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Ubuntu will Upgrade-Prozedur erleichtern

Grafisches Werkzeug soll Upgrade automatisch erledigen. Um den Umstieg auf eine neue Ubuntu-Version zu erleichtern, hat der Entwickler Michael Vogt einen neuen, grafischen Update-Manager programmiert, der diesen Schritt weitgehend ohne Eingriff des Nutzers erledigen soll. So können auch Linux-Einsteiger leicht auf eine neue Ubuntu-Version umsteigen, ohne selbst die Source-Liste editieren zu müssen. Eine Testversion steht nun zum Ausprobieren bereit.
/ Julius Stiebert
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Die Idee(öffnet im neuen Fenster) , das Upgrade zu automatisieren, ist bereits im Oktober 2005 aufgetaucht. Ein manuelles Editieren der Datei /etc/apt/sources.list, in der die Version der verwendeten Ubuntu-Distribution eingetragen sein muss, wird damit überflüssig. Gerade Linux-Einsteigern kann ein Upgrade so erleichtert werden.

Der von Michael Vogt angekündigte(öffnet im neuen Fenster) Update-Manager nimmt sich dieses Problems nun an und weist den Nutzer auf eine neue Ubuntu-Version hin. Entscheidet sich dieser dann für das Upgrade, werden automatisch alle benötigten Informationen heruntergeladen und die Datei sources.list angepasst. Anschließend lädt der Update-Manager die neuen Pakete herunter und installiert diese. Auch soll das Programm sicherstellen, dass keine vom Anwender vorgenommenen Änderungen überschrieben oder seine Paketauswahl geändert wird.

Derzeit eignet sich der Update-Manager nur zum Testen, zumal die nächste Ubuntu-Version " Dapper Drake " noch in der Entwicklung ist. Den zur Installation notwendigen Eintrag für die sources.list gibt Vogt in seiner E-Mail(öffnet im neuen Fenster) an.


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