Überwachungskameras schränken nicht nur die Privatsphäre vorbeilaufender Menschen ein - sie können auch als Basis für DDoS-Angriffe missbraucht werden. Dazu nutzen Kriminelle in einem aktuellen Fall mehr als 900 unsicher konfigurierte Geräte aus, wie eine Sicherheitsfirma jetzt bekanntgegeben hat.
Wegen einer unklaren Patentklausel tragen einige Unternehmen nicht zu LLVM bei, obwohl sie das eigentlich wollen. Auch die aktuelle LLVM-Lizenzierung verhindert die Wiederverwendung bestimmter Codebestandteile. Deshalb will der LLVM-Vorstand den Code unter der Apache-Lizenz relizenzieren.
Ein Test aktueller Grafikkarten und Spiele unter Steam OS zeigt, dass AMDs Grafikkarten deutlich schlechter abschneiden als Nvidia-Modelle. Das ist nicht neu, soll sich aber mit dem Vulkan-Treiber ändern.
Mit einem speziellen Unterstützerprogramm möchte Mozilla einige Projekte finanziell besser ausstatten, von denen die Firefox-Macher abhängen. Zunächst soll dafür bis Dezember 1 Million US-Dollar bereitgestellt werden.
Die LED-Radeinsätze Eclipse von Revolights sollen beim Fahrradfahren in der Nacht eine auffällige Beleuchtung garantieren. Das Hinterrad wird rot, das Vorderrad weiß beleuchtet. Mit einem Schalter am Lenker kann das Hinterrad sogar in die Abbiegerichtung blinken.
Die Tor-Entwickler wollen bald eine gehärtete Version ihres Browser-Bundles für Linux veröffentlichen. Dabei kommt Address Sanitizer zum Einsatz. Dieses Feature verhindert zahlreiche Sicherheitslücken, allerdings um den Preis erheblicher Performanceeinbußen.
Update Die Betreiber von Adblock Plus haben Inhalte ihres Forums entfernen müssen. Bild.de behauptet vor Gericht, durch dort veröffentlichte Filterbefehle könne eine "Softwareverschlüsselung" der Seite umgangen werden. Die Codes sollen von Eyeo-Mitarbeitern stammen.
Update Der Axel-Springer-Verlag geht weiter juristisch vor, um seine Anti-Adblocker-Initiative zu verteidigen. Nachdem das Unternehmen Anfang der Woche einen Youtuber abgemahnt hatte, hat nun das Landgericht Hamburg eine einstweilige Anordnung gegen den ABP-Betreiber Eyeo erlassen.
Nach einem Streit mit der Ubuntu-Führung und dem folgenden Rücktritt vom Kubuntu Council hört der führende Entwickler Jonathan Riddell nun auch als Release-Verantwortlicher auf. Er wirft Canonical weiter falsches Verhalten vor und will sich künftig nur in KDE engagieren.
In Ubuntu 15.10 ist das neue Unity8 erstmals offiziell als technische Vorschau enthalten, womit die konvergente Oberfläche von Interessierten getestet werden kann. An dem Standarddesktop ändern sich aber wieder nur Details.
Update Die Werbeblockersperre von Bild.de findet offenbar Nachahmer. So soll auch Stern.de demnächst Nutzer von Adblockern aussperren. Spiegel Online prüfe ähnliche Schritte. Auf Geo.de ist die Blockade schon aktiv.
OpenSWR ist ein Software-Rasterizer von Intel, der das Rendern auf Rechen-Clustern ohne Grafikeinheiten ermöglicht. Das Projekt soll nun in die freie 3D-Grafikbibliothek Mesa integriert werden und wesentlich schneller sein als bisherige Lösungen.
Microsoft startet ein Bug-Bounty-Programm für verschiedene auf .Net basierende Anwendungen. Wer Sicherheitslücken suchen will, sollte sich jedoch beeilen - und muss eine Reihe weiterer Vorgaben von Microsoft erfüllen.
Die Produktserie Edge Gateway 5000 von Dell soll die Daten von Sensoren und IoT-Geräten von der Lampe bis zur Haustechnik in Gebäuden oder Fabriken sammeln, analysieren und Wichtiges schließlich weiterreichen. Auf den Geräten soll unter anderem Ubuntus Snappy Core laufen.
Update Die Werbeblockersperre von Bild.de ist mit Hilfe von Filtereinstellungen leicht zu umgehen. Weil ein Nutzer das auf Youtube erläuterte, hat er nun unangenehme Post vom Anwalt bekommen. Der Verlag will gegen "alle" vorgehen, die die Anti-Adblocker-Initiative "unlauter" umgehen.
