Abo
  • IT-Karriere:

Ubuntu 15.04 angesehen: Auf die inneren Werte kommt es an

Die auf eine einfache Nutzung ausgerichtete Distribution Ubuntu ändert erneut nur sehr wenig am Desktop. Umso mehr können sich Entwickler auf neue Werkzeuge freuen. Admins müssen sich mit Systemd als Init-Dienst vertraut machen.

Artikel von veröffentlicht am
Ubuntu 15.04 nutzt standardmäßig Systemd.
Ubuntu 15.04 nutzt standardmäßig Systemd. (Bild: Screeshot: Golem.de)

Für Desktop-Nutzer, die bisher wichtigste Zielgruppe von Ubuntu, fallen die Neuerungen der Version 15.04 alias Vivid Vervet, wie schon beim Vorgänger, eher gering aus. Zu den üblichen Paket-Aktualisierungen hat das Ubuntu-Team sein Angebot für Entwickler aber erheblich ausgebaut. Außerdem nutzt Ubuntu nun Systemd als Standard-Init-Dienst.

  • Ubuntu 15.04 alias Vivid Vervet... (Bild:Screenshot Golem.de)
  • ....nutzt Systemd 219.....(Bild:Screenshot Golem.de)
  • ...mit weiteren Werkzeugen wie Logind, Timesyncd und dem Journal.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Systemd läuft als /sbin/init mit PID 1.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Umake soll die Installation von Entwicklungsumgebungen vereinfachen.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Die Firefox Dev-Edition ist schnell mit Umake installiert.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Als Kernel wird Linux 3.19 verwendet.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Die dauerhafte Anzeige der Menüs lässt sich nur über den Dconf-Editor steuern...(Bild:Screenshot Golem.de)
  • ...funktioniert dann aber problemlos.(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Vivid enthält Firefox 37....(Bild:Screenshot Golem.de)
  • ...und Libreoffice 4.4(Bild:Screenshot Golem.de)
  • Kubuntu 15.04 nutzt Plasma 5 als Oberfläche (Bild: ubuntu.com - CC-BY SA 3.0)
Ubuntu 15.04 alias Vivid Vervet... (Bild:Screenshot Golem.de)
Inhalt:
  1. Ubuntu 15.04 angesehen: Auf die inneren Werte kommt es an
  2. Ubuntu für Macher
  3. Kleinigkeiten am Standard-Desktop

Letzteres ersetzt in Vivid den Upstart-Dienst, der ursprünglich von dem Ubuntu-Sponsor Canonical erstellt wurde, um den Startprozess zu beschleunigen. Systemd verwendet jedoch neue Konzepte und bricht, anders als Upstart, in weiten Teilen mit dem noch vor einigen Jahren in Linux-Distributionen vorherrschenden Implementierungen Sys-V-Init.

Ubuntu orientiert sich an Debian

Vor allem deswegen wurde die Diskussion um Systemd in dem basisdemokratisch geführten Projekt Debian teils sehr harsch geführt. Letztlich setzte sich aber auch Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth für den Wechsel zu Systemd ein, nachdem das technische Leitungsgremium in Debian eine entsprechende Entscheidung getroffen hatte.

Die Ubuntu-Macher zögerten wohl auch deshalb vergleichsweise lang bei der Umsetzung, weil die Distribution trotz aller Unterschiede immer noch eine enge Verbindung zu Debian pflegt. Der Wechsel zu Systemd ist bereits von vielen Distributionen durchgeführt worden, wie etwa Fedora, Opensuse und Arch.

Stellenmarkt
  1. OMICRON electronics GmbH, Klaus, Bodenseeregion
  2. PSI Energie Gas & Öl, Essen

Wirklich grundlegende Probleme mit der Technik sollte es wegen der großen Nutzerbasis und der vielen Tester wohl aber nicht mehr geben. Immerhin konnten der neue Init-Dienst und die im Einklang mit Systemd programmierten Werkzeuge bereits in der vorangegangenen Version ausprobiert werden.

Umstieg leicht gemacht

Administratoren müssen sich vermutlich dennoch erst an den neuen Standard gewöhnen. Im Ubuntu-Wiki bietet allerdings eine recht ausführliche Übersicht einen Einstieg in den Umgang mit Systemd im Vergleich zu Upstart. Sollte der Wechsel bei den eigenen Systemen dennoch nicht ganz reibungslos ablaufen, kann mit wenig Aufwand weiterhin Upstart genutzt werden.

Erleichtert wird die Verwendung von Systemd aber auch durch die gelungene Integration mit anderen Werkzeugen. So verweist etwa das Programm zur Paketinstallation Dpkg bei Fehlern auf das Journal oder die Überprüfung des Systemd-Service.

Insbesondere erfahrene Systemd-Nutzer werden nun auch schneller eine Ubuntu-Installation administrieren können. Das Ziel von Systemd, eine Sammlung einheitlicher Userspace-Werkzeuge bereitzustellen, sorgt für eben diesen Vorteil.

Ubuntu für Macher 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,74€
  2. 4,32€
  3. 4,99€
  4. (-79%) 3,20€

peter_pan 29. Apr 2015

Software, die für Profis geschrieben wurde und dank des Herstellersupports eine Menge...

Seitan-Sushi-Fan 28. Apr 2015

Flash liegt generell im Sterben. Mozilla hat generell vor irgendwann das Plugin...

peter_pan 27. Apr 2015

KDE ist echt hübsch, aber sehhhr behäbig. Im Vergleich dazu sind Vista oder Unity...

Seitan-Sushi-Fan 27. Apr 2015

Wundert nicht, dass jemand, der KDE 5 sagt, Tearing für eine Angelegenheit...

Anonymer Nutzer 26. Apr 2015

Ich meine ebenda gelesen zu haben, dass es zu Problemen führt und deshalb nicht angeboten...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

    •  /