Gold, Kane und - jedenfalls in Deutschland - Cyborgs statt Soldaten stehen im Mittelpunkt aller Nostalgie für Command & Conquer.

Command and Conquer (1995) - Golem retro_ Video aufrufen
Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  2. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  3. Elektroauto Eine Branche vor der Zerreißprobe

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Nubia Red Magic Mars im Hands On Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
  2. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  3. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank

    •  /