Open Source: KDE sammelt Spenden für Plasma Mobile

Für ihren geplanten Hackathon im September 2015 in Randa sammelt die KDE-Community Geld. Auf dem sogenannten Randa Sprint soll vor allem die Entwicklung des Smartphone-OS Plasma Mobile vorangetrieben werden.

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Die Teilnehmer des Randa Sprints 2010
Die Teilnehmer des Randa Sprints 2010 (Bild: KDE)

In zehn Tagen sind bereits mehr als 2.500 von den erwarteten 38.500 US-Dollar eingegangen. Mit den Spenden soll der sogenannte Sprint in Randa nahe Zermatt in der Schweiz finanziert werden. Dort treffen sich die KDE-Hacker zwischen dem 6. und 13. September 2015. Unter dem Motto Bring Touch to KDE soll dort vor allem an der Weiterentwicklung der Smartphone-Oberfläche Plasma Mobile gearbeitet werden.

Bislang war die Entwicklung von Plasma Mobile ein reines internes Projekt der Firma Blue Systems und eher als technische Studie gedacht. Von nun an soll Plasma Mobile aber von der gesamten Community entwickelt werden. Ein erster Prototyp wurde auf der diesjährigen KDE-Konferenz Akademy vorgestellt.

Hackathon für diverse KDE-Projekte

Auf dem Randa Sprint wollen die KDE-Hacker vor allem das Projekt KDEConnect vorantreiben. Damit soll die Kommunikation zwischen Smartphone und Desktop-Rechner ermöglicht werden. So soll es möglich sein, Systemmeldungen auf dem Smartphone auf dem Desktop zu erhalten oder KDE auf dem Desktop über das Smartphone fernzusteuern. Dazu wollen die Entwickler auch entsprechende KDE-Apps für Android bauen. An der App für Owncloud soll dort ebenfalls gearbeitet werden.

Aber nicht nur die mobile Plattform wollen sich die Entwickler in Randa vornehmen. Auch das Digikam-Projekt, die Videobearbeitungssoftware Kdenlive und die Lernsoftware Gcompris sowie die persönliche Informationsverwaltung sollen verbessert werden. Schließlich stehen noch allgemeine Verbesserungen an der Benutzeroberfläche sowie der Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzer im Fokus der Entwickler.

Gespendet werden kann noch bis zum Ende des Randa Sprints am 13. September 2015.

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