Precision M3800 und Book XC1505 im Test: Schwergewichtige Linux-Notebooks für zu Hause

Das als mobile Workstation bezeichnete Precision M3800 mit 15-Zoll-Display gehört zu den wenigen Notebooks, die Dell mit vorinstalliertem Ubuntu anbietet. In der gleichen Leistungsklasse offeriert der auf Linux-Rechner spezialisierte Konkurrent Tuxedo sein Tuxedo Book XC1505. Wir prüfen, ob die Notebooks wirklich den Desktop-PC unter dem Schreibtisch ersetzen können.







In jedem der Testkandidaten arbeitet ein leistungsstarker Intel-Prozessor der Core-i7-Reihe mit vier Kernen. Dank Hyperthreading kann das Betriebssystem sogar acht logische Prozessoren nutzen. Die Bildschirmdiagonale misst in beiden Fällen 15,6 Zoll, die Grafikausgabe läuft standardmäßig über die im Prozessor integrierte Intel-Grafikeinheit HD Graphics 4600 und den quelloffenen i915-Treiber. Ubuntu gibt auf beiden Geräten das Bild in der maximal möglichen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten aus. Sowohl Dell als auch Tuxedo bieten gegen Aufpreis auch Displays mit höheren Auflösungen an, bis hin zu Quad-Full-HD mit 3.840 x 2.160 Pixeln.
| Modell | Dell Precision M3800 | Tuxedo Book XC1505 |
| Preis | 2279 Euro | 1900 Euro |
| Prozessor | Intel Core i7-4712HQ | Intel Core i7-4720HQ |
| Hauptspeicher | 16 GByte (2x8 GByte) | 32 GByte (4x8 GByte) |
| Bildschirmdiagonale | 15,6 Zoll | 15,6 Zoll |
| Chipsatzgrafik | Intel HD Graphics 4600 | Intel HD Graphics 4600 |
| Grafikkarte | Nvidia Quadro K1100M | Nvidia Geforce GTX 970M |
| Boot-Modus | UEFI (ohne Secure Boot) | BIOS |
| SSD | 256 GByte (Sandisk X110) | 250 GByte (Samsung 850) |
| Festplatte | Keine | 1 TByte (Western Digital Blue) |
| WLAN und Bluetooth | Intel Wireless AC 7260 | Intel Wireless AC 7265 |
| Ethernet | 1 GBit (über Adapter) | 1 GBit |
| USB-Anschlüsse | 1 x USB 2.0, 2 x USB 3.0 | 3 x USB 3.0, 1 x USB 3.0/eSATA |
| Speicherkartenleser | Ja | Ja |
| Audio-Anschlüsse | Headset | Mikrofon, Kopfhörer, S/PDIF |
| Integrierte Kamera/Mikrofon | Ja / Ja | Ja / Ja |
| Monitoranschluss | HDMI | HDMI, Mini-Displayport |
Als Betriebssystem meldet sich jeweils Ubuntu 14.04 LTS in der 64-Bit-Variante. Bei Tuxedo Computer dürfen Käufer im Onlineshop alternativ aber auch das aktuelle Ubuntu-Release, Kubuntu und Xubuntu (LTS oder aktuell), Linux Mint oder Opensuse vorinstallieren lassen.
Dell Precision M3800 mit fummeliger Toucheingabe
Der Deckel des Dell Precision M3800 besteht aus mattem Metall, die Unterschale aus schwarzem Kunststoff. Das komplette Notebook wirkt recht robust und gut verarbeitet, es wiegt 1,88 kg. Der beiliegende Quick Start Guide besteht aus einem kleinen Faltblatt, das lediglich die Inbetriebnahme von Windows erklärt sowie alle Anschlüsse erläutert. Informationen zu Ubuntu liefert Dell gut versteckt und ziemlich spärlich lediglich online in seiner Knowledge Base(öffnet im neuen Fenster) .







Die Handballen liegen beim Tippen neben dem Touchpad auf einer angenehm weichen, gummierten Oberfläche. Durch den Handschweiß dürfte diese jedoch schnell speckig werden, wie Erfahrungen mit ähnlich überzogenen Eingabegeräten vermuten lassen. Das Testgerät verfügt über eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und englischem Layout. In Dells Onlineshop ist das M3800 aber auch mit einer deutschen Tastaturbelegung erhältlich(öffnet im neuen Fenster) .
