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Open Source

KDE 3.5.1 behebt Fehler

Keine neuen Funktionen im Unix- und Linux-Desktop. Mit der Version 3.5.1 ist nun die erste überarbeitete Version von KDE 3.5 verfügbar, die Fehler in der Desktop-Umgebung behebt. Neue Funktionen wurden der Software nicht hinzugefügt.

Tron: Streit um Namensnennung in Wikipedia vertagt

Mündliche Verhandlung um einstweilige Verfügung gegen Wikimedia. Am heutigen Dienstag wurde mündlich über eine umstrittene einstweilige Verfügung gegen den deutschen Wikimedia-Verein verhandelt. Das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) hatte zuvor die Vollstreckung der Verfügung gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung ausgesetzt, nun will man nochmals über den Sachverhalt nachdenken.

Red Hat liefert Software für 100-Dollar-Laptop

Schulungen, Support und Updates sollen angeboten werden. Red Hat wird in der "One Laptop per Child"-Initiative (OLPC) mitarbeiten und unter anderem das Betriebssystem für den 100-Dollar-Laptop stellen. Das am MIT Media Lab in Massachusetts entwickelte Gerät ist für Kinder in Entwicklungsländern vorgesehen. Der Linux-Distributor Red Hat möchte jedoch noch mehr bieten als nur das Betriebssystem.

OpenVZ: Linux-Virtualisierung überarbeitet

Neue Version basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.15.1. Die Virtualisierungslösung OpenVZ ist ab sofort in einer neuen Betaversion verfügbar, die mit erweiterter Hardware-Unterstützung aufwartet. Außerdem wird das File System in Userspace (FUSE) unterstützt und die Größe von Ext3-Partitionen kann in Echtzeit geändert werden. Mittlerweile basiert OpenVZ mit dem Kernel 2.6.15.1 auch auf einer aktuellen Version des Linux-Kernels.

Geschönte Politiker-Biografien bei Wikipedia (Update)

Veränderungen an Wikipedia-Biografie kein Einzelfall - US-Kongress ausgesperrt. Die Wikipedia-Biographie eines Mitglieds des US-Repräsentantenhauses wurde von dessen eigenem Mitarbeiter zu seinen Gunsten geändert. Wie die Zeitung Lowell Sun in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat der Büroleiter des Politikers Marty Meehan den Eintrag über den Abgeordneten im Juli 2005 durch einen Text ersetzt, den einer seiner Praktikanten verfasst hatte. Darin wurden ungünstige Details aus der Biografie Meehans verschwiegen.

E-Mail-Client Sylpheed-Claws 2.0 erschienen

Freier E-Mail-Client kann durch Plug-Ins erweitert werden. Der auf GTK+ basierende E-Mail-Client Sylpheed-Claws für Linux ist jetzt in Version 2.0 verfügbar und kann nun auch an E-Mails angehängte Bilder drucken. Ferner hielten sich die Entwickler bei der Anordnung der Schaltflächen an die Human Interface Guidelines des GNOME-Projektes und liefern eine komplett neugeschriebene Dokumentation mit.

Massachusetts steht zum Wechsel auf OpenDocument

Neuer CIO soll Umstieg auf ODF bis Januar 2007 umsetzen. Der Abgang von Peter Quinn als CIO des US-Bundesstaates Massachusetts hat für viel Wirbel gesorgt, hatte Quinn sich doch vehement dafür eingesetzt, die IT des Bundesstaates auf das offenes Dokumenten-Format OpenDocument umzustellen. Nun steht mit Louis Gutierrez sein Nachfolger fest und dieser hat einen klaren Auftrag: Bis zum Januar 2007 soll der Umstieg auf OpenDocument abgeschlossen sein.
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SeaMonkey 1.0 - Nachfolger der Mozilla-Suite ist fertig

Browser-Suite mit Neuerungen aus Firefox 1.5 und Thunderbird 1.5. Nach einer Alpha- und einer Beta-Version steht nun die finale Fassung der Browser-Suite SeaMonkey 1.0 zum Download bereit, welche die nicht mehr weiter entwickelte Mozilla-Suite ablöst. Der SeaMonkey-Code basiert auf der letzten Mozilla-Suite, wurde allerdings um zahlreiche Neuerungen erweitert, die man etwa von Firefox 1.5 oder Thunderbird 1.5 kennt.

eZ components: Alternative zu PHPs PEAR

Basis-Bibliothek für PHP 5.1 unter der BSD-Lizenz. Mit den eZ components 1.0 hat das norwegische Unternehmen eZ systems sein speziell für PHP 5.1 und neuer ausgelegtes PHP-Framework in einer stabilen Version veröffentlicht. Die Bibliothek umfasst insgesamt 16 Komponenten unter einer BSD-Lizenz, die so frei genutzt werden können.
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Nokia gibt Python für S60-Plattform frei

Skriptspachen-Portierung für Symbian-Smartphones als Open Source. Nokia hat nun die S60-Portierung der freien, objektorientierten Skriptsprache Python als Open Source freigegeben. Damit können Entwickler Anwendungen in Python realisieren und auf entsprechenden Smartphones ausführen oder auch direkt darauf entwickeln.

Website generiert Linux-ISO-Images

Technik basiert auf LinuxCOE von Hewlett Packard. Um nicht eine komplette Linux-Distribution herunterladen zu müssen, lassen sich nun über die Website Instalinux.com angepasste ISO-Images erstellen. Gedacht sind diese für den Einsatz mit automatischen Installern wie Kickstart, AutoYast oder Debian Preseed.

Solaris unter der GPL v3?

Sun erwägt duale Lizenzierung unter CDDL und GPL v3. Sun wird Solaris unter Umständen auch unter der GPL v3 veröffentlichen, verkündet Sun-Präsident Jonathan Schwartz in seinem Blog. Bislang steht das Betriebssystem unter Suns eigener Open-Source-Lizenz CDDL. Die Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

samba4WINS: Replizierender WINS-Server nutzt Samba

Software kann auch parallel zu Samba 3 eingesetzt werden. Einen unter Linux laufenden, replizierenden WINS-Server auf Basis von Samba haben jetzt die Firmen SerNet, Computacenter und Fujitsu Siemens Computers in Zusammenarbeit mit dem LiSoG e.V. erstellt: "samba4WINS". Die Open-Source-Software soll es erlauben, auch in größeren heterogenen Umgebungen laufende WINS-Server unter Linux statt unter Windows zu betreiben.

Open-Xchange bindet Samba an

Datei- und Druckdienste für Windows-Computer. Mit einer Samba-Erweiterung für die Groupware Open-Xchange lassen sich Datei- und Druckdienste für Windows-Clients zur Verfügung stellen. Neben Microsoft Exchange sollen sich so auch Windows-Server komplett durch Linux-Dienste ersetzen lassen, da sich beispielsweise auch die Anmeldung an den Clients komplett über Samba abwickeln lässt.

Kernel-Guard soll gegen Rootkits schützen

Kernel-Modul verhindert das Laden von weiteren Modulen. Nach seiner Rootkit-Demonstration für den Linux-Kernel 2.6 stellt der Informatikstudent Amir Alsbih nun auch eine Gegenmaßnahme bereit. "Kernel-Guard" verhindert das Laden weiterer Module, selbst wenn ein Nutzer über Root-Rechte verfügt. Rootkits können somit nicht mehr installiert werden.
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Firefox: Wann ist ein Beta-Tester ein Beta-Tester?

Einsatz von Firefox-Beta sorgt für Verwirrung bei automatischem Update. Verschiedene Medienberichte haben ein Geschehen aus der vergangenen Woche aufgegriffen, als Mozilla einen ersten Release Candidate von Firefox 1.5.0.1 veröffentlicht hat. Mit Empörung wird berichtet, dass sich mehrere Nutzer von Firefox 1.5 verwundert zeigten, dass die eingeschaltete Update-Funktion des Browsers einen aktuellen Release Candidate installierte.
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Zweite Beta von Suse Linux 10.1 erschienen

Nur kleinere Änderungen an der Betaversion. Kurz nach der ersten Betaversion von Suse Linux 10.1 steht schon die zweite bereit, die Novells Sicherheitslösung AppArmor nun standardmäßig aktiviert. Außer einem neuen Kernel wurden jedoch nur wenige Pakete aktualisiert.

WP 1.0: Wikipedia in 100 Bänden

Zenodot will die deutsche Wikipedia auf 80.000 Seiten drucken. Die deutsche Wikipedia soll innerhalb der nächsten vier Jahre gedruckt werden, in 100 Bänden. Dieses Ziel verfolgt der Zenodot-Verlag, der bereits für die WikiPress-Reihe verantwortlich ist. Der erste Band soll schon im Oktober 2006 gedruckt werden.

Torvalds: Linux kommt nicht unter die GPL v3

Linux-Erfinder will seinen Code nicht unter die GPL v3 stellen. Linux im Ganzen wird nicht unter der GPL v3 lizenziert werden, so Linux-Erfinder Linus Torvalds. Der Kernel sei unter der GPL v2 lizenziert und ein Wechsel der Lizenz komme nicht in Frage, so Torvalds, der zugleich Kritik am aktuellen Entwurf der GPL v3 übt.
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Netscape 8.1: Browser mit speziellem Sicherheitsbereich

Aktualisierter Browser auf Firefox-Basis mit zahlreichen kleinen Verbesserungen. Mit einer neuen Netscape-Version soll der Windows-Browser sicherer und leichter bedienbar werden, der nun Firefox 1.0.7 als Basis verwendet. So enthält Netscape 8.1 einen Spyware-Schutz, einen neuartigen Sicherheitsbereich und mehrere Optimierungen bei den Tabbed-Browsing-Funktionen. Ab Netscape 8.1 lassen sich außerdem nun bequem verschiedene Browser-Profile verwalten.

FireBug 0.2.2: Firefox-Extension für Webentwickler

Vereinfachtes Debuggen von Code möglich. Mit FireBug hat Joe Hewitt eine Firefox-Erweiterung vorgestellt, die für Entwickler von Javascript, DHTML und "Ajax" gedacht und eine Mischung aus der Javascript-Konsole, dem DOM-Inspector und einem Kommandozeilen-Javascript- Interpreter ist.

Rootkit-Demonstration für Kernel 2.6

Modifizierte Version des auf dem 22C3 vorgestellten Rootkits. Amir Alsbih hat ein Rootkit für den Linux-Kernel 2.6 veröffentlicht, das demonstrieren soll, wie Rootkit-Funktionen unter dem 2.6er-Kernel implementiert werden können. Bereits auf dem 22. Chaos Communication Congress Ende 2005 (22C3) in Berlin hatte er im Rahmen eines Vortrages ein Rootkit vorgestellt, das allerdings nicht veröffentlicht wurde. Eine modifizierte Version steht nun jedoch zum Download bereit.

Eclipse BIRT 2.0: Reporting-Tools in neuer Version

Unterstützung von Actuate, IBM, Pentaho, Scapa und Zend. Die "Business Intelligence and Reporting Tools" der Eclipse Foundation, kurz BIRT genannt, sind in der Version 2.0 erschienen. Mit dabei ist unter anderem eine neue Bibliothek für wiederverwendbare Reporting-Komponenten, die in mehreren Berichtsdesigns wiederverwendet werden können.

Samba 4 - Erste Vorabversion steht zum Download bereit

Neue Version soll voll kompatibel zu Windows 2000 sein. Mit der Technical Preview 1 von Samba 4.0.0 steht jetzt eine erste Vorabversion der nächsten Samba-Generation zum Download bereit. Die Software wurde von Grund auf neu entwickelt, um die Active-Directory-Logon-Protokolle von Windows 2000 und seinen Folgeversionen zu unterstützen.