Sämtliche Behörden des Vereinigten Königreiches können künftig eine speziell für den öffentlichen Dienst zugeschnittene Version von Libreoffice nutzen. Bereitgestellt wird dies durch den Partner Collabora, dessen kommendes Cloud-Angebot ebenfalls Teil der Vereinbarung ist.
Die portable Version des aktuellen OpenSSH 7.1 stellt Microsoft nun auch für Windows bereit. Interessierte können außerdem künftig zu dem Projekt beitragen. Der produktive Einsatz soll noch in der ersten Jahreshälfte 2016 möglich sein.
Noch im November sollen die Prototypen des Open-Pandora-Nachfolgers Pyra gefertigt werden. Zur Projektfinanzierung können nun Vorbestellungen für die erste Kleinserie des Linux-Handhelds abgegeben werden.
Etwas eher als üblich ist OpenBSD auf den Tag genau 20 Jahre nach der Projektgründung erschienen. Für bessere Sicherheit wird das NX-Bit nun auch in der 32-Bit-X86-Architektur genutzt, der Sudo-Befehl ist ersetzt worden und das System kann offiziell gezähmt werden.
Ab sofort gibt es originale Arduino-Boards mit dem Genuino-Logo auch aus deutscher sowie italienischer Produktion. Der Hersteller hat bereits viel Erfahrung mit Open-Source-Hardware.
Red Hat will Ansible kaufen. Das Open-Source-Framework zum Konfigurieren und Administrieren von Computern wird viel von Admins genutzt. Red Hat will seine Position bei Hybrid-Cloud-Management, Openstack und Containern ausbauen.
Alte Rechner können mit den Hardwareanforderungen moderner Betriebssysteme meist nicht mithalten. Also wandern sie auf den Schrott. Dabei können Linux-Distributionen die alten Computer wieder zum Laufen bringen.
Das hauseigenen Bildformat Vicar und die dazugehörige Software nutzt die Nasa unter anderem zum Übertragen und Verarbeiten der Bilder einiger ihrer Weltraummissionen. Ein Großteil der Software steht nun als Open Source auf Github bereit.
Der LLVM-Vorstand schlägt einen Verhaltenskodex für die Community vor. Damit will sich das Projekt auch nach außen explizit gegen Rassismus, Sexismus und Übergriffe jeder Art positionieren und für Offenheit und Toleranz einstehen. Schwere Probleme damit gab es bisher aber keine.
Modernes Spielzeug hat LEDs und Prozessoren, es kann nach Ansicht von Disney also für die Kommunikation mit sichtbarem Licht genutzt werden. Auf der Linuxcon hat die Forschungsabteilung des Konzerns ihre Ergebnisse dazu vorgestellt und ein magisches Prinzessinnenkleid präsentiert.
Eine neue Ransomware für Android tut sich nicht durch innovative Verbreitungswege hervor, sondern durch ein besonderes Design. Bei der Entwicklung der Malware wurde auf Open-Source-Komponenten zurückgegriffen.
Auf der Linuxcon erklärte ein Mitarbeiter der Beratungsfirma Pengutronix, warum sich freie Linux-Treiber für ARM-SoC lohnten. Am Beispiel des Etnaviv-Treibers zeigte er, dass leichte Codepflege, Sicherheit sowie lange Support-Zeiträume vor allem im Sinne der Industrie seien.
Die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert, wechselt zu Mozilla und soll dort die Innovationen vorantreiben. Diese Wahl passt zum Firefox-Hersteller, der sich für bestimmte Werbung im Netz sowie gegen einige Adblock-Anbieter ausspricht - und damit der Presse entgegenkommen will.
Vor einigen Wochen ist das lang erwartete, offizielle Raspberry-Pi-Display vorgestellt worden. Trotz runder Ecken haben sich im Test einige Kanten gezeigt.
Im Streit über die Anzeige von Werbung greift der Axel-Springer-Verlag zu einem drastischen Schritt. Alle Nutzer von Adblockern werden auf Bild.de ausgesperrt. Das Portal bietet nun ein "nahezu" werbefreies Abo an.
Die Abkürzung "bro" für die Brotli-Kompression halten die Beteiligten von Google und Mozilla für unangemessen, da diese einige Menschen verärgern könnte. Mit der neuen Abkürzung "br" wird Brotli auch mehr Erfolg bei der Standardisierung zugetraut.