Die einzelnen Tasten liegen etwas weiter auseinander als beim Tuxedo. Dank des gut spürbaren Druckpunkts ist das Schreibgefühl angenehm. Die Funktionstasten in der obersten Reihe lösen standardmäßig Sonderfunktionen aus, wie etwa die Lautstärkeregelung. Um eine Funktionstaste wie F2 zu aktivieren, muss gleichzeitig die Fn-Taste betätigt werden – insbesondere in Office-Anwendungen kann das sehr lästig werden. Auf dem Tuxedo-Notebook sind die Tasten erfreulicherweise genau andersherum belegt.
Anschluss gesucht
Das Precision M3800 verfügt über je eine Thunderbolt- und USB-2.0- sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen. Des Weiteren gibt es einen Speicherkartenleser, einen Anschluss für ein Headset und eine eingebaute Webcam nebst Mikrofon. Externe Monitore lassen sich ausschließlich per HDMI anschließen. Als Prozessor wird ein Intel Core i7-4712HQ mit 2,3 GHz Basistakt eingesetzt, der auf insgesamt 16 GByte Hauptspeicher zugreifen darf.
Netzwerk, Grafik, Speicher
Ein Netzwerkkabel lässt sich nur über den mitgelieferten USB-auf-Ethernet-Adapter anschließen. Den Adapter erkennt Ubuntu problemlos – vorausgesetzt, er wird erst nach dem Einschalten des Geräts eingestöpselt. Beim Aufwecken aus dem Energiesparmodus sowie bei einem Warmstart stellt Ubuntu hingegen die Verbindung über den Adapter sofort wieder her. Der Hersteller des Netzwerkchips ließ sich nicht ermitteln, unter Linux meldet sich der Adapter nur als Network Interface. Den für WLAN und Bluetooth zuständigen Baustein erkennt Ubuntu korrekt als Intel Wireless AC 7260. Er unterstützt die WLAN-Standards 802.11/a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0.







Im Testgerät steckte eine 256 GByte große SSD des Typs Sandisk X110, die Dell in nicht weniger als fünf Partitionen unterteilt: Das Root-Dateisystem liegt zusammen mit den Home-Verzeichnissen auf einer rund 200 GByte großen Partition, die Swap-Partition umfasst 31 GByte.
Neben einer etwa 500 MByte großen Partition für den EFI-Bootloader (EFI System Partition) gibt es zwei weitere mit FAT32 formatierte, aber nicht eingehängte Plattenabschnitte. Den ersten belegt bis fast an den Rand seiner rund 3 GByte ein Wiederherstellungssystem, das der Assistent auf Verlangen zurückspielt. Die zweite FAT32-Partition ist knapp 40 MByte groß, versteckt und komplett leer.
Zwei Grafikchips
Außerdem steckt im Precision M3800 der für professionelle Workstations gedachte Nvidia-Grafikchip Quadro K1100M. Für diesen installiert Dell in Ubuntu den proprietären Nvidia-Treiber in Version 340.46 vor. Zum Umschalten auf diese Grafikkarte nutzt Dell die Prime-Technik: Mit sudo prime-select nvidia wird auf den Nvidia-Chip umgeschaltet, sudo prime-select intel wählt die stromsparende Intel-Grafik aus. Der eingestellte Grafikchip bleibt auch nach einem Neustart aktiv.
Vom Einschalten bis zum Erscheinen des Login-Bildschirms vergehen im Test knapp 17 Sekunden. Ein Aufkleber auf der Verpackung unseres Testgeräts verrät handschriftlich den Benutzernamen und das Passwort. Nach dem Anmelden erscheint automatisch ein von Dell entwickelter Assistent. Mit ihm lässt sich das Notebook in seinen Auslieferungszustand zurückversetzen und vorbeugend ein Datenträger zum Wiederherstellen des Betriebssystems erstellen.







