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Virtualisierung: Virtualbox 5.0 mit USB 3.0 und verschlüsselten Datenträgern

Die Version 5.0 der Virtualisierungssoftware Virtualbox wird als Major Release bezeichnet. Jetzt steht eine erste Beta-Version zum Download bereit. Unter anderem können Festplatten-Images künftig verschlüsselt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die erste Beta von Virtualbox 5.0 kann getestet werden.
Die erste Beta von Virtualbox 5.0 kann getestet werden. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Mit einer ersten zaghaften Paravirtualisierung und verschlüsselten Festplatten-Images wartet die nächste Hauptversion 5.0 von Virtualbox auf. Viel Arbeit haben die Entwickler zudem in den USB-Stack investiert. Künftig soll Virtualbox beispielsweise USB 3.0 unterstützen. Wann die finale Version erscheinen soll, ist bislang noch nicht bekannt.

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Über den neuen Xhci-Treiber, der USB-3.0-Geräte unterstützt, lassen sich in Virtualbox auch USB-Festplatten als virtuelle Datenspeicher einbinden. Außerdem kann der Datenverkehr künftig über die USB-Schnittstelle mitgeschnitten werden. Virtuelle SATA-Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb ein- oder aushängen (Hotplugging).

Nach außen verschlüsselte Datenträger

Für Gastsysteme stehen künftig mehr Instruktionen für externe Hardware zur Verfügung, darunter SSE 4.1, SSE 4.2 und der Zugriff auf das Kryptomodul AES-NI in Prozessoren. Außerdem lassen sich virtuelle Festplattenabbilder jetzt verschlüsseln. Dazu wurde ein entsprechendes Dialogfeld unter der Rubrik Allgemein integriert. Zur Auswahl stehen bislang AES-XTS256-PLAIN64 oder AES-XTS128-PLAIN64.

Die in Virtualbox 5.0 eingeführte Paravirtualisierung gilt indes nur für die Zugriffe auf die Zeitgeber des Wirts. Das soll für eine präzisere Zeitgebung in den Gastsystem sorgen. Ob die Paravirtualisierung, die über eine Softwareschnittstelle den Zugriff auf die Hardware über den Hypervisor erlaubt, weiter ausgebaut wird, ist nicht bekannt. Darüber hinaus haben die Entwickler den Audio-Stack modularisiert, um eine bessere Integration in das Klangsystem eines Wirts zu ermöglichen.

Optimierte Darstellung

Auch an der grafischen Oberfläche haben die Entwickler gefeilt. Drag-and-Drop funktioniert jetzt in beiden Richtungen bei Windows-, Linux- und Solaris-Gastsystemen. Die Inhalte von Gastsystemen lassen sich künftig skalieren, auch wenn die 3D-Beschleunigung aktiviert ist. Für den Betrieb unter Mac OS X wurde die Optimierung für Retina-Displays (HiDPI) umgesetzt. Noch sind nicht alle Neuerungen in der Dokumentation vermerkt. Sie werden gegenwärtig in einem entsprechenden Wiki gesammelt. Dort können auch Fehler gemeldet werden. Die Beta von Virtualbox lässt sich bei Virtualbox.org herunterladen.



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menno 03. Apr 2015

Ich hab den Eindruck, dass andere hier im Thread die Frage besser beantwortet haben...

ww 03. Apr 2015

Man kann sich VBox komplett zusammenscripten mit VBoxManage. Funzt Bestens und ohne...

HiddenX 03. Apr 2015

Ich kann es nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, aber ich meine es mit 2 Asus und einem...

DerVorhangZuUnd... 03. Apr 2015

Dummer Vergleich? Wieso? Der VMware Player ist kostenlos und bietet durch die Bank eine...

Niantic 02. Apr 2015

Ich find es auch schade dass colinux quasi gestorben ist... Aber was will man machen. Ich...


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