Abo
  • Services:
Anzeige
Mozilla warnt vor einer Sicherheitslücke im PDF-Viewer des aktuellen Firefox-Browsers.
Mozilla warnt vor einer Sicherheitslücke im PDF-Viewer des aktuellen Firefox-Browsers. (Bild: Mozilla)

Security: Firefox-Schwachstelle erlaubt Auslesen lokaler Daten

Mozilla warnt vor einer Sicherheitslücke im PDF-Viewer des aktuellen Firefox-Browsers.
Mozilla warnt vor einer Sicherheitslücke im PDF-Viewer des aktuellen Firefox-Browsers. (Bild: Mozilla)

Über einen Fehler im PDF-Viewer von Firefox können Unbefugte lokale Dateien auslesen. Die Schwachstelle ist inzwischen behoben, Updates sollten bald verfügbar sein. Der Fehler wurde aber bereits ausgenutzt.

In aktuellen Versionen des Firefox-Browsers mit integriertem PDF-Viewer ist ein Fehler entdeckt worden, der bereits von Unbekannten ausgenutzt wurde. Über die Schwachstelle lassen sich lokale Dateien auslesen und auf einen externen Server hochladen. Mozilla hat den Fehler bereits behoben. Anwendern wird dringend geraten, Updates einzuspielen, denn der Fehler wurde bereits aktiv ausgenutzt.

Anzeige

Unbekannte haben ein Exploit der Schwachstelle über eine Anzeige auf einer russischen Webseite verbreitet. Der Schadcode liest unter Windows etwa Konfigurationsdateien für Subversion, s3browser sowie Filezilla und andere FTP-Clients aus. Unter Linux versuche die Malware, die Passwortdatei /etc/passwd, Benutzereinstellungen für SSH sowie Verlaufsdaten für die Bash und die Datenbanken MySQL sowie PostgreSQL auszulesen, berichtet Mozilla-Sicherheitsexperte Daniel Veditz in einem Blogeintrag. Dieser spezielle Exploit lasse zwar Mac-Nutzer außen vor, diese Firefox-Version sei aber ebenfalls für den Angriff anfällig. Veditz rät Nutzern, die Passwörter und Schlüssel auszutauschen. Der Exploit hinterlasse keinerlei Spuren auf dem angegriffenen Rechner.

Updates bereits verfügbar

Der Fehler wurde in der Umsetzung der sogenannten Same Origin Policy der Javascript-Implementierung des Browsers entdeckt. Normalerweise sorgt diese Sicherheitsbarriere dafür, dass nur Javascript-Code ausgeführt werden darf, dessen Herkunft validiert wurde. Im PDF-Viewer war diese Herkunftsprüfung offenbar nicht korrekt umgesetzt. So konnten Angreifer zwar nicht beliebigen Javascript-Code, wohl aber Schadcode im Kontext lokaler Dateien ausführen und so aus der Sandbox ausbrechen.

Wer die Desktopversion von Firefox verwendet, sollte auf Version 39.0.3 beziehungsweise ESR 38.1.1 aktualisieren. Das Update wird seit heute Vormittag auch automatisch verteilt. Die Android-Version von Firefox enthält keinen integrierten PDF-Viewer und ist deshalb von der Schwachstelle nicht betroffen. Möglicherweise seien Nutzer von Adblockern ebenfalls vor dem Exploit geschützt, schreibt Veditz. Welche Adblocker-Software und welche entsprechenden Filter gesetzt werden müssten, sagt Veditz aber nicht.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 08. Aug 2015

+1000

JouMxyzptlk 08. Aug 2015

Oh bitte, was ist denn das für ein klugscheißen? Realität: Die Kunden machen die...

Anonymer Nutzer 08. Aug 2015

Ist eigentlich nur vom PDF-Viewer abhängig. Hat dein "TorBrowser" einen PDF-Viewer,dann...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. domainfactory GmbH, Ismaning
  2. CBC ComputerBusinessCenter GmbH, Frankfurt am Main
  3. BASF SE, Ludwigshafen
  4. PUSCH WAHLIG LEGAL, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Signal Foundation

    Whatsapp-Gründer investiert 50 Millionen US-Dollar in Signal

  2. Astronomie

    Amateur beobachtet erstmals die Geburt einer Supernova

  3. Internet der Dinge

    Bosch will die totale Vernetzung

  4. Bad News

    Browsergame soll Mechanismen von Fake News erklären

  5. Facebook

    Denn sie wissen nicht, worin sie einwilligen

  6. Opensignal

    Deutschland soll auch beim LTE-Ausbau abgehängt sein

  7. IBM Spectrum NAS

    NAS-Software ist klein gehalten und leicht installierbar

  8. Ryzen V1000 und Epyc 3000

    AMD bringt Zen-Architektur für den Embedded-Markt

  9. Dragon Ball FighterZ im Test

    Kame-hame-ha!

  10. Für 4G und 5G

    Ericsson und Swisscom demonstrieren Network Slicing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Entdeckertour angespielt: Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
Entdeckertour angespielt
Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte
  1. Assassin's Creed Denuvo und VM Protect bei Origins ausgehebelt
  2. Sea of Thieves angespielt Zwischen bärbeißig und böse
  3. Rogue Remastered Assassin's Creed segelt noch mal zum Nordpol

Axel Voss: "Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
Axel Voss
"Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Ratspräsidentschaft schlägt deutsches Modell vor
  2. Fake News Murdoch fordert von Facebook Sendegebühr für Medien
  3. EU-Urheberrechtsreform Abmahnungen treffen "nur die Dummen"

  1. Warum sind Ports aufs PCB gelötet?

    FreierLukas | 22:18

  2. Was hat das mit dem Artikel zu tun?

    pommesmatte | 22:18

  3. Re: Die Praxis wird noch zunehmen

    Yash | 22:18

  4. Re: Autos brauchen keinen extra Ton

    mortates | 22:15

  5. Re: Bitte endlich mehr 10Gbit ports am Mainboard

    honna1612 | 22:04


  1. 21:26

  2. 19:00

  3. 17:48

  4. 16:29

  5. 16:01

  6. 15:30

  7. 15:15

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel