Firefox OS: Wie Android-Apps auf Firefox OS laufen könnten

Mozilla will seine Strategie für Firefox OS ändern, um mehr Nutzer zu erreichen. Dazu sollen auch Android-Apps auf dem System laufen können. Wie das umgesetzt werden könnte, beschreibt nun ein US-Medium anhand eines Projekts des Mozilla-Technikchefs.

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Android-Apps sollen auch auf Firefox OS laufen.
Android-Apps sollen auch auf Firefox OS laufen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Dass Mozilla für Firefox OS künftig nicht mehr nur auf Billigsmartphones setzen möchte und auch Android-Apps auf dem Betriebssystem laufen sollen, hatte Cnet vor wenigen Wochen aus einer internen E-Mail erfahren. Nun beschreibt das US-Magazin, wie die Apps für Googles Mobilsystem auch auf Firefox OS laufen könnten, auch wenn noch keine offiziellen Details dazu bekannt sind. In dem Bericht beziehen sich die Autoren auf das Projekt j2me.js, das vor etwa einem Jahr durch Mozilla-Technikchef Andreas Gal gestartet worden ist.

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Dabei handelt es sich um die Implementierung der VM von Java Micro Edition, was auch als J2ME bekannt ist. Auf Github beschreiben die Entwickler, wie damit Anwendungen auf Firefox OS ausgeführt werden können. Auf einer Konferenz im vergangenen Jahr erklärte Gal, wie damit weniger umfangreiche Apps etwa von Feature-Phones auf Firefox OS lauffähig gemacht werden könnten.

Kompatibilitätsschicht birgt Probleme

Theoretisch ließe sich das System auch so erweitern, dass darüber zumindest einige sehr wichtige Anwendungen wie Whatsapp schnell für Firefox OS umgesetzt werden könnten. Grundlegende Probleme können damit wohl aber nicht überwunden werden, was der Herangehensweise geschuldet ist.

So ist Software, die Anwendungen zwischen verschiedenen Plattformen übersetzt und so Kompatibilität herstellt, oft mit einigen technischen Fehlern verbunden gewesen. Somit reicht der Nachbau auch häufig in vielen Details nicht an das Original heran. Außerdem fehlt App-Entwicklern wegen derartiger Versuche oft der Anreiz, für eine weitere Plattform zu programmieren, in diesem Fall Firefox OS. Ob dies also die richtige Vorgehensweise ist, bleibt abzuwarten.

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