Mozilla plant umfangreiche Änderungen am Firefox-Browser. Bis Ende nächsten Jahres sollen NPAPI-Plugins nicht mehr unterstützt werden. Die Gründe sind die gleichen wie die von Google.
Paranoid Android ist derzeit am Ende. Einer der führenden Köpfe des Projekts hat es für tot erklärt. Diese Meinung teilen aber nicht alle bei Paranoid Android und hoffen auf eine Wiederbelebung des Projekts.
Google will die Wartezeiten für den Aufruf mobiler Webseiten verkürzen. Dazu wurde das Projekt Accelerated Mobile Pages gegründet. Auch Betreiber von Webseiten machen dabei mit.
Eine neue Android-Malware nutzt zahlreiche Verfahren, um das Gerät der Nutzer zu rooten. Verbreitet wird sie über aggressive Werbenetzwerke und In-App-Werbeanzeigen.
Auf der Linuxcon wird deutlich, dass dem Kernel viele Maintainer fehlen, um bestimmte Teile des Codes dauerhaft zu pflegen. Die große Verantwortung und Arbeitsbelastung hält wohl viele von dem Posten ab. Die Kernel-Hacker arbeiten aber vorsichtig an einer Lösung.
Der Entwickler Matthew Garrett hat einen Linux-Fork gestartet, der ihm Gestaltungsspielräume für eigene Ideen geben soll, da Diskussionen mit Maintainern wie Linus Torvalds so entfallen. Dieses Entwicklungsmodell außerhalb des Hauptzweiges ist nicht ungewöhnlich.
Die Regel der GPL zu befolgen, habe einige direkte Vorteile für Unternehmen, darunter auch finanzielle, erklärt Bradley Kuhn auf der Linuxcon. Die Verfügbarkeit des Codes sorge letztlich sogar für Hackernachwuchs.
Sarah Sharp hat ihre Arbeiten am Linux-Kernel niedergelegt. Sie vermisse den nötigen persönlichen Respekt im Umgang miteinander und sie habe nicht mehr die Kraft, an einer Verbesserung mitzuwirken. Sie ist nicht die erste Person, die öffentlich die Zusammenarbeit mit der Kernel-Community kritisiert.
Das Qubes-Projekt will die Sicherheit des Betriebssystems durch konsequente Virtualisierung verbessern. Jetzt hat das Team Version 3.0 veröffentlicht - und dem Erbe von Caspar Bowden gewidmet.
Schon jetzt sei es aus der Sicherheitsperspektive immer besser, Container einzusetzen, als auf diese zu verzichten, sagt Linux-Entwickler Matthew Garrett. Für eine höhere Sicherheit müsse trotzdem noch viel Arbeit in vorhandene und neue Werkzeuge gesteckt werden.
Nach jahrelangen Problemen und Finanzierungslücken wird der Echtzeit-Zweig des Linux-Kernel künftig als kollaboratives Projekt der Linux Foundation geführt. Hauptentwickler Gleixner bekommt einen Posten ähnlich zu Torvalds oder Kroah-Hartman.
Die Free Software Foundation hat gemeinsam mit der Software Freedom Conservancy einen Leitfaden zur GPL-Durchsetzung veröffentlicht, der Ziele und Prinzipien dazu enthält. So sollte das Vorgehen Lizenzeinhaltung und Gemeinschaft dienen statt finanziellen Interessen.
Sicherheitstipps und deaktivierte Telnet-Daemons: Eine neue Malware möchte Internetnutzer erziehen. Die Entdecker raten trotzdem dazu, das Programm zu entfernen.
Um den neuen Kompressionsalgorithmus Brotli von Google einfach in dem Werkzeug Curl verwenden zu können, hat dessen Maintainer nun einen Wrapper für Brotli erstellt. Die so entstandene Bibliothek sollte sich auch leicht von anderen Projekten weiterverwenden lassen.
Etwa 115 Millionen Zeilen Quellcode umfassen die Kollaborationsprojekte, an denen die Linux Foundation beteiligt ist. Der Linux-Kernel ist von dieser Zählung ausgeschlossen. Untersucht wurden dafür aber etwa Dronecode, Xen, Tizen oder auch die Open-Container-Initiative und viele weitere.
Wegen ihres Werbeblockers Adblock Plus wird die Eyeo GmbH von der Werbewirtschaft stark angefeindet. Nun zieht sich die Firma aus der Kontrolle über die akzeptierte Werbung zurück.
Die bekannte Linux-Distribution des Rasberry Pi, Raspbian, baut mehr auf der aktuellen Debian-Distribution Jessie auf. Für Anwender ändern sich nur Details.