Abo
  • IT-Karriere:

Freie Bürosoftware: Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

Nach der Aufspaltung der Projekte Openoffice und Libreoffice war lange nicht klar, wer das Rennen bei der Entwicklung machen würde. Vier Jahre später zeichnet sich jedoch ein deutlicher Gewinner ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei Libreoffice wird inzwischen eifriger entwickelt als bei Openoffice.
Bei Libreoffice wird inzwischen eifriger entwickelt als bei Openoffice. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Die Entwicklung von Apache Openoffice und Libreoffice, den beiden freien Büroanwendungen, zeigt inzwischen auffällige Unterschiede. Während Libreoffice fast monatlich aktualisiert wird, gab es letztes Jahr nur zwei Veröffentlichungen von Openoffice. Auch die Zahl der beteiligten Entwickler unterscheidet sich deutlich.

Inhalt:
  1. Freie Bürosoftware: Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  2. Entwickler wandern zu Libreoffice

Der Kernel-Entwickler und Herausgeber der Webseite LWN.net, Jonathan Corbet, hat sich die Entwicklungsgeschichte der beiden Officepakete im vergangenen Jahr angesehen und einige Unterschiede festgestellt. Er kommt zu dem Schluss, dass Libreoffice das Rennen inzwischen gewonnen hat.

Eine Geschichte der Streitigkeiten

Zur Erinnerung: Openoffice ging aus der Bürosuite Staroffice hervor, als Sun Microsystems die bis dahin kostenpflichtige Software übernahm und später den Quellcode unter dem Namen Openoffice.org veröffentlichte. Als wiederum Oracle Sun Microsystems übernahm, kam es Ende 2010 wegen Lizenzen und der Entwicklung zu Streitigkeiten zwischen der Community und Oracle. Daraufhin wurde die Open Document Foundation gegründet, die das Büropaket seitdem unter dem Namen Libreoffice veröffentlicht. Oracle übertrug Openoffice später an die Apache Foundation. Dort wird die Software weiterhin unter dem Namen Apache Openoffice gepflegt.

Nach der Aufspaltung gab es immer wieder Streitigkeiten zwischen den beiden Entwicklergruppen, vor allem wegen der unterschiedlichen Lizenzierung der beiden Softwarepakete. Bis Oracle die Rechte an die Apache Foundation übertrug, galt neben der Lesser GNU Public License (LGPL) auch das Sun Microsystems Inc. Contributor Agreement für den Quellcode von Openoffice. Jeder Beitragende musste diese Vereinbarung unterschreiben und die Rechte an seinem Quellcode an Sun Microsystems oder später an Oracle übertragen. Libreoffice wurde sofort unter die LGPL und die Mozilla Public License gestellt. Beigetragener Code bleibt somit im Besitz der Entwickler.

Entwickler wandern zu Libreoffice 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,00€
  2. 54,00€
  3. 19,99€ (Release am 1. August)
  4. 69,00€ (Bestpreis!)

spiderbit 31. Mär 2015

Das mag schon sein aber solange es fuer das keine tastenkuerzel gibt bringt das alles...

bstea 31. Mär 2015

Standards gibts viele, nur wenn's keiner nutzt ist dessen Bedeutung gering. MSO ist ein...

violator 31. Mär 2015

Na dann sag ich den Jungs bei OpenOffice mal schnell, dass die ganz einfach alle paar...

violator 30. Mär 2015

Als ich das letzte mal was mit Impress gemacht hab ging das nicht, da hab ich nur doof...

bremse 30. Mär 2015

Ja, das war bei StarOffice besser. Scheint mir kein wirkliches Problem zu sein. Unter...


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /