Die auf eine einfache Nutzung ausgerichtete Distribution Ubuntu ändert erneut nur sehr wenig am Desktop. Umso mehr können sich Entwickler auf neue Werkzeuge freuen. Admins müssen sich mit Systemd als Init-Dienst vertraut machen.
Die stabile Version 5.1 von GCC bringt zusätzlich zum neuen Namensschema eine Bibliothek für Jit-Compiler. Unterstützt werden OpenMP 4.0 und OpenACC. Als Standard wird nun außerdem C11 verwendet, C++11 wird voll unterstützt.
Der TCP-Load-Balancer ist bisher der kommerziellen Variante von Nginx vorbehalten gewesen - nun steht auch eine Portierung für die Open-Source-Version des Webservers für alle Nutzer bereit, die damit auf externe Anwendungen verzichten können.
Jide präsentiert für sein großes Android-Tablet ein eigenes ROM, das wie ein Desktop-Betriebssystem aufgebaut ist und verbessertes Multitasking ermöglicht. Das Remix OS genannte ROM soll auch für andere Geräte kommen - für den Preis von 1 US-Dollar.
Biicode soll für die Programmiersprachen C und C++ das bieten, was Gem für Ruby und Pip für Python sind. Nun stellen die Entwickler wie geplant ersten Code bereit und hoffen auf größeres Engagement durch die Community.
Die auf Open-Source-Software spezialisierte Tochter von Microsoft wird wieder in den Hauptkonzern eingegliedert, wie deren Leiter Jean Paoli bekanntgibt. Sämtliche Mitarbeiter sollen von den Open-Source-Erfahrungen profitieren und diese soweit möglich auch umsetzen.
Mozillas Betriebssystem Firefox OS hat sich auch im Smartphone-Markt etabliert. Das noch junge Handy-Betriebssystem macht es Programmier-Einsteigern besonders leicht, erste eigene Apps zu entwickeln. Wir zeigen dies mit dem günstigen ZTE Open C und Ubuntu.
Die aktuelle Version 4.0 der digitalen Audio-Workstation Ardour gibt es jetzt für Windows, auch wenn diese noch nicht offiziell unterstützt wird. Ardour ist mit dem Update zudem nicht mehr von der Schnittstelle Jack abhängig.
Der für das GNU-System entwickelte Kernel Hurd ist in Version 0.6 erschienen. Das virtuelle Dateisystem Procfs ist neu hinzugekommen und der Init-Server nutzt nun ein Sys-V-ähnliches Startprogramm.
Das mit Linux 4.0 eingeführte Live-Patching wird im kommenden Fedora 22 nicht verwendet. Ob es je benutzt wird, bleibt nach Aussage eines Kernel-Maintainers fraglich.
Ein Schritt vor und zwei zurück: Nach dem ersten missratenen Versuch ist das quelloffene Journalisten-Werkzeug Linius nun lizenzkonform. Dafür wurde das vom Bayerischen Rundfunk mitentwickelte Tool an anderer Stelle verschlimmbessert.
Microsoft hat sich finanziell bei Cyanogen nicht beteiligt, doch nun gaben die Unternehmen eine Partnerschaft bekannt. Das dürfte dem Betriebssystem zu mehr Popularität verhelfen.
Der Openstack DACH Day 2015 findet im Juni in der Berliner Urania statt. Weil es in diesem Jahr keinen Linux-Tag gibt, haben die Organisatoren dafür einen eigenen Verein gegründet.
Die Entwickler des freien Nouveau-Treibers kritisieren, neue Nvidia-Grafikkarten seien Open-Source-unfreundlich. Behindert werden die Arbeiten der Linux-Entwickler demnach durch die signierte Firmware für die GPUs.
Um die zunehmende Fragmentierung der Big-Data-Infrastruktur Hadoop zu verhindern, hat sich Hortonworks unter anderem mit IBM und Pivotal zur Open Data Platform zusammengetan. Die Hadoop-Kerne ihrer Big-Data-Lösungen sollen miteinander abgestimmt werden.
Ein Vorschlag von Mozilla sieht vor, dass der Firefox-Browser künftig bestimmte neue Features nur noch über HTTPS-Verbindungen zulässt. Langfristig wird angestrebt, dass alle Webseiten HTTPS benutzen.
Mit LLILC entsteht ein neuer Compiler für .Net auf der Basis von LLVM. Aktuelle Compiler soll das Projekt zunächst nicht ersetzen. Außerdem stehen die Arbeiten erst am Anfang.
Mit über 100 Änderungen soll der Assembler-Code des Kernels für die x86-Architektur grundlegend überarbeitet werden. Die für Linux 4.1 vorgesehenen Neuerungen könnten aber einige Probleme für Nutzer bedeuten.
Mesa-Entwickler erhalten kostenlosen Zugang zu den von Valve produzierten Spielen. Das Angebot gilt damit im Grunde für alle Entwickler von Grafiktreibern unter Linux. Auch Debian-Entwicklern hatte Valve sein Spieleportfolio bereits geschenkt.
Sich selbst im laufenden Betrieb reparieren, das ist ab der jetzt erschienenen Version des Linux-Kernels 4.0 möglich - zumindest rudimentär. Die Funktion ist allerdings noch umstritten. Außerdem gibt es Abhilfe bei Rowhammer-Angriffen.
Durch Fuzzing-Technik können unter anderem Sicherheitslücken gefunden werden. Mit Libfuzzer stellt das LLVM-Projekt nun eine eigene Bibliothek dazu bereit und nutzt diese auch selbst für den Compiler Clang.
Mit Mobile ODIN konnten Android-ROMs ohne Custom Recovery auf eine Reihe von Samsung-Smartphones gespielt werden. Mit Flashfire hat der Programmierer Chainfire jetzt den Nachfolger vorgestellt, mit dem auch Nexus-Smartphones geflasht werden können.
Mit Let's Encrypt soll jeder Webseitenbetreiber einfach und vor allem kostenlos ein TLS-Zertifikat bekommen. Die Linux Foundation will das Projekt nun unterstützen, was finanzielle und organisatorische Vorteile bringen soll.
Das Cyanogenmod-Team ist mit der Einbindung von Android 5.1 in den eigenen Code fertig, die neuen Nightlies stehen kurz vor der Veröffentlichung. Explizit betonen die Programmierer, dass das neue CM12.1 ohne Probleme über alte CM-Versionen installiert werden kann.
Sehr große Dateien verlangsamen die Arbeit mit Git-Quellen häufig. Eine neue Technik von Github speichert die Daten auf einem eigenen Server. Der Arbeitsablauf mit Git soll dabei fast gleich bleiben.
Der Apple-II-Nachbau überrascht nicht nur durch seinen einfachen Hardwareaufbau, sondern auch seine clevere Implementierung, um die Limitierungen des Arduinos zu umgehen.
Update Das Ultrabook XPS 13 von Dell ist nun auch als Developer Edition mit Ubuntu verfügbar. US-Kunden haben dabei eine größere Auswahl als jene in Europa. Die Linux-Modelle sind etwas günstiger als ihre Pendants mit Windows.
Mit dem Rosa Desktop Fresh R5 bietet das russische Unternehmen Rosalab ein Linux-System an, das einen speziell optimierten Kernel mitbringt, äußerst stabil läuft und mit vielen aktuellen Hardware-Komponenten sehr gut zusammenarbeitet.
Für die kommende Version 4.0 wird das Mono-Projekt Open-Source-Code von Microsoft in seine .Net-Implementierung übernehmen. Das soll vor allem Fehler beheben und helfen, Differenzen der Implementierungen zu überwinden.
Oneplus hat die eigene Android-ROM Oxygen OS veröffentlicht. Das neue Betriebssystem lässt sich auf das One-Smartphone installieren, löscht dabei aber eine vorhandene Cyanogenmod-Installation und macht noch viele Probleme.
Apps für Android können jetzt auch direkt im Browser Chrome gestartet werden und lassen sich so unter Windows, Mac OS X oder Linux nutzen. Dazu hat Google sein Projekt App Runtime für Chrome erweitert.
Es gab zumindest Überlegungen, Quellcode von Windows freizugeben. Das sagte Mark Russinovich, ein leitender Entwickler bei Microsoft. Allerdings dämpfte er zugleich die Erwartungen.
