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Kostenlose TLS-Zertifikate: Linux Foundation unterstützt Let's Encrypt

Mit Let's Encrypt soll jeder Webseitenbetreiber einfach und vor allem kostenlos ein TLS-Zertifikat bekommen. Die Linux Foundation will das Projekt nun unterstützen, was finanzielle und organisatorische Vorteile bringen soll.

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Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle wird durch die Linux Foundation unterstützt.
Die gemeinnützige Zertifizierungsstelle wird durch die Linux Foundation unterstützt. (Bild: Let's Encrypt)

Die Linux Foundation (LF) wird gemeinsam mit dem bisherigen Träger, der Internet Security Research Group (ISRG), die gemeinnützig angelegte Zertifizierungsstelle Let's Encrypt betreiben. Das von Mozilla und der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) gestartete Projekt kann damit auf ähnliche Angebote zurückgreifen wie Yocto, Tizen, Xen und Opendaylight, welche die LF als kollaborative Projekte betreut.

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Mit Let's Encrypt soll es jedem Betreiber einer Webseite möglich sein, einfach verschlüsselte Inhalte anzubieten. Dazu sollen unter anderem kostenlose TLS-Zertifikate ausgestellt werden. Aber auch der Prozess zum Ausstellen dieser und die Verifizierung der Domains sollen wesentlich leichter umgesetzt werden, als dies derzeit der Fall ist.

Für den Aufbau der Zertifizierungsstelle ist die ISRG eigens als gemeinnütziges Unternehmen in Kalifornien gegründet worden. Dank der Zusammenarbeit mit der LF kann die ISRG deren Erfahrung und Dienstleistungen nutzen. Das betreffe allgemeine organisatorische Aufgaben, ebenso wie Dienste bei der Suche nach Kapitalgebern, die Finanzbuchhaltung, die Verwaltung von Verträgen mit Kunden sowie die Unterstützung durch Personal, heißt es in der Ankündigung der ISRG.

Offiziell starten soll die Arbeit von Let's Encrypt Mitte des Jahres, ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest. Finanziert wird die Arbeit neben Mozilla und der EFF auch von Unternehmen wie Cisco, Akamai, dem als Certificate Authority gegründeten Bankenkonsortium Identrust und Automattic, das unter anderem Wordpress.com betreibt. Der noch in Entwicklung befindliche Code von Let's Encrypt steht auf Github quelloffen zur Verfügung.



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Plasma 13. Apr 2015

Ist so ein Nerd-Beißreflex. Er liest "Verschlüsselung" und sofort kommt OMG! NSA! WTF!


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