32C3 Der Start der neuen Certificate Authority Let's Encrypt hat offenbar recht gut funktioniert. Nach nur rund einem Monat im Betabetrieb ist das Projekt schon die fünftgrößte CA der Welt. Doch es gibt noch einige Aufgaben zu bewältigen.
Mit Perl 6 führen die Entwickler die 5er-Reihe der Programmiersprache nicht fort, sondern haben eine neue Sprache geschaffen. Die Konzepte und Ideen beider Versionen sind sich allerdings nach wie vor sehr ähnlich.
Zum Wohl der Entwickler und der Kunden haben in diesem Jahr ehemalige Open-Source-Gegner wie Microsoft oder Apple stark auf offenen Quellcode gesetzt. Einige der offenen Mobilbetriebssysteme straucheln dagegen und selbst Android-Hersteller beklagen Probleme bei der Entwicklung.
Es gebe zurzeit ungefähr eine Milliarde Menschen, die Ubuntu nutzten, sagt ein Produktstratege von Canonical und reagiert damit auf einen kritischen Medienbericht. Die Zählweise lässt allerdings sehr viel Raum für Interpretationen und Diskussionen.
Die VLC-App für Apples Mobilgeräte unterstützt nun iOS 9 und damit auch das iPad Pro. Zudem ist die Anwendung für die Apple Watch überarbeitet worden, und aus der App heraus lässt sich leichter suchen.
Die an Chrome angelehnte API für Addons im Firefox, Webextensions, soll schon im kommenden Sommer stabil bereitstehen. Einige Bestandteile sollen aber auch schon vorher genutzt werden können, so dass ein Wechsel leicht getestet werden kann.
Der Kryptograph Daniel J. Bernstein fordert einen C-Compiler mit klar definierter Semantik, der kein undefiniertes Verhalten von Code erlaubt. Das soll das Schreiben und Überprüfen von Code klar vereinfachen und somit bessere Kryptographie ermöglichen.
Oneplus pflegt seine eigene Android-Distribution: Mit Version 2.2.0 verteilt der chinesische Hersteller eine neue Version von Oxygen OS für das Oneplus Two. Neben Fehlerbehebungen gibt es auch einige kleine neue Funktionen.
Das Android-NDK wird aktuelle Versionen der Gnu Compiler Collection (GCC) künftig nicht mehr unterstützen. Stattdessen sollten Entwickler Clang aus dem LLVM-Projekt verwenden.
Eines der Bauteile in einem SoC der Chromebooks nutzt einen Kalendertag, den es überhaupt nicht gibt. Diesen ungewöhnlichen Fehler haben die Kernel-Entwickler von Google trotz Ärger nun auf einfache Weise behoben.
Für die aktuelle Version 1.8 von Wine hat das Team unter anderem Directwrite, Direct2D und einen neuen Audiotreiber implementiert. Außerdem unterstützt der Windows-API-Nachbau einen Teil von Direct3D 11.
Gemeinsam mit IT-Großunternehmen und der Finanzindustrie startet die Linux Foundation ein Kollaborationsprojekt zur Förderung von Blockchain-Technologie. Ziel ist ein offenes Framework zum Aufzeichnen von Buchungen.
Windows-Nutzer können nun auch mit dem HTML5-Player Filme und Serien bei Netflix im Firefox-Browser sehen. Theoretisch möglich wäre das schon seit einem halben Jahr, Nutzer anderer Betriebssysteme müssen aber noch länger warten.
Der VLC-Player läuft nun auch auf Chromebooks. Dafür haben die Entwickler ihre Android-Version mit ARC auf ChromeOS portiert. Die Anwendung soll dabei den gewohnten vollen Umfang zum Abspielen vieler unterschiedlicher Formate bieten, läuft aber nicht im Chrome-Browser.
Der Adblock-Plus-Betreiber Eyeo will sein schlechtes Image durch mehr Transparenz verbessern. Nun nannte er erstmals Details zu den Kosten für das Whitelisting großer Anbieter.
Die aktuelle Version 43 des Firefox verweigert erstmals das Ausführen sowie die Installation unsignierter Addons. Suchvorschläge werden nun auch in der URL-Zeile dargestellt, und der Trackingschutz des privaten Modus ermöglicht die Auswahl der Blocklisten.
Die Cloud-Variante von Libreoffice kann nun auch aus Owncloud heraus genutzt werden. Dafür kooperieren die Entwickler beider Projekte eng miteinander. Es steht ein VM-Abbild bereit, mit dem ein Server getestet werden kann. Die kommerzielle Vermarktung ist bereits in Planung.
Qubes gilt als innovatives, sicherheitsfokussiertes Betriebssystem. Das größte Problem bislang: kompatible Hardware finden. Das Librem-Projekt bietet seine Rechner jetzt auf Wunsch mit Qubes 3.1 an. Ganz billig ist das jedoch nicht.
Update In seinem juristischen Feldzug gegen Adblocker hat der Axel-Springer-Verlag vor dem Landgericht Stuttgart eine Niederlage erlitten. Im Streit gegen den Youtuber Tobias Richter setzt der Verlag aber auf seinen jüngsten Erfolg in Hamburg.
Die einfachen UEFI-Updates unter Linux werden künftig von Dell offiziell unterstützt. Das Unternehmen ist das erste, das sich öffentlich an dem Programm beteiligt. Ob die Firmware-Updates künftig auch für Consumer-Geräte wie Laptops möglich sein werden, ist noch offen.
Im Streit über die Umgehung seiner Adblockersperre kann sich Bild.de vor Gericht vorerst durchsetzen. Zudem wurden gegen mehrere Werbeblocker-Apps inzwischen Verbote ausgesprochen.
Derzeit gebe es rund 25 Millionen Thunderbird-Nutzer, schreibt der Chef des zuständigen Entwicklergremiums. Ihre Zahl wachse stetig. Die Pläne zur Loslösung des E-Mail-Clients von Mozilla werden zudem konkreter, die Entwickler damit aber auch abhängiger von ihren Nutzern.
Schon im kommenden Jahr soll der Firefox-Browser einige Teile der neuen Rendering-Engine Servo nutzen. Um den in Rust geschriebenen Code verwenden zu können, muss Mozilla den Browser aber vorher noch weiter umbauen.
Es ist wohl das Aus für Firefox OS: Mozilla will künftig keine Geräte mehr über die Herstellerkanäle vertreiben. Auch die Entwicklung der Software soll als Innovationsprojekt für vernetzte Geräte neu geordnet werden.
Mit der iOS-App Focus steht der von Mozilla erstellte Trackingschutz nun auch im Safari-Browser für die Mobilgeräte von Apple bereit. Die Technik stamme aus den Desktop-Versionen des Firefox, entspreche den Nutzerwünschen und sei explizit kein Werbeblocker, betont Mozilla erneut.
Für Plasma 5.5 hat das KDE-Team einige hilfreiche Applets für den Desktop umgesetzt, wie etwa eine Quota-Anzeige. Hinzu kommen einige Design- und Detailverbesserungen. Die Version bietet außerdem eine vollständige Wayland-Sitzung, bei der allerdings noch einige Abstriche gemacht werden müssen.
Die Javascript-Engine von Microsofts Edge-Browser, Chakra, soll größtenteils Open Source werden. Die Technik soll künftig auch auf andere Plattformen als Windows portiert werden. Besonders interessant könnte das für die Verwendung in Node.js sein.
Das Anzeigen von Werbung in den sogenannten Tiles ist Geschichte. Mozilla wendet sich von dieser Einnahmequelle nach rund 18 Monaten ab, lässt sich aber eine Hintertür für weitere Experimente mit Firefox offen.
Zertifikate für alle, und zwar kostenfrei! Let's Encrypt hat die öffentliche Beta gestartet. Jetzt kann jeder Webseitenbetreiber eigene Zertifikate für seine Domain erstellen - wenn sein Server die Voraussetzungen erfüllt.
Die von Apple ursprünglich für iOS initiierte Sprache Swift ist nun Open Source. Das Unternehmen ist damit nun erstmals selbst auf Github vertreten und bietet eine Linux-Portierung an. Für die iOS-Appentwicklung gibt es schon jetzt Einschränkungen.
Die Entwickler des Open-Source-Flugsimulators Flightgear haben leichte organisatorische Probleme. Die Versionen 3.6 und vielleicht sogar 3.8 werden so nicht mehr erscheinen. Stattdessen soll Flightgear fortan mit automatischen, aber trotzdem stabilen Veröffentlichungen zu beziehen sein.
Laut Mozilla-Chefin Mitchell Baker sollte die Entwicklung von Thunderbird und Firefox künftig strikt getrennt stattfinden, wovon beide Programme profitieren sollen. Möglicherweise wird der freie E-Mail-Client gar aus dem Mozilla-Projekt ausgegliedert - entschieden ist aber noch nichts.
Der minimale Desktop Enlightenment ist in Version 20 veröffentlicht worden. Sie soll eine vollständige Wayland-Unterstützung bieten, noch gibt es bei der Oberfläche jedoch Probleme mit Details des designierten X11-Ersatzes.
Der vollständige Wechsel von Gimp auf die Grafikbibliothek GEGL soll der freien Bildbearbeitung Funktionen wie 32-Bit-Farbtiefen pro Kanal oder hardwarebeschleunigtes Rendering bringen. Mit Gimp 2.9.2 steht nun eine Vorschau auf die neue Version 2.10 bereit, die getestet werden kann.
Im Open Source Forum erfahren Besucher in über 60 Vorträgen Wissenswertes rund um Open Source, Linux und freie Software. Die Organisatoren suchen Referenten für die Cebit 2016.
Eine abgespeckte Version des beliebten Bastelrechners gibt es jetzt zu einem sehr niedrigen Preis. Allerdings muss der Käufer im Laden deutlich mehr als 5 US-Dollar ausgeben.
Update Der Streit zwischen einem Youtuber und Bild.de wegen der Adblocker-Sperre könnte in eine neue Runde gehen. Um den Axel-Springer-Verlag zu einem Rechtsstreit zu zwingen, sammelt Tobias Richter nun Geld für mögliche Anwaltskosten. Schon nach einem Tag kamen die benötigten 7.000 Euro zusammen.
Das beliebte Blog-CMS Wordpress bekommt eine neue Verwaltungsoberfläche. Viele Nutzer dürften sie aber aufgrund der technischen Anforderungen kaum nutzen können - oder mangels neuer Funktionen nutzen wollen.
Mehrere wenig genutzte Funktionen sollen aus Firefox verschwinden. Der Entwicklungsaufwand ist laut Mozilla zu hoch. Der Browserhersteller möchte mit den Maßnahmen den eigenen Entwicklungsprozess verschlanken und auch die Geschwindigkeit von Firefox verbessern.
Die neue Version der alternativen Android-Distribution Cyanogenmod ist fertig: Für CM13 stehen erste Nightly Builds für verschiedene Smartphones und Tablets zum Download bereit. Im Januar 2016 soll das erste stabilere Snapshot-Release veröffentlicht werden.
Das Sicherheitstool Nmap bringt in Version 7 viele Verbesserungen mit - etwa zahlreiche neue Skripte. Nutzer können nicht nur nach offenen Netzwerkports suchen, sondern Netzwerk und Server auf zahlreiche bekannte Schwachstellen testen.
Je mehr Drohnen durch die Lüfte fliegen, desto größer ist die Gefahr, dass die Fluggeräte durch Hacker manipuliert werden. Klingt logisch. Trotzdem sind sich manche Länder dieser Gefahr nicht bewusst. Einheitliche Drohnengesetze sollten her.
Der Axel-Springer-Verlag geht juristisch gegen eine Werbeblocker-App für iPhones vor. Vor Gericht fiel ihm offenbar die Adblockersperre auf Bild.de vor die Füße.
Die Webshop-Software Magento ist in Version 2.0 erschienen. Neben einem aktuellen PHP nutzt die Anwendung Varnish als Cache, was die Leistung verbessern soll. Die Frontend-Entwicklung ist dank jQuery vereinfacht und zur Verwaltung kann nun ein Werkzeug auf der Kommandozeile genutzt werden.
Endlich gibt es mit dem Steam Controller auch für Linux ein offiziell vom Hersteller unterstütztes Gamepad. Die aktuellen Möglichkeiten damit sind aber enttäuschend. Ein Blick auf die Linux-Technik des Gamepads liefert dafür schnell Erklärungen. Diese lassen aber auch hoffen für die Zukunft.
Ein Roboterset mit einer wortwörtlich hölzernen IDE richtet sich an Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Weder ein Computer noch Lese- und Schreibkenntnisse sind zum Programmieren erforderlich.
Der plattformübergreifende Editor Visual Studio Code von Microsoft ist nun vollständig Open Source. Die aktuell verfügbare Beta-Version unterstützt jetzt auch offiziell Erweiterungen von Dritten etwa für verschiedene Programmiersprachen.
Nach UEFI soll es künftig mit Linux-Systemen auch möglich sein, die Firmware von USB-Geräten leicht zu aktualisieren. Doch auch die Hardwarehersteller müssen davon überzeugt werden.
Die kommende Version 4.4 des Linux-Kernels enthält einen freien Grafiktreiber für das Raspberry Pi und ermöglicht Grafikbeschleunigung in virtuellen Maschinen. Verbessert worden sind der RAID- und BPF-Code, geplant ist außerdem die Langzeitpflege der Version.