Den Firefox-Browser von Ubuntu hat Dell gegen Chromium ausgetauscht. Darüber hinaus findet sich in den Paketquellen ein spezielles, auf den Canonical-Servern beheimatetes Dell-Repository, das unter anderem eine Kamera- und eine Gallery-App ausliefert. Die Kamera-App zeigt lediglich das laufende Bild an und schießt per Mausklick ein Foto. Der Zugriff auf die Webcam gelang aber auch aus anderen Programmen, wie beispielsweise Cheese. Die Gallery-App präsentiert alle Bilder aus dem gleichnamigen Ordner. Zudem kann sie einzelne Fotos automatisch verbessern und löschen.
Der Touchscreen des Precision M3800 funktioniert zwar unter Ubuntu einwandfrei, erweist sich in der Praxis aber eher als Gimmick: Zum einen verschmieren Fingerabdrücke schnell den Bildschirm, zum anderen lässt sich mit dem Finger nur selten der gewünschte Menüpunkt treffen. Die Symbolgröße auf dem Bildschirm lässt sich in den Systemeinstellungen immerhin so vergrößern, dass sie bequemer per Touch-Eingabe zu erreichen sind.
Das Tuxedo Book XC1505 ist ein Schwergewicht
Beim Öffnen der Verpackung des Tuxedo-Testrechners fallen uns neben dem Netzteil und einem kleinen Reinigungstuch auch ein Handbuch und eine DVD mit Ubuntu 14.04 entgegen. Wer doch lieber Windows installieren möchte oder muss, für den gibt es noch zwei passende Treiber-DVDs. Da das Testgerät kein DVD-Laufwerk hat, wäre allerdings ein USB-Stick sinnvoller gewesen. Windows selbst ist nur gegen Aufpreis zu haben. Als nette Zugaben liegen in der Verpackung noch ein Notizblock, ein Mauspad mit Tuxedo-Aufdruck sowie zwei Plakate mit einem Comic-Pinguin.







Das Handbuch enthält eine Kurzanleitung in vier Sprachen. Es erläutert die Inbetriebnahme, stellt die Anschlüsse vor und widmet sich sogar der Konfiguration eines Raids – eine auf Notebooks eher selten genutzte Funktion. Weitere Abschnitte erklären die mitgelieferte Windows-Software, zu Linux schweigt sich auch das Tuxedo-Handbuch aus. Immerhin fällt die Kurzanleitung ausführlicher aus als das Faltblatt von Dell. Eine kopierte DIN-A4-Seite weist schließlich noch auf die Tuxedo-Support-Datenbank hin(öffnet im neuen Fenster) . Dort findet man Hilfsskripte, weitere Anleitungen, Treiber und Bios-Updates. Das Blatt macht darauf aufmerksam, dass man die Webcam immer erst explizit mit einer Tastenkombination aktivieren müsse. Auf unserem Testgerät allerdings ist das nicht notwendig, Cheese zeigt sofort ein Bild an.
Kantiges Kistchen
Das Tuxedo Book XC1505 hat ein Gehäuse aus mattem, schwarzem Metall. Es zieht Fingerabdrücke recht stark an, die Handballen liegen beim Schreiben auf einer kühlen Oberfläche. Zahlreiche Schlitze im Unterboden geben den Blick auf gleich drei Lüfter frei. Der Geräuschpegel bleibt jedoch selbst unter Volllast erträglich. Insgesamt wirkt das recht kantige Tuxedo-Notebook etwas weniger robust als der Dell-Konkurrent, ist aber mit 2,5 kg noch deutlich schwerer. Das Netzteil des Tuxedos erinnert in Größe und Gewicht an einen kleinen Ziegelstein, was den Transport in Notebook-Taschen erschwert. Dafür hält der Akku nach einem Stromausfall bei normaler Nutzung noch wesentlich länger als das Dell-Pendant.