Das Auswärtige Amt hat einen großen Teil seiner Rechner auf Windows 7 migriert. Der Großteil der Linux- und Windows-XP-Hybrid-Rechner ist damit nicht mehr im Einsatz. Nur im Serverbereich setzt das Auswärtige Amt mit einem hohen Anteil auf Linux und will das auch beibehalten.
Update Das kürzliche Auftauchen von falschen Google-Zertifikaten hat für die verantwortliche Zertifizierungsstelle CNNIC Konsequenzen: Google wirft sie aus dem Chrome-Browser. CNNIC soll die Chance erhalten, wieder aufgenommen zu werden, wenn sie das System Certificate Transparency implementiert.
Die Version 5.0 der Virtualisierungssoftware Virtualbox wird als Major Release bezeichnet. Jetzt steht eine erste Beta-Version zum Download bereit. Unter anderem können Festplatten-Images künftig verschlüsselt werden.
Auch nach langer Diskussion habe sich VMware geweigert, die Forderungen der GPL umzusetzen. Eine Klage sei damit unausweichlich geworden, sagte die Anwältin Karen Sandler auf der Libreplanet-Konferenz.
Vier überzeugende aktuelle Mini-PCs, HPs Elitedesk 800 Mini, Lenovos Thinkcentre Tiny M93p, Dells Optiplex 9020 Micro sowie Fujitsus Esprimo Q520, haben wir bereits getestet. Jetzt haben wir noch ausprobiert, wie gut sie mit Linux laufen.
Im aktuellen Firefox werden zentralisierte Zertifikatsperren, opportunistische Verschlüsselung für HTTP/2 und weitere TLS-Techniken umgesetzt. Zudem sollen Nutzer besser Feedback geben können sowie die MSE auf Youtube verwenden.
Auch auf Flickr erlaubt sind nun Werke, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen oder deren Urheber alle Rechte mit der CC0-Lizenz abgetreten haben. SpaceX nutzt dies bereits. Bei der Umsetzung half die Creative-Commons-Organisation.
Der Mozilla-Angestellte Daniel Stenberg vermutet, dass im kommenden Jahr Browser häufiger HTTP/2 als die alte Protokollversion verwenden werden. Dazu müsse die Webinfrastruktur aber noch verbessert werden, erklärt der Entwickler.
Nach der Aufspaltung der Projekte Openoffice und Libreoffice war lange nicht klar, wer das Rennen bei der Entwicklung machen würde. Vier Jahre später zeichnet sich jedoch ein deutlicher Gewinner ab.
Nach Vorwürfen gegen Allwinner habe das Unternehmen in einem Update die LGPL-Verletzungen nun wohl noch weiter verschleiert, schreibt Luc Verhaegen. Die betroffenen Symbole im Binärcode seien lediglich entfernt worden, nicht aber der Code.
Google will Dart für das gesamte Web bereitstellen. Dazu sollen der Compiler zu Javascript und die Integration der beiden Sprachen vorangetrieben werden. Native Unterstützung im Chrome-Browser durch eine virtuelle Maschine soll es nicht geben.
Lassen sich mit dem Bastelcomputer Raspberry Pi wirklich so einfach Projekte umsetzen? Auch für Linux-Novizen und Python-Anfänger ist das nicht unmöglich. Ein Selbstversuch.
Die kleine Platine Cantact samt Software soll das Abgreifen und Analysieren der Daten vereinfachen, die über den CAN-Bus in Fahrzeugen laufen. Cantact soll zwischen 60 und 100 US-Dollar kosten, das Platinenlayout und die Software sind aber auch frei erhältlich.
Unsichere und veraltete Verschlüsselungen aus einer Linux-Distribution zu entfernen, sei wesentlich schwieriger als gedacht, berichtet ein Intel-Entwickler. Sein Team will die Probleme mit OpenSSL und anderer Software aber beheben.
Update Wesentlich besser als bisher sind Benachrichtigungen für den Nutzer in Gnome 3.16 integriert. Dazu hat das Designteam die Nachrichtenleiste entfernt und die Kalenderanzeige erweitert. Außerdem stehen einige neue Anwendungen zum Ausprobieren bereit.