Suse Linux wird echtzeitfähig

Kommerzielle "Concurrent Real-Time Extensions" für 32- und 64-Bit. Die Firma Concurrent bietet künftig eine für den Echtzeiteinsatz optimierte Version von Suse Linux. Das Produkt "Concurrent Real-Time Extensions Powered By Suse Linux" läuft auf 32- sowie 64-Bit-Systemen und verspricht extrem niedrige Latenzzeiten sowie schnelle Reaktionen.

OpenSSL wird FIPS-zertifiziert

Einsatz in amerikanischen und kanadischen Regierungseinrichtungen möglich. Im Rahmen des Cryptographic Module Validation Program (CMVP) steht der Kryptografie-Software OpenSSL eine Zertifizierung nach dem Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-2 bevor. Somit kann die freie Software künftig auch in amerikanischen und kanadischen Regierungseinrichtungen eingesetzt werden. OpenSSL ist damit die erste zertifizierte Open-Source-Software zur Verschlüsselung.

Benchmark: Wine gegen Windows XP

Wine in 67 Tests schneller als Microsofts Betriebssystem. In einem Benchmark wurden Wine und Windows XP gegeneinander ins Rennen geschickt, die freie Implementation des Windows API absolvierte dabei 67 Tests schneller als das Original. 63 Tests entschied Windows XP für sich und bei 18 Tests verweigerte einer von beiden den Dienst. Geplant sind solche Benchmarks künftig alle sechs Monate.

Linux-Entwickler diskutieren GPL v3

Linux-Kernel ist dediziert unter der GPL v2 lizenziert. Nachdem die Free Software Foundation einen ersten Entwurf für eine überarbeitete GNU General Public Licence (GPL) vorgelegt hat, begann auf der Linux-Kernel-Mailingliste (LKML) eine Diskussion darüber. Linux ist derzeit dediziert unter der GPL v2 lizenziert und könnte somit inkompatibel zu Version 3 der Lizenz werden. Einen Konsens über eine Neulizenzierung gibt es jedoch noch nicht.

Intel-Macs mit Windows - kein leichtes Unterfangen

Windows XP, Windows Vista und Linux laufen noch nicht auf Intel-Macs. Auch wenn Apple davon spricht, dass keine technischen Maßnahmen die Installation von Windows auf den neuen Intel-basierten Macs verhindern, so scheint es doch keine triviale Aufgabe zu werden, anstatt oder neben MacOS X auch Windows zu nutzen. Das Interesse daran ist jedoch groß, selbst ein Wettbewerb - wenn auch nur von einer Privatperson - wurde schon ausgelobt.

Linux-PDA-Oberfläche GPE 2.7 erschienen

Neuer Webbrowser und Fehlerkorrekturen. Die Entwickler der GPE-Oberfläche für Linux-PDAs haben ihre Software in der Version 2.7 freigegeben, die unter anderem einen neuen Browser enthält. Zudem wurden die Oberflächen der übrigen Programme angepasst, um auf den unterschiedlichen Displaygrößen eine gute Darstellung zu erzielen. Die GPE-Applikationen lassen sich per OpenSync mit dem Desktop abgleichen.
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Erste Beta von Suse Linux 10.1 verfügbar

Distribution nun mit Sicherheitssoftware AppArmor und Virtualisierungslösung Xen. Das OpenSuse-Projekt hat die Betaphase für die nächste Version der Suse-Linux-Distribution eröffnet und bringt damit nicht nur die Software auf den neuesten Stand, sondern integriert auch Novells Sicherheitssoftware AppArmor und die Virtualisierungslösung Xen 3.0. Der NetworkManager zum Einrichten und Verwalten von Netzwerkschnittstellen wurde zudem weiter in die Distribution integriert.

Linux-Live-CD Grml 0.6 verfügbar

Abgespeckte Variante Grml-Small ebenfalls erschienen. Die auf Knoppix basierende Linux-Live-CD "Grml" für Systemadministratoren setzt in Version 0.6 einen Kernel 2.6.15 mit diversen Erweiterungen ein und stellt dem Anwender eine vorkonfigurierte Z-Shell zur Verfügung. Die neue Version eignet sich außerdem für forensische Untersuchungen. Mit Grml-Small ist zudem eine nur 55 MByte große Version der Live-Distribution erschienen.

Samba4 im Anmarsch

Erste Vorabversion soll in dieser Woche erscheinen. In dieser Woche ist mit der Veröffentlichung einer ersten "Technical Preview" der kommenden Samba-Version 4 zu rechnen. Samba4 wurde von Grund auf neu entwickelt und wartet unter anderem mit einer eigenen LDAP-Implementierung auf. Zudem wird Samba4 dann als ActiveDirectory-Domänen-Controller eingesetzt werden können, der auch mit den von Microsoft bereitgestellten Management-Tools zusammenarbeiten soll.

Ubuntu will Upgrade-Prozedur erleichtern

Grafisches Werkzeug soll Upgrade automatisch erledigen. Um den Umstieg auf eine neue Ubuntu-Version zu erleichtern, hat der Entwickler Michael Vogt einen neuen, grafischen Update-Manager programmiert, der diesen Schritt weitgehend ohne Eingriff des Nutzers erledigen soll. So können auch Linux-Einsteiger leicht auf eine neue Ubuntu-Version umsteigen, ohne selbst die Source-Liste editieren zu müssen. Eine Testversion steht nun zum Ausprobieren bereit.
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Wikipedia.de darf wieder umleiten

Vollstreckung der einstweiligen Verfügung ausgesetzt. Nachdem am Donnerstag die Domain Wikipedia.de auf Grund einer einstweiligen Verfügung abgeschaltet werden musste, setzte das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) die Vollstreckung der einstweiligen Verfügung nun bis zu einer mündlichen Verhandlung aus. Die Weiterleitung von Wikipedia.de auf de.wikipedia.org ist damit zunächst wieder möglich.

Mehrere Sicherheitslücken in KDE

Heap Overflows durch manipulierte PDFs und JavaScript. Durch einen Fehler im JavaScript-Interpreter der Linux-Desktop-Umgebung KDE können Angreifer beliebigen Programmcode auf dem System des Opfers ausführen. Zudem bestehen noch immer Fehler, die auf die Sicherheitslücken in Xpdf zurückgehen und ebenfalls die Ausführung beliebigen Codes ermöglichen. Die bereitgestellten Patches versprechen jedoch Abhilfe.

Firefox: Ping-Funktion sorgt für Trubel

Browser unterrichtet Webseiten über Klicks auf ausgehende Links. Eine in den aktuellen Entwicklerzweig des Webbrowsers Firefox eingefügte Funktion namens "a ping" sorgt derzeit für Aufregung. Sie erlaubt Webseiten, über ein spezielles Link-Tag in Erfahrung zu bringen, auf welche ausgehenden Links ein Nutzer klickt. Manch einer sieht dadurch allerdings seine Privatsphäre verletzt.

Wikipedia.de derzeit abgeschaltet (Update)

Einstweilige Verfügung soll Weiterleitung auf de.wikipedia.org untersagen. Derzeit ist die deutschsprachige Ausgabe der Enzyklopädie Wikipedia nicht mehr unter der Domain wikipedia.de zu erreichen. Grund ist nach Angaben von Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. eine vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 17. Januar 2006 erwirkte einstweilige Verfügung.

Zenwalk Core 2.1 unterstützt XFS

Personalisiertes Slackware ohne X-Window-System. Die Entwickler der auf Slackware basierenden Linux-Distribution Zenwalk haben die Version 2.1 des Core-Zweigs freigegeben, der als Basis für ein personalisiertes Linux dienen soll. Die neue Version unterstützt nun auch das XFS-Dateisystem und bringt neue und überarbeitete Werkzeuge mit. Ein X-Window-System wird weiterhin nicht mitgeliefert.

.Mac-Pendant für Ubuntu geplant

Gemeinsamer Zugriff auf Daten über Webinterface und Desktop. Eine Gruppe Entwickler arbeitet an einer .Mac-Entsprechung für die Linux-Distribution Ubuntu, mit der sich Dateien, Termine und Ähnliches synchronisieren und mit anderen teilen lassen. Der Zugriff auf diese Dienste soll sowohl über eine Weboberfläche als auch per Desktop-Applikation möglich sein und es sollen bestehende Projekte wie Horde eingesetzt werden.

OpenVZ soll in den Linux-Kernel gebracht werden

Freie Virtualisierungstechnik ist Teil der kommerziellen Lösung Virtuozzo. Laut einem Bericht des IT-Magazins CNet ist SWsoft bestrebt, die freie Virtualisierungstechnik OpenVZ in den offiziellen Linux-Kernel zu bringen. Dabei arbeite die Firma mit Red Hat zusammen, die OpenVZ auch in Fedora integrieren wolle - andererseits aber auch die Konkurrenztechnik Xen in den Kernel befördern möchten. Mit OpenVZ werden unter Linux so genannte Virtual Private Server (VPS) eingerichtet, die sich wie einzelne Systeme verhalten.

Trolltech stellt Qtopia Core vor

Qtopia Core ersetzt Qt/Embedded. Mit Qtopia Core stellt Trolltech eine neue Entwicklungsplattform für Embedded Linux vor, die alle APIs von Qt 4 unterstützt. Damit ersetzt Qtopia Core das bisherige Qt/Embedded und bringt unter anderem eine verbesserte Internationalisierung. Qtopia Core zielt auf den Einsatz in Fahrzeugen, Kassensystemen, medizinischen Geräten oder Ähnlichem ab.

Freie Java-Klassenbibliotheken in neuer Version

GNU Classpath 0.20 erschienen. Die neue Version 0.20 der freien Java-Klassenbibliotheken GNU Classpath verbessert unter anderem die Kompatibilität zu Java 1.5. Zudem wurde XMLEncoder komplett implementiert und der SecurityManager überarbeitet. Dabei richtet sich GNU Classpath nicht direkt an Endnutzer, sondern kommt in anderen Projekten wie GCC/GVJ und Kaffe zum Einsatz.

Dritte Vorschau auf Ubuntu 6.04 erschienen

nUbuntu bietet Plattform für Sicherheitstests. Die Ubuntu-Entwickler haben eine neue Vorschau auf die nächste Version "Dapper Drake" veröffentlicht, die Fehler korrigiert und neue Komponenten mitbringt. Außerdem wurden diverse Teile des Desktops überarbeitet wie die Update-Benachrichtigungen oder der Abmeldedialog. Kubuntu und Edubuntu liegen ebenfalls bereits in neuer Version vor und mit nUbuntu gibt es eine neue Sicherheitsdistribution auf Ubuntu-Basis.

GPL v3: Der erste Entwurf

Klare Regelungen für bessere Kompatibilität und gegen Kopierschutz. Wie angekündigt hat die Free Software Foundation heute einen ersten Entwurf für eine überarbeitete GNU General Public License (GPL) vorgelegt. Die am weitesten verbreitete und damit auch wichtigste Lizenz für freie Software und Open Source soll in einige Kernpunkten den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, um auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass freie Software frei bleibt.
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Zweite Testversion von Fedora 5 erschienen

Fertige Version für Mitte März 2006 erwartet. Ab sofort steht eine zweite Testversion von Red Hats freier Linux-Distribution Fedora Core 5 zum Download bereit. Diese wurde bereits nahezu komplett mit dem GCC 4.1 kompiliert, verwendet das modular aufgebaute X.Org 7.0 und unterstützt dmraid für IDE-RAID-Controller. Auch das kürzlich in den Entwicklungszweig aufgenommene Mono ist enthalten.

EU-Gemeinschaftspatent: Softwarepatente durch die Hintertür?

Charlie McCreevy legt Vorschlag für ein EU-Gemeinschaftspatent vor. Mit einer öffentlichen Konsultation hat EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy heute "einen letzten Anlauf" zur Schaffung eines EU-weiten Gemeinschaftspatents angestoßen, mit dem er Unternehmen Kosten ersparen will. Softwarepatentkritiker sehen darin einen Versuch, Softwarepatenten in Europa "durch die Hintertür" eine stärkere rechtliche Basis zu geben.