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Mozilla: Firefox hilft Web-Entwicklern bei der Leistungsoptimierung

Mit der aktuellen Developer Edition des Firefox erhalten Webentwickler Einsicht in die Leistung ihrer Webseiten oder -Anwendung. Dank der neuen Werkzeuge sollen Programmierer ihre Arbeiten besser optimieren können.
/ Sebastian Grüner
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Darstellung des Aufrufstapels des Javascript-Codes (Bild: Mozilla Contributors - CC-BY-SA 2.5)
Darstellung des Aufrufstapels des Javascript-Codes Bild: Mozilla Contributors - CC-BY-SA 2.5

Neue Werkzeuge im Firefox-Browser erlauben es Web-Entwicklern, bestimmte Teile des Ablaufs ihrer Programme aufzunehmen. Die erstmals in der aktuellen Developer Edition enthaltenen Helfer(öffnet im neuen Fenster) werten diese Aufnahme dann grafisch aus. Damit sollen Programmierer Leistungsprobleme ihrer Anwendungen oder einer Webseite leicht aufspüren können, um sie anschließend zu beheben.

Introducing new Performance Tools in Firefox Developer Edition 40
Introducing new Performance Tools in Firefox Developer Edition 40 (08:30)

Mehrere Werkzeuge versprechen Hilfe

Das wohl einfachste der Werkzeuge(öffnet im neuen Fenster) zeigt schlicht die durchschnittliche Bildwiederholrate in dem gegebenen Zeitraum an. Die sogenannte Waterfall(öffnet im neuen Fenster)-Übersicht zeigt darüber hinaus die verschiedenen Operationen des Browsers während der Aufnahme. Dazu gehören etwa das Ausführen von Layout-Anweisungen, Javascript, das Neuzeichnen der Oberfläche oder auch die Garbage Collection.

Über den Call Tree(öffnet im neuen Fenster) erfahren die Entwickler, wie viel Zeit der Browser für einzelne Javascript-Funktionen benötigt. Insbesondere dadurch lassen sich Engpässe bei der Ausführung vergleichsweise einfach auffinden. Der Flame Chart(öffnet im neuen Fenster) schließlich stellt den Aufrufstapel des Javascript-Codes dar. Hiermit lassen sich dann der Zeitpunkt sowie die Reihenfolge der einzelnen Funktionen bei der Ausführung überprüfen.

Gesteuert werden können die neuen Performance-Tools über die Webkonsole. So können etwa unterschiedliche Profile gespeichert und geladen werden, die auch nebeneinander geöffnet werden können, um sie direkt miteinander zu vergleichen.

Weitere Neuerungen

Zusätzlich zu den Werkzeugen zur Überprüfung der Leistung hat das Team in der Developer Edition Version 40 den Netzwerk-Monitor und den Inspektor leicht verbessert. Die Entwicklerwerkzeuge bieten nun außerdem direkten Zugriff auf die Dokumentation von CSS-Eigenschaften.

Die als Developer Edition bezeichnete Alpha-Version mit den neuen Funktionen steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Wie üblich werden die Neuerungen später auch mit einer stabilen Version des Browsers erscheinen. Die Veröffentlichung von Firefox 40 ist derzeit für Mitte August dieses Jahres geplant.


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