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Frank Karlitschek: Owncloud soll App-Platform werden

Um als Plattform für tausende Apps zu bestehen, müsse das gesamte Owncloud-Ökosystem gestärkt und angepasst werden, sagt Projektgründer Frank Karlitschek. Erste Änderungen beim Umgang mit Apps werden im kommenden Owncloud 8.1 umgesetzt.

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Owncloud will die Entwicklung von externen Apps fördern.
Owncloud will die Entwicklung von externen Apps fördern. (Bild: Owncloud)

Derzeit stehen etwa 50 Apps von Drittanbietern für Owncloud bereit. In einem Blogeintrag schreibt Projektgründer Frank Karlitschek dass diese Anzahl auf über 1000 gesteigert werden könne. Dazu müsse sich das Projekt aber noch mehr als Plattform für andere verstehen und einigen klaren Prinzipien folgen. Bereits mit dem kommenden Owncloud 8.1, das für Anfang Juli geplant ist, sollen erste Details der Plattformstrategie verfügbar sein.

APIs sollen lang unterstützt werden

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Die von Karlitschek beschriebenen Ideen sind dabei in der Softwareindustrie nicht neu. Dazu gehört etwa eine stabile öffentliche API, die explizit für die Nutzung durch Außenstehende vorgesehen ist. So wird auch langfristig die Lauffähigkeit von Apps gewährleistet. Der Gründer hält in seinen Ausführungen eine Unterstützung von mindestens drei Jahren für angemessen.

Betroffen davon seien nicht nur die PHP-API, sondern auch sämtliche anderen Bestandteile des Codes, welche bei einer Änderung die Arbeitsweise der App beeinträchtigen könnten. Dazu gehören Javascript und CSS oder gar Icons. Außerdem müssten die externen Programmierer darüber diskutieren können, welche Schnittstellen wie genutzt werden dürfen, um etwa die Öffnung privater APIs einzufordern.

Bessere Kommunikation und Dokumentation

Um die dezentrale Entwicklung der Apps zu fördern, müsse sich das Kernteam auch von dem Gedanken lösen, alle Entwickler persönlich zu kennen. Ebenso müssten wichtige Informationen etwa zu den APIs oder auch die Terminpläne des Projekts so offen wie möglich verbreitet werden.

Da aber nicht jeder der Mailingliste oder auch IRC-Diskussionen folgen kann, sollen alle relevanten Details über die Dokumentation verfügbar sein. Dies umfasse außerdem möglichst einfache Beschreibungen, Tutorials sowie "alle möglichen Ressourcen, die Entwicklern dabei helfen, loszulegen".

Dienst am Nutzer mittels Appstore

Bereits jetzt gibt es einen Marktplatz für die externen Apps, die Owncloud erweitern können. Je beliebter dieser werde, umso besser sei das auch für die Owncloud-Community. Damit Anwender bei all den Apps trotzdem nicht die Übersicht verlieren, soll deren Qualität künftig besser im Appstore dargestellt werden.

So gibt es offizielle Apps des Owncloud-Teams, anerkannte Apps und experimentelle. Für die drei Kategorien gelten jeweils unterschiedlich strenge Bedingungen, wozu neben der Nutzerbewertung auch technische Regeln gehören, etwa wie schnell auf Sicherheitslücken reagiert wird. Die Einstufung kann bei mangelhaftem Verhalten der Entwickler jederzeit wieder entzogen werden.

Eine ausführliche Beschreibung zu dem neuen App-Konzept samt ausformulierten Richtlinien findet sich in der Dokumentation zu der noch in Entwicklung befindlichen Version 8.1. Diese soll final Anfang Juli erscheinen. Mit der Veröffentlichung setzt das Team auch erstmals seinen geplanten Drei-Monats-Rhythmus um, auch wenn dieser beim ersten Versuch noch nicht eingehalten werden konnte.

Upgrades sollen künftig zwischen jeder beliebigen Version möglich sein, die vierteljährlichen Versionen sollen 18 Monate lang unterstützt werden.



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nille02 18. Jun 2015

Und Cyanogenmod hat auch nicht den einfachen User als Zielgruppe. Aber selbst wenn man...

rohrkrepierer 17. Jun 2015

Automatische Deaktivierung funktionierte bei mir aktuell von 8.0.3 auf 8.0.4.

EQuatschBob 17. Jun 2015

Seafile kann weder CalDAV noch CardDAV und diese Features sind auch nicht geplant.

Nebucatnetzer 17. Jun 2015

Muss mal wieder recherchieren. Hab mich vor etwas über einem halben Jahr das letzte Mal...


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