Abo
  • Services:
Anzeige
Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle hat ihre ersten eigenen Zertifikate erstellt.
Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle hat ihre ersten eigenen Zertifikate erstellt. (Bild: Let's Encrypt)

Kostenlose TLS-Zertifikate: Let's Encrypt kann bald Arbeit aufnehmen

Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle hat ihre ersten eigenen Zertifikate erstellt.
Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle hat ihre ersten eigenen Zertifikate erstellt. (Bild: Let's Encrypt)

Die von Mozilla und EFF gegründete Zertifizierungsstelle Let's Encrypt hat ihre Wurzelzertifikate erstellt. Damit haben die Beteiligten einen wichtigen Schritt unternommen, um mit der Arbeit beginnen zu können. Zudem gibt es einen Plan, wie alle Browser die Zertifikate sofort akzeptieren.

Anzeige

In einer sicheren Umgebung sind die Schlüssel und Zertifikate von Let's Encrypt in einer Key Ceremony erstellt worden, wie die Beteiligten mitteilten. Die Zertifizierungsstelle befindet sich noch im Aufbau und ist von Mozilla sowie der EFF mit der Unterstützung verschiedener Unternehmen gegründet worden, um kostenlose Zertifikate für die verschlüsselte Übertragung im Web anzubieten. Organisatorisch unterstützt wird das Projekt von der Linux Foundation.

Mit Hilfe der Wurzelzertifikate und denen für die eigene Zwischenstelle (Intermediate CA) von Let's Encrypt könnte nun theoretisch damit begonnen werden, Zertifikate für Endnutzer herauszugeben. Die dafür nötigen technischen Voraussetzungen sind zwar zurzeit noch nicht fertiggestellt. Der Schritt, die eigenen Zertifikate zu erstellen, ist dennoch als wichtig für das Voranschreiten der Arbeiten zu betrachten.

Zertifikate werden von allen Browsern akzeptiert

In der Ankündigung schreiben die Beteiligten auch, dass den Endnutzern ihre Zertifikate mit Hilfe der Zwischenstelle ausgestellt würden, so dass das Wurzelzertifikat offline bleiben könne - eine übliche Praxis. Die Zertifikate der Zwischenstelle sollen darüber hinaus von Identrust signiert werden. Letzteres ist ein Dienstleistungsunternehmen für viele Banken, dessen Zertifikate von allen gängigen Browsern als vertrauenswürdig eingestuft werden.

Anwender, die sich bei Let's Encrypt um ein Zertifikat für ihre Webseite bemühen, können entsprechend darauf vertrauen, dass ihre Verbindungen als sicher von dem Browser akzeptiert werden. Das meist mit CAcert in Verbindung gebrachte Problem, dass deren Zertifikate oft nicht akzeptiert werden, entfällt also. Die Macher von Let's Encrypt werden dennoch versuchen, auch ihr eigenes Wurzelzertifikat als vertrauenswürdig in den meistverbreiteten Browsern unterzubringen.

Zurzeit benutzt Let's Encrypt ausschließlich RSA-Schlüssel, der Einsatz von ECDSA soll aber folgen.


eye home zur Startseite
1ras 08. Jun 2015

Das Auslagern auf einen CDN zeigt bereits, dass entsprechender Aufwand nötig ist um den...

Iruwen 08. Jun 2015

Bei den CAs hat doch eh schon das Sterben eingesetzt, mindestens VeriSign und Thawte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. State Street Bank International GmbH, Frankfurt
  2. GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. flexis AG, Chemnitz
  4. ANSYS Germany GmbH, Otterfing (bei München)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Arrow, Pretty Little Liars, The Big Bang Theory, The 100)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Wer könnte jetzt auf Linux migrieren?

    hum4n0id3 | 06:05

  2. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    matzems | 06:02

  3. Re: Es bräuchte wirklich ein Essential Phone...

    masel99 | 06:02

  4. Re: Günstiger?

    Ovaron | 05:34

  5. Re: Warum nur Full HD?

    Vögelchen | 05:30


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel