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Sourceforge will keine Werbung mehr über verwaiste Projekte verteilen.
Sourceforge will keine Werbung mehr über verwaiste Projekte verteilen. (Bild: Sourceforge.net)

Nach Diskussion um Gimp: Sourceforge stoppt Verbreitung von Adware

Sourceforge will keine Werbung mehr über verwaiste Projekte verteilen.
Sourceforge will keine Werbung mehr über verwaiste Projekte verteilen. (Bild: Sourceforge.net)

Nach heftiger Kritik aus der Open-Source-Community will Sourceforge nun keine Werbung mehr über die Downloads verwaister Projekte verteilen. Die Gimp-Entwickler fordern derweil die Möglichkeit, eigene Projekte von dem Dienst entfernen zu können.

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Nach den Beschwerden der Gimp-Entwickler und daraufhin vieler Mitglieder der Open-Source-Community über Sourceforge, hat der Projekthoster nun verkündet, sein Vorgehen zu ändern. Wegen des negativen Feedbacks aus der Community werde keine Adware mehr ungefragt über die Downloads verwaister Projekte an Nutzer verteilt.

Das Angebot der Werbung werde aber bei Projekten aufrechterhalten, deren Entwickler dieser Praxis explizit zugestimmt haben, oder bei solchen, die dies bereits umsetzen. Das Opt-In soll also erhalten bleiben. Über das Programm Devshare beteiligt Sourceforge die Projekte auch an den Einnahmen, sofern diese der Darstellung von Werbung zustimmen.

Abkehr von Sourceforge muss möglich sein

Der ehemals bei Open-Source-Projekten sehr beliebte Hoster Sourceforge hatte vergangene Woche wohl den Zugang für die Windows-Builds von Gimp übernommen, um darüber Gimp-Installer mit Adware zu verteilen, worauf die beteiligten Entwickler hingewiesen haben. In einer längeren Stellungnahme bekräftigte das Gimp-Team am Wochenende erneut, dass Sourceforge ohne deren Wissen und Erlaubnis gehandelt habe.

Dieses Vorgehen stelle den Hoster in eine Reihe mit einer "zwielichtigen Menge von Download-Anbietern". Das Unternehmen habe das Vertrauen der Entwickler und Nutzer missbraucht. Diese Situation sei nicht zu lösen. Falls die Verantwortlichen dennoch an einer Zusammenarbeit interessiert seien, hätte das Gimp-Team einen Vorschlag.

Es fordert, dass es für jedes Projekt möglich wird, das Hosting auf Sourceforge einstellen zu können. Dazu gehöre das Entfernen von URLs sowie sämtlicher angebotener Dateien. Gespiegelte Installer oder andere Dateien sollen zudem nicht verändert werden.

Die Gimp-Entwickler selbst nutzen Sourceforge eigentlich bereits seit Jahren nicht mehr aktiv. Das gilt auch für andere Projekte. Der Maintainer des Qt-Ports von LXDE, Jerome Leclanche, rief erneut zu einer kompletten Abkehr von dem Dienst auf. Den Code und Anderes von Sourceforge entfernen zu können, ist zumindest derzeit aber nicht möglich.


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Nasenbaer 05. Jun 2015

Mitnichten. Gerade XSDs zwecks Validierung, oder die schwächere Alternative, DTD finde...



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