Die Tastatur des XC1505 verfügt über einen Ziffernblock, ein deutsches Layout und eine Hintergrundbeleuchtung. Der Druckpunkt der Tasten ist ebenfalls gut spürbar, das Tippgefühl vergleichbar mit dem beim Konkurrenten. Das Touchpad des Tuxedo hat zwei abgesetzte, leichtgängige Tasten für Links- und Rechtsklick, während beim Dell-Notebook zum Klicken die Ecken des kompletten Touchpads heruntergedrückt werden müssen. Zwischen den beiden Maustasten des Tuxedos liegt ein Fingerabdruckscanner, der sich über das vorinstallierte Kommandozeilenprogramm Fprint nutzen lässt(öffnet im neuen Fenster) . Das Touchpad erkennt eine Geste aus zwei Fingern erst, wenn die Finger relativ weit gespreizt werden.
Das Tuxedo Book XC1505 verfügt über einen SD/MMC-Kartenleser, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss sowie drei USB-3.0-Schnittstellen. Auf der Rückseite wartet zusätzlich noch ein kombinierter eSATA- und USB-3.0-Anschluss. Schließlich gibt es noch jeweils eine Buchse für ein Mikrofon, einen Kopfhörer und den S/PDIF-Ausgang. Daneben bringt der Tuxedo noch eine eingebaute Kamera und ein eingebautes Mikrofon mit. Externe Monitore lassen sich per HDMI oder über zwei Mini-Display-Ports anflanschen.
Ungewöhnliches HDMI-Problem
Im Test funktioniert auf dem Tuxedo Book XC1505 die Bildschirmausgabe via Mini-Display-Port auf Anhieb problemlos. Per HDMI angeschlossene Monitore allerdings erkennt unser Testgerät zwar korrekt, will darauf jedoch nur ein schwarzes Bild anzeigen. Der Grund für dieses Verhalten ließ sich bis Redaktionsschluss nicht mehr abschließend klären. Tuxedo Computer vermutet einen Hardwaredefekt und zeigt in einem Video auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) , dass es normalerweise genügt, einen Monitor an die HDMI-Schnittstelle anzuschließen, um ein Bild zu erhalten.
Unter der Haube
Herz des Systems ist ein Intel-Prozessor Core i7-4720HQ mit 2,6 GHz Basistakt, der auf satte 32 GByte Hauptspeicher zugreifen kann. Im Workstation-Benchmark der Phoronix-Testsuite liegt er stets leicht vor seinem Kollegen im Dell-Notebook, in der Praxis dürften die Unterschiede jedoch kaum auffallen. Um die Kommunikation via WLAN und Bluetooth kümmert sich das von Ubuntu problemlos erkannte Intel-Modul AC7265. Wie beim Dell kennt es die WLAN-Standards 802.11a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0. Gegen Aufpreis baut Tuxedo zusätzlich ein Mobilfunkmodul für 3G- und 4G-Netze ein.
Der Tuxedo-Testrechner startet im Bios-Modus, nicht wie das Dell-Notebook mit EFI. Nach dem Einschalten fährt Ubuntu 14.04 in der 64-Bit-Fassung hoch. Der beim ersten Start erscheinende Einrichtungsassistent fragt unter anderem die gewünschte Tastaturbelegung ab und richtet ein neues Benutzerkonto ein. Tuxedo Computer bindet ein eigenes Repository ein, in dem vor allem Grafiktreiber und das Tuxedo-Hintergrundbild liegen. Vom Einschalten des Notebooks bis zum Auftauchen des Login-Bildschirms vergehen nur knapp 14 Sekunden.
Im Tuxedo Book XC1505 steckt eine 250 GByte große Samsung-850-SSD. Darauf liegen die knapp 170 GByte große Systempartition, eine 15 GByte große Swap-Partition, eine 50 GByte umfassende Partition für die Home-Verzeichnisse und eine 1 MByte große EFI-Boot-Partition. Zusätzlich steckt im schwarzen Gehäuse eine 1-TByte-Festplatte, die sich als Western Digital Blue zu erkennen gibt. Ihre einzige, Ext4-formatierte Partition erstreckt sich über die komplette Platte und findet sich in Ubuntu im Verzeichnis /data eingehängt wieder. Beide Laufwerke haben eine GUID-Partitionstabelle.
Bunte Bilder
Der Intel-Chipsatzgrafik steht mit dem Nvidia Geforce GTX 970M einer der leistungsfähigsten Notebook-Grafikchips zur Seite. Er arbeitet nach dem Einschalten des Gerätes zunächst automatisch mit, erst das vorinstallierte Ubuntu schaltet ihn über Bumblebee ab(öffnet im neuen Fenster) . Damit später ein Programm auf dem Geforce-Chip läuft, muss es über die Hilfsprogramme "optirun" oder "primusrun" gestartet werden. Dann übernimmt der proprietäre Nvidia-Treiber in Version 343.22.
Auf der vorderen Gehäuseseite verraten mehrere LEDs unter anderem, ob der Akku leer wird, der Nvidia-Grafikchip arbeitet oder Caps-Lock aktiv ist. Das Dell-Notebook gibt lediglich über eine einzelne LED in der Caps-Lock-Taste den entsprechenden Status preis und zeigt an der linken Gehäuseseite mit mehreren Lämpchen den Ladezustand an.
Geteiltes Leid
Bei beiden Rechnern springen auch bei ruhendem Desktop immer wieder einmal kurz hörbar die Lüfter an. Zudem sorgt beim Tuxedo-Testgerät die Festplatte für ein ständiges leichtes Rauschen – sie läuft durch, obwohl wir sie nicht brauchten. Das Gehäuse des Tuxedo-Notebooks erwärmt sich im Test stärker als das des Dell. Die eingebauten Helligkeitssensoren bleiben bei beiden Probanden ungenutzt – die Helligkeit des Displays muss folglich immer über die entsprechenden Sondertasten selbst angepasst werden.
Um die Akkulaufzeit zu ermitteln, lassen wir die beiden Testkandidaten bei voll aufgedrehter Bildschirmhelligkeit ein HD-Video im Vollbildmodus abspielen. Das Duo schaltet fast gleichzeitig nach etwas über 2,5 Stunden ab – unterwegs kann also durchaus ein Spielfilm mit Überlänge angesehen werden. Die von Ubuntus Energiestatistiken gelieferten Laufzeit-Vorhersagen erweisen sich häufig als übertrieben konservativ. Beide Notebooks wachen während der Tests problemlos aus dem Energiesparmodus auf.
Verfügbarkeit und Fazit
Das Precision M3800 wie von uns getestet kostet bei Dell 2.279 Euro(öffnet im neuen Fenster) , für das XC1505 in der Testkonfiguration veranschlagte Tuxedo Computer 1.901 Euro(öffnet im neuen Fenster) . Speckt man bei der Ausstattung etwas ab, ist das Precision M3800 ab 2.022 Euro zu haben, der Einstiegspreis für das Tuxedo Book XC1505 liegt bei 1.400 Euro.
Fazit
Sowohl das Dell Precision M3800 als auch das Tuxedo Book XC1505 bieten genügend Leistung und Anschlüsse, um einen Desktop-Rechner zu ersetzen. Die Wahl hängt folglich vom Geschmack, der benötigten Ausstattung und nicht zuletzt vom Geldbeutel ab. Die üppige Hardwareausstattung sorgt aber für eine vergleichsweise geringe Akkulaufzeit. Nicht zuletzt sorgt das Gewicht dafür, dass sich die Notebooks wohl kaum für Arbeiten unterwegs eignen – vor allem das Modell von Tuxedo.
Das Tuxedo Book XC1505 bietet eine besonders üppige Ausstattung zu einem niedrigen Preis. Der Nvidia-Grafikchip sowie der Intel-Prozessor sind leistungsfähiger als die entsprechenden Komponenten im Dell Precision M3800. Dessen Gehäuse wiederum wirkt handlicher und robuster. Ubuntu läuft auf beiden Rechnern auf Anhieb problemlos – die flachen Geräte müssen nur aus dem Karton genommen, auf den Schreibtisch gelegt und eingeschaltet werden.
Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 06/15 des Magazins Linux User(öffnet im neuen Fenster) , das seit September 2014 wie Golem.de zum Verlag Computec Media gehört. Der Schwerpunkt des Heftes liegt bei den Shell-Tools und vermittelt einen umfassenden Eindruck, was mit ein paar einfachen Befehl auf der Kommandozeile alles bewirkt werden kann. Außerdem beschreiben weitere Artikel wie Kali Linux zur Netzwerksicherheit beitragen kann und wie auch Server zu Hause mit Cockpit und Linux Dash verwaltet werden können.



