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Liquipel: Jedes Smartphone ohne Hülle wasserfest machen

Mittels Nanobeschichtung will das junge Unternehmen Liquipel elektronische Geräte wasserdicht machen. Dabei wird das gesamte Gerät inklusive Elektronik versiegelt, was mit Smartphones schon vorführreif ist.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone im Wasser, geschützt mit Liquipel
iPhone im Wasser, geschützt mit Liquipel (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Die iPhones, die Liquipel in Las Vegas in den Dauerregen an seinem Stand stellt, sind nicht ganz dicht. Und trotzdem überleben die Geräte sogar minutenlanges Untertauchen in einem Wasserbecken.

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Möglich macht das eine Nanobeschichtung, mit der alle Oberflächen der Telefone versehen werden. Dazu werden die Geräte in einer Vakuumkammer erst von sämtlichen Gasen befreit, anschließend wird in die Kammer Dampf mit dem Beschichtungsmittel eingeleitet. Der soll sich so fein verteilen, dass auch jeder Winkel der Elektronik im Inneren anschließend beschichtet ist. Kurzschlüsse sind so unmöglich, Kontaktflächen wie die von Akku und Headset-Buchse behalten ihre Leitfähigkeit durch die Beschichtung hindurch.

Mit dem Überzug sind dann prinzipbedingt aber auch alle beweglichen Teile wie die Membranen von Mikrofonen und Lautsprechern eines Smartphones versehen. Laut Liquipel haben eigene Tests und Versuche bei den Herstellern dieser Komponenten ergeben, dass dadurch keine Verschlechterung der Tonqualität entsteht.

  • iPhone im Regen, geschützt mit Liquipel (Bild: Nico Ernst)
  • iPhone im Regen, geschützt mit Liquipel (Bild: Nico Ernst)
iPhone im Regen, geschützt mit Liquipel (Bild: Nico Ernst)

Auch bei viel Feinmechanik wie einer Digitalkamera soll es keine Einschränkungen geben. Mit Festplatten, die ihrerseits im Inneren über eine Reinräumen ähnliche Atmosphäre verfügen, hat Liquipel seine Technik aber noch nicht ausprobiert.

Die bisher beschichteten Geräte sind nach der Behandlung zwar nicht in dem Sinne wasserdicht, dass keine Flüssigkeit mehr in sie dringen könnte. Die soll den Smartphones aber auch langfristig nicht schaden, wenn sie anschließend Zeit zum Trocknen haben. Die iPhones, die das kalifornische Unternehmen auf der CES nach eigenen Angaben während fünf Tagen neun Stunden beregnet hat, funktionieren alle noch.

Mit dem iPhone schnorcheln gehen klappt aber nur bedingt: Wenn nicht Spritzwasser, sondern Untertauchen gefragt ist, soll das Handy nur eine halbe Stunde in einer Tiefe von einem Meter überleben. Die in Las Vegas gezeigten Geräte ließen sich im Übrigen wie gewohnt bedienen, die Oberfläche wirkte nur sehr glatt. Mittels eines Papiertuchs, das von Liquipel beschichtet worden war, demonstrierte das Unternehmen die Eigenschaften: Das Wasser perlte wie beim bekannten Lotuseffekt schnell ab.

Für einige Smartphones wie iPhones der Serien 3 und 4 sowie manche HTC-Modelle bietet Liquipel die Beschichtung auch schon an - allerdings bisher nur für Geräte, die an US-Adressen zurückgeschickt werden. Die Bearbeitung des Handys selbst kostet 59 US-Dollar. An einem internationalen Angebot wird derzeit gearbeitet, lieber wäre dem Unternehmen aber, es könnte seine Technik den Geräteherstellern direkt als Lizenz verkaufen. In China wurde dafür bereits ein Patent erteilt, ein internationales Patent ist beantragt.



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H2drux 22. Sep 2013

Ist eh schwachsinn, ich hab mein iPhone auch bei Regen bedient, und wenn mal ein Fetter...

chorn 25. Jan 2012

Und du glaubst, dass es einfacher ist, eine 2,5er Buchse mit Chemikalien zu fluten, die...

Lala Satalin... 17. Jan 2012

Selten so ein Mist gelesen. In dem Medien wird alles aufs extremste aufgebauscht und...

nonameHBN 16. Jan 2012

Wasser hat leider die Angewohnheit auch Partikel aus der Luft zu binden, die die...

nonameHBN 16. Jan 2012

das wird über längere Wege eher einen Widerstand haben als eine Leitfähigkeit aufweisen...


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