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Security: Kali Linux 2.0 als Rolling Release veröffentlicht

Keine Versionssprünge mehr für Kali Linux: Ab Version 2.0 sollen einzelne Updates die Linux-Distribution für IT-Sicherheitsexperten stets auf dem aktuellen Stand halten. Die Pro-Variante von Metasploit mussten die Kali-Entwickler aber entfernen.

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Kali Linux 2.0 wurde freigegeben.
Kali Linux 2.0 wurde freigegeben. (Bild: Kali Linux)

Das Kali-Linux-Team hat Version 2.0 seiner Linux-Distribution freigegeben. Das auf die Überprüfung der IT-Sicherheit getrimmte Betriebssystem soll künftig als Rolling Release laufend mit Software aus Debians Testing-Zweig auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Aber nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die diversen Werkzeuge werden laufend aktualisiert. Dazu wurde ein neues System integriert, das Nutzer auf Updates hinweist.

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Der Entwickler des Metasploit-Frameworks hat die Kali-Linux-Entwickler indes gebeten, künftig auf die Community- und Pro-Variante seiner Werkzeuge zur Prüfung der internen IT-Sicherheit zu verzichten. Stattdessen wird lediglich die quelloffene Version in Kali Linux integriert. Wer die offiziellen Pakete von Rapid7 nutzen will, muss sich dort registrieren und die Pakete in Kali-Linux selbst installieren. Die Open-Source-Variante in Kali Linux wird künftig auch nicht mehr in einem einzelnen Paket eingerichtet. Nutzer müssen beispielsweise künftig dessen Netzwerk- und Datenbankdienste selbst einrichten und starten.

Debian Jessie als Basis

Darüber hinaus haben die Entwickler Kali Linux 2.0 mit aktueller Software ausgestattet. Als Basis dient die Linux-Distribution Debian 8 alias Jessie mit dem Linux-Kernel 4.0. Als Desktops lassen sich wahlweise KDE, Xfce, Enlightenment in Version e17, Lxde, Mate oder I3wm nutzen. Mittlerweile haben sich die Kali-Entwickler auch mit Gnome 3 angefreundet. Für ihre Linux-Distribution haben sie den Desktop angepasst und mit einigen nützlichen Werkzeugen erweitert. Allerdings warnen sie vor den erhöhten Hardwareanforderungen. Als ressourcenschonende Variante empfehlen sie daher ihre Minimalversion mit Xfce und einer Auswahl nützlicher Werkzeuge. Die Images für virtuelle Maschinen wie Virtualbox und VMware sind jedoch standardmäßig mit Gnome 3 ausgestattet. Wer sein eigenes Image zusammenstellen will, kann eine entsprechende Anleitung konsultieren.

Kali Linux 2.0 wurde auch für diverse ARM-Plattform erstellt. Sie sollen auf sämtlichen bekannten Entwicklerplatinen, etwa dem Raspberry Pi, laufen. Außerdem lässt sich Kali Linux auch auf diversen Chromebooks nutzen. Und schließlich wurde auch die mobile Version von Kali Linux namens Nethunter aktualisiert. Images gibt es für sämtliche aktuellen Nexus-Geräte und das Oneplus One.

Kali Linux 2.0 steht auf der Webseite des Projekts zum Download bereit.



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Anonymer Nutzer 13. Aug 